<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086</id><updated>2012-02-14T18:05:04.184+01:00</updated><title type='text'>Veni, Domine Iesu!</title><subtitle type='html'>Er wird jede Träne von ihren Augen wegwischen. Der Tod wird nicht mehr sein, weder Trauer noch Klage noch Schmerz wird mehr sein. Denn das erste ist vergangen. Und der auf dem Thron sitzt, sprach: "Siehe, ich mache alles neu."</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>723</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112611101881148209</id><published>2005-09-07T18:28:00.000+02:00</published><updated>2005-09-07T18:41:17.260+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Das Ende vom Schweigen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich muss gestehen, dass ich nicht gedacht hätte, es würde sich jemand sorgen, wenn ich sozusagen für eine Weile aus dem Internet abtauche. Aber nachdem mich Klaus-Peter sogar zu Hause anrief, weil er durch mein Schweigen beunruhigt war, und ich nach längerer Zeit wieder auf mein Blog schaute und sah, dass auch hier sich einige schon sorgten, darf ich Entwarnung geben: bei mir ist nicht mehr in Unordnung, als quasi normal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe allerdings einen Providerwechsel mit Hindernissen hinter mir, bin nunmehr aber wieder auch privat im Web unterwegs. Dummerweise existiert meine alte e-mail-Adresse immer noch bei meinem alten Provider, obwohl ich selber keinen Zugriff mehr darauf habe (was heisst, dass dort zwar Mails entgegengenommen werden, diese mich aber nicht erreichen). Auch Webspace habe ich noch, wie man an meinem Impressum sieht, aber auch hier das gleiche: ich habe selber keinen Zugriff darauf. Nunja, mein ehemaliger Provider ist ein Staatsbetrieb, Änderungen vollziehen sich hier mit der Geschwindigkeit eines Gletschers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile habe ich auch wieder eine neue e-mail-Adresse und sie im Blog eingetragen, im Impressum demnächst, sobald ich es auf den Servern meines neuen Providers habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie auch letztes Jahr habe ich mir im Sommer einfach eine längere Auszeit gegönnt, werde aber jetzt, da der Herbst kommt, wieder anfangen zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüße an alle, die mich vermissten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-112611101881148209?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112611101881148209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112611101881148209&amp;isPopup=true' title='32 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112611101881148209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112611101881148209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/09/das-ende-vom-schweigen-ich-muss.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>32</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112124634073943361</id><published>2005-07-13T10:46:00.000+02:00</published><updated>2005-07-13T11:19:52.296+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;wie sich die Zeiten nicht ändern&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"... Manchmal lächle ich still vor mich hin, mit einem Anflug von Traurigkeit, wenn ich merke, dass es Menschen gibt, die meinen, ich würde dich und andere in eine sehr schwierige, hohe und seltsame Sache einführen, die nur für große und gelehrte Köpfe verständlich sei. Wohlgemerkt, dies sagen nicht die einfachen Menschen ohne Bildung, sondern Gelehrte und berühmte Theologen. Diesen möchte ich sagen, ihre Auffassung sei zu bedauern und gäbe Aufschluss über den inneren Zustand derer, die sich Gott geweiht haben. Ausser dem einen oder anderen Freund Gottes sind heute fast alle durch eine unkontrollierte Jagd nach der neuesten Theologie oder nach den Erfindungen der Naturwissenschaft so blind geworden, dass sie den Sinn dieser einfachen Übung nicht mehr verstehen. Eine Übung, so einfach, dass selbst ein Mensch ohne viel Bildung dadurch zu einer echten Vereinigung mit Gott finden kann in der erfüllten Ungeteiltheit vollkommener Liebe. Leider können jene verbildeten Menschen das kaum verstehen, so wenig wie ein Schulanfänger die schwierigen Gedanken gescheiter Theologen. ..." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, wie sich die Zeiten nicht ändern! Diese Schelte wider die Theologen und Gelehrten, jene Blinden, die dennoch führen wollen, sie stammt von dem unbekannten Verfasser von "The Cloud of Unknowing" und "The Book of Privy Counseling" (Die "Wolke" &lt;a href="http://www.ccel.org/u/unknowing/cloud.htm" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; auf Englisch im Public Domain), kleinen Werken zum geistlichen Leben, dessen Einfluss im angelsächsischen Raum wohl jenem der &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3257214871/qid=1121245961/sr=2-1/ref=sr_2_11_1/028-4470096-5570112" target="_blank"&gt;Nachfolge Christi&lt;/a&gt; des Thomas von Kempen vergleichbar ist. Auch damals, im 14. Jahrhundert, pochten sie auf ihre Deutungsmacht, dass nämlich nur das gut sei, was von ihnen gutgeheissen werden; und was den Horizont dieser Jäger nach der jeweils &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"neuesten Theologie oder nach den Erfindungen der Naturwissenschaft"&lt;/span&gt; nicht berührt, was sie aus Verbildung nicht verstehen, das wird von ihnen als abwegig verworfen und als seltsame Sache verschrien. Bevor ich mir aber wieder unfreundliche Kommentare einhandle ob dieser Attacke wieder die Berufschristen und Theologen, ich gar wieder einer Verleumdung bezichtigt werde: nicht ich habe diese Attacke geritten, nicht aus meiner Feder ist diese Beurteilung geflossen, sondern aus dem Kiel jenes längst schon heimgegangenen Mannes, dessen Name und Stand unbekannt blieb. Von mir stammt nur die Überzeugung, die Zeiten, die Menschen, sie ändern sich nicht. Mensch ist Mensch geblieben, in seinen Stärken, in seinen Schwächen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-112124634073943361?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112124634073943361/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112124634073943361&amp;isPopup=true' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112124634073943361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112124634073943361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/07/wie-sich-die-zeiten-nicht-ndern.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112074687631046198</id><published>2005-07-07T15:32:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T17:15:31.676+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rede, Herr; denn dein Diener hört&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Wenn er dich ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört"&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/1sam3.html#9"&gt;1 Sam 3,1&lt;/a&gt;). So riet der Priester Eli dem jungen Samuel. Der Rat birgt den Keim des Gebetes der Sammlung in sich. Dieses Gebet nistet in jenem Moment eines Gesprächs, in dem man aus dem Reden in das Schweigen eintritt, nicht länger mehr Worte schwingt, sondern sich dem Anderen zuwendet, um dessen Rede zu lauschen. Man spricht nicht mehr, man hört. Ist einem der Andere wichtig, liebt man ihn gar, ist man ganz Aufmerksamkeit, um nichts von dem zu versäumen, was gleich, im nächsten hauchdünn nur entfernten Moment, der Andere spricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Rede, Herr; denn Dein Diener hört.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa 20 Minuten sitze oder kniee ich so in aufrechter Haltung. Und lausche. Natürlich ist es mir nicht möglich dabei beständig reine Aufmerksamkeit zu sein; alle möglichen Gedanken - gute, kluge, dumme, böse - steigen aus mir empor und buhlen um Aufmerksamkeit und Gehör. Ich aber versuche sie alle nicht weiter zu beachten. Es ist auch hier nicht anders als bei einem Gespräch, wenn man der Antwort des Gegenübers lauscht. Mögen auch um mich herum Reden geschwungen werden und ein Stimmenwirrwarr herrschen, ich achte dennoch nicht darauf, sondern richte meine Aufmerksamkeit auf mein Gegenüber, damit mir kein Wort seiner Rede entgeht. Gleicherweise beachte ich auch diese Gedanken nicht weiter, sondern lasse sie einfach ziehen. Und sollte sich ein bestimmter Gedanke allzu aufdringlich gebaren und meine Aufmerksamkeit an sich binden, so rufe ich das eine heilige Wort zu Hilfe, das mir als Stütze und Geländer dient, an dem ich mich zurück in die Aufmerksamkeit taste, die ein Lauschen ist auf Gott. Mein heiliges Wort ist jenes, das mir, wie ich gestern schrieb, in gefährlichen Situationen ohne Überlegung aus der Seele fährt. Für andere mag ein anderes Wort heilig sein, mir ist es dieses in besonderem Maße. Der Name, den ich anrufe, gibt meiner Aufmerksamkeit Ziel und Sinn. Zu manchen Zeiten muss ich das Wort, den einen Namen, nicht allzu häufig zu Hilfe rufen; zu anderen Zeiten kehre ich oft und oft zu ihm zurück. Manchmal höre ich eben einigermaßen passabel, nicht selten aber bin ich gleichsam stocktaub.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-112074687631046198?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112074687631046198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112074687631046198&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112074687631046198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112074687631046198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/07/rede-herr-denn-dein-diener-hrt-wenn-er.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112063331647539914</id><published>2005-07-06T08:44:00.000+02:00</published><updated>2005-07-06T15:26:37.453+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Vom Beten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit lese ich gerade Thomas Keatings &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3878683596/028-4012807-9986945" target="_blank"&gt;Das Gebet der Sammlung&lt;/a&gt;, ein kleines Buch aus dem Vier-Türme-Verlag der Abtei Münsterschwarzbach. Ein Buch über das Beten. Beten ist ein seltsames Geschäft. Einerseits ist es von großer Einfachheit: es gibt wohl niemanden, der es nicht zustande brächte, besonders in Zeiten der Not. Ich für mein Teil denke da an die eine oder andere haarige Situation auf der Strasse, wo es knapp herging, und mir dabei wie ein Blitz der Gedanke - vielmehr: das Gebet - "Christus" durch den Kopf fuhr, ein Hilferuf und Griff nach dem letzten Rettungsseil, wenn man so will. Ehrlicher ist wohl keins meiner Gebete gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch sonst gibt es Gelegenheiten, wo Beten von größter Einfachheit und Selbstverständlichkeit ist, in der Liturgie etwa, oder im Chorgebet, wo die eigene Stimme eine unter mehreren Stimmen ist und mein Gebet wie ein Schwimmer im Fluss von der Strömung des gemeinschaftlichen Gebets getragen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann - das leider unvermeidliche "andererseits" - geht man - ich - in eine Kirche, kniee mich hin, beginne zu beten ... und ertappt mich dabei, dass ich zwar damit begann zu Gott zu sprechen, schließlich aber nur mehr zu mir selber spreche, über die eigenen Probleme und Gedanken zu räsonieren beginne. Und was, über die vorgegebenen Gebete hinweg, hätte ich Gott schon zu sagen, was er nicht schon vor aller Zeit von mir und über mich wusste? Wobei natürlich mein Gebet nicht Gott dient, sondern mir. Ich bin es, nicht Gott, der des Gebets bedarf. Aber wie beten? Jedenfalls nicht so, dass ich "plappere wie die Heiden", mehr zu mir, denn zu Gott spreche, und nicht so, dass ich mich in den Worten verfange, und an ihnen hängen und kleben bleibe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.spiritualityandhealth.ufl.edu/images/events/keating.jpg" style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;" alt="Father Thomas Keating" title="Father Thomas Keating" height="225" width="252" /&gt;Eine lange Einleitung für die wenigen Worte, die ich eigentlich über dieses Buch schreiben wollte. Verfasst wurde es also von Thomas Keating, Trappist und vormaliger Abt der Abtei &lt;a href="http://www.spencerabbey.org/index.html"&gt;Saint Joseph&lt;/a&gt; in Massachusetts in den Vereinigten Staaten. Sein an die Praxis angelehntes Büchlein, ausdrücklich an Laien adressiert die mitten in der Welt und im Berufsleben stehen, hat mir einen Weg eröffnet zu einem Gebet, das nicht viele Worte braucht. Um genau zu sein, benötigt es nur eines, ein "heiliges Wort", wie Keating es nennt. Und auch dieses nur dann, wenn es notwendig ist um zum eigentlichen Gebet zurückzufinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu mehr habe ich jetzt keine Zeit. Heute abend darüber mehr. Nur soviel noch, dass ich nunmehr begonnen habe die ersten stolpernden Schritte auf den Weg zu setzen, den dieses kleine Buch beschreibt: Das Gebet der Sammlung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-112063331647539914?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112063331647539914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112063331647539914&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112063331647539914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112063331647539914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/07/vom-beten-zur-zeit-lese-ich-gerade.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111988604746454227</id><published>2005-06-27T16:59:00.000+02:00</published><updated>2005-06-27T17:28:11.770+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Generalaudienz Benedict XVI vom 22.06.2005&lt;/span&gt;&lt;embed style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);" src="http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz220605.mp3" autostart="false" height="16" width="200"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;Des Papstes &lt;a href="http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz220605.mp3" target="_blank"&gt;Katechese&lt;/a&gt; (mp3) vom Mittwoch vergangener Woche (ja, ich weiss, ich bin damit spät daran, aber die ersten beiden Tage nach der Audienz war die Audio-Datei noch nicht online gestellt, und über das Wochenende nahm ich mir nicht die Zeit danach zu sehen), die Katechese also zum &lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps124.html" target="_blank"&gt;Psalm 124&lt;/a&gt; spricht uns vom rettenden Eingreifen Gottes. Gott ist keiner, der unbewegt abseits der Geschichte steht, wenn sich &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"die wilden und wogenden Wasser"&lt;/span&gt; über seine Kinder ergießen, sondern ist vielmehr Retter aus der Not. Die Netze der Bedrängnis zerreisst er, sodass unsere Seele den Verfolgern zu entkommen weiss und wie ein Vogel himmelwärts steigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Christ, sagt uns der Papst, weiss: &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Gott steht auf der Seite der Bedrängten, Verfolgten und Unterdrückten, die Tag und Nacht zu ihm rufen. Gerade wo menschliche Hoffnungen zerbrechen, wird die Größe seiner erlösenden Macht sichtbar. Die Antwort darauf ist das Bekenntnis des Psalmisten, das in die Liturgie Eingang gefunden hat: Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat."&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111988604746454227?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111988604746454227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111988604746454227&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111988604746454227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111988604746454227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/generalaudienz-benedict-xvi-vom-22.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111930879425997652</id><published>2005-06-20T23:48:00.000+02:00</published><updated>2005-06-21T10:18:52.183+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;vielleicht der gebildetste Mann seiner Zeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://intelligam.blogspot.com/2005/06/web-memorabilia-zum-balthasar-jahr.html"&gt;Scipio&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.20six.de/Pax_et_bonum/archive/2005/06/15/5pmvobf9j75e.htm"&gt;Ralf&lt;/a&gt; haben seiner bereits gedacht. Die Rede ist von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Urs_von_Balthasar"&gt;Hans Urs von Balthasar&lt;/a&gt;, dem großen Schweizer Theologen und Gelehrten, der vor rund 100 Jahren geboren worden war. 1988 vom Papst zum Kardinal der katholischen Kirche ernannt, war es ihm nicht vergönnt die ehrende Würde des Kardinalsbirettes aus dessen Hand entgegenzunehmen. Er starb zwei Tage zuvor. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Lubac"&gt;Henri de Lubac&lt;/a&gt;, selber einer der großen der Theologenzunft im 20. Jahrhundert, bezeichnete ihn 1975 als den &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"vielleicht ... gebildetsten Mann seiner Zeit"&lt;/span&gt;. Auf jeden Fall aber war er jener Theologe der wie kein anderer die gedankliche Auseinandersetzung mit den geistigen Strömungen abseits der Kirche suchte und pflegte. Dazu mag ihn besonders prädestiniert haben, dass er vor seinem Studium der Theologie bereits ein Doktorat in Philosophie und Germanistik erworben hatte. Er war übrigens auch leidenschaftlicher Pianist, in der Musik nicht minder bewandert und zu Hause wie in der Literatur. Sein erstes Werk überhaupt (aus dem Jahr 1925) trägt den Titel "Die Entwicklung der musikalischen Idee", 1955 folge die kurze Schrift "Bekenntnis zu Mozart" (das wäre eigentlich eine Pflichtlektüre für mich). Was mich persönlich an von Balthasar besonders anspricht, ist seine Beschäftigung mit der Literatur, mit den geistigen Strömungen, die sie transportiert. Und es sind nicht ausschließlich, sogar nicht vorwiegend religiöse literarische Stimmen, sondern gerade solche abseits der Religion, im tiefen Unglauben zu Hause. Nietzsche vor allem, aber auch andere, zeitgenössische, etwa Bert Brecht. Bernanos und Reinhold Schneider hat er eigene umfangreiche Werke gewidmet, kürzere Abhandlungen über die beiden las ich in &lt;a href="http://www.johannes-verlag.de/0589.htm"&gt;Spiritus Creator&lt;/a&gt;. In diesem Werk las ich auch seine scharfsinnige Auseinandersetzung mit Brechts Dramen; vor allem seine Kommentare zu "Der gute Mensch von Sezuan" haben sich mir nachhaltig eingeprägt. Daraus resultiert auch unter anderem meine heutige Überzeugung, dass jegliche Erleichterung in Hinblick auf den Glauben - die &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"kleine Herabminderung der Vorschriften ... in Anbetracht der schlechten Zeiten"&lt;/span&gt; - unweigerlich dessen Erschwerung und Verunmöglichung nach sich zöge. Auf lange Sicht wird Glauben dadurch nicht einfacher, sondern schwerer, wenn nicht sogar unmöglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist eine gegenwärtige Beobachtung aus der Dombuchhandlung in Salzburg. Im Regal das die Werke der bedeutenden Theologen des 20. Jahrhunderts fasst, ist Karl Rahner mit etwa ein Dutzend Werke vertreten. Die aneinandergereihten Werke von Balthasars, das sind schon einige Meter Buch. Da drückt sich durchaus eine Wertung aus. Es gab Zeiten, da war es gerade umgekehrt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111930879425997652?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111930879425997652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111930879425997652&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111930879425997652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111930879425997652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/vielleicht-der-gebildetste-mann-seiner.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111912806286780543</id><published>2005-06-18T21:59:00.000+02:00</published><updated>2005-06-19T03:08:52.453+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Marienleben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eins zu eins, so war in etwa das Verhältnis. Heute abend gab die &lt;a href="http://www.chormariarat.de/main.html" target="_blank"&gt;Chorgemeinschaft Maria vom Guten Rat&lt;/a&gt; aus München-Schwabing in Salzburg ein Konzert, verbunden mit einer Lesung von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rilke" target="_blank"&gt;Rilkes&lt;/a&gt; &lt;a href="http://rainer-maria-rilke.de/#Marien-Leben" target="_blank"&gt;Marienleben&lt;/a&gt;. Gerahmt wurden Musik und Lesung von der Architektur der &lt;a href="http://www.salzburginfo.at/sehenswertes_59.htm" target="_blank"&gt;Dreifaltigkeitskirche&lt;/a&gt;, dem erste Kirchenbau &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Bernhard_Fischer_von_Erlach" target="_blank"&gt;Fischer von Erlachs&lt;/a&gt; in Salzburg, der nicht zufällig an die Kirchen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Borromini" target="_blank"&gt;Borrominis&lt;/a&gt; in Rom erinnert. Wer also barocke Architektur nicht scheut, sollte sich ein wenig Zeit für einen kurzen Besuch in der Dreifaltigskeitkirche gönnen. Dieses Bauwerk also stellte den bezaubernden Klangraum für eine Aufführung, bei der der recht ungewöhnliche Fall eines Verhältnisses von eins zu eins - nämlich gleich viele Zuhörer wie Sänger - zu verzeichnen war; und dies trotz (oder gerade wegen?) freiem Eintritt! Beides, Konzert wie Lesung, war durchaus auf hohem Niveau, und hätte sich ein zahlreiches Publikum verdient. Allerdings war die Ankündigung des Konzertes derart verborgen, dass auch mich nur der zufällige Griff nach einem Flugblatt auf einem Ablagebord in der Dombuchhandlung seiner kundig werden ließ. Gegeben wurden Marienmotetten von Brahms, Arcadelt, Franck, Schubert, Fauré, Aichinger, Luzzi und Saint-Saëns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rilkes Text ist nicht nur ästhetische Reflexion der Gestalt Mariens, sondern hat durchaus auch theologische Tiefe, wie man etwa an dem Stück &lt;a href="http://rainer-maria-rilke.de/10a009hochzeitzukana.html" target="_blank"&gt;Von der Hochzeit zu Kana&lt;/a&gt; sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Aber da bei jenem Hochzeitsfeste,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;als es unversehns an Wein gebrach, -&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;sah sie hin und bat um eine Geste&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;und begriff nicht, dass er widersprach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Und dann tat er's. Sie verstand es später,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;wie sie ihn in seinen Weg gedrängt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;denn jetzt war er wirklich Wundertäter,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;und das ganze Opfer war verhängt,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;unaufhaltsam. Ja, es stand geschrieben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Aber war es damals schon bereit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Sie: sie hatte es herbeigetrieben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;in der Blindheit ihrer Eitelkeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;An dem Tisch voll Früchten und Gemüsen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;freute sie sich mit und sah nicht ein,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;dass das Wasser ihrer Tränendrüsen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Blut geworden war mit diesem Wein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Rainer Maria Rilke (1875-1926): &lt;a href="http://rainer-maria-rilke.de/#Marien-Leben"&gt;Das Marienleben&lt;/a&gt; - &lt;a href="http://rainer-maria-rilke.de/10a009hochzeitzukana.html"&gt;Von der Hochzeit zu Kana&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist schon eine recht eindrucksvolle Interpretation des Berichtes im 2. Kapitel des Evangeliums nach Johannes (&lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/joh2.html#1" target="_blank"&gt;Joh 2,1-12&lt;/a&gt;). &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"...wie sie ihn auf seinen Weg gedrängt ..."&lt;/span&gt;: mit der Geburt setzte sie ihn auf seine Lebensbahn, mit der Hochzeit zu Kana auf die Bahn seines öffentlichen Wirkens. Und damit war, wie Rilke dichtet, bereits alles spätere vorweggenommen, das ganze Opfer verhängt, Golgotha als Ziel ins Auge gefasst, das Kreuz ferne am Horizont sichtbar: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"das Wasser ... Blut geworden mit dem Wein"&lt;/span&gt;. Auch wenn man dies, ihr Drängen, nicht mit Rilke als Eitelkeit auffassen mag, sondern als Wille zum Guten, so hat doch ihr guter Wille Schmerz zur Blüte getrieben, und Tränen und Blut als Früchte getragen; letztlich allerdings auch Erlösung. Ist es das, wohin wahrhaft guter Wille, zum Guten, zum Bösen, zu allerletzt mit Sicherheit führt: zu Schmerz, Tränen und Blut, und darüber hinaus zu Erlösung? Und ist das eine vergangene Sache, alleine Jesus, dem Sohn Mariens, zugehörig? Oder etwas, das auch mich heute berührt? Ist das der Schoß, der meine Erlösung gebiert?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111912806286780543?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111912806286780543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111912806286780543&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111912806286780543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111912806286780543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/marienleben-eins-zu-eins-so-war-in.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111890883037003304</id><published>2005-06-16T09:51:00.000+02:00</published><updated>2005-06-16T11:16:19.700+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Vigili del Fuoco&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Firefighter" href="http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&amp;u=/050615/ids_photos_wl/r3317997351.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://us.news3.yimg.com/us.i2.yimg.com/p/rids/20050615/i/r3317997351.jpg?x=363&amp;y=345&amp;sig=c9y5njPRM9WE_pmDY6VoXA--" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dass in der Kirche so mancher Brandherd glost und lodert, ist nicht neu. Aber nicht mehr lange! Benedict XVI hat schon zum Feuerwehrhelm gegriffen ... ;-). - [&lt;a href="http://news.yahoo.com" target="_blank"&gt;Yahoo! News&lt;/a&gt;].&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111890883037003304?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111890883037003304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111890883037003304&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111890883037003304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111890883037003304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/vigili-del-fuoco-dass-in-der-kirche-so.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111887214414618646</id><published>2005-06-15T23:40:00.000+02:00</published><updated>2005-06-16T13:05:04.943+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;img src="http://members.aon.at/domine/ikone.gif" height="512" width="384" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mitbringsel von meiner Reise. Laut dem Zertifikat auf der Rückseite ist die Ikone  Handarbeit, gearbeitet nach der alten traditionellen Weise der byzantischen Kunst; Eitempera und Gold auf altes Holz. Gemalt wurde sie von einem der Mönche in Camaldoli, wo ich sie auch erwarb. 55 Euro, das ist sehr günstig (die Dombuchhandlung in Salzburg verkauft auch Ikonen; vergleichbare Stücke liegen preislich zwischen 100 und 200 Euro). Als ich die ersten Tage im Klosterladen die ausgestellten handgemalten Ikonen bewunderte, gab es noch an die 6 Stück davon, allesamt unterschiedlichen Themen gewidmet. Als ich mir schließlich in der zweiten Woche dieses Stück - nunmehr "meine Ikone" - erwarb, gab es nur mehr drei davon (nach meinem Kauf also nur mehr zwei). Jetzt wird es vermutlich keine mehr geben, zumindest solange nicht der Mönch, der sich dem Ikonenmalen widmet, neue gemalt haben wird. Nachträglich bedauere ich, nicht noch eine weitere erworben zu haben, speziell diese eine, die Jesus im Kreis seiner Jünger beim Letzten Abendmahl zeigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111887214414618646?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111887214414618646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111887214414618646&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111887214414618646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111887214414618646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/ein-mitbringsel-von-meiner-reise.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111886940502661531</id><published>2005-06-15T22:43:00.000+02:00</published><updated>2005-06-16T09:11:49.156+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Generalaudienz Benedict XVI vom 15.06.2005&lt;/span&gt;&lt;embed style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);" src="http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz150605.mp3" autostart="false" height="16" width="200"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;Des Papstes &lt;a href="http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz150605.mp3" target="_blank"&gt;heutige Katechese&lt;/a&gt; (mp3) zu den Psalmen war dem kurzen &lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps123.html" target="_blank"&gt;Psalm 123&lt;/a&gt; gewidmet, den er in Hinblick auf das Gebet deutet. Im 2. Vers dieses Psalmes spricht der Beter vom Augenmerk, dass wir Gott zuwenden, um seine Gnade zu erfahren: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so schauen unsre Augen auf den Herrn, unsern Gott, bis er uns gnädig ist." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Benedict ist damit ein Verweis auf das Gebet insgesamt gegeben, das &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"einem geistigen Erheben der Augen, einem hoffnungserfüllten Aufschauen zu Gott gleicht"&lt;/span&gt;,  mit diesem &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Blick richtet der Beter sein Innerstes, seine Seele auf den Herrn"&lt;/span&gt;. Ohne dieses Aufschauen zu Gott, ohne Gebet, ist unser Leben in Gefahr sein Ziel zu verfehlen. Heil werden wir nur durch den Blick auf Gott, durch seine Berührung, die im Gebet möglich ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111886940502661531?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111886940502661531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111886940502661531&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111886940502661531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111886940502661531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/generalaudienz-benedict-xvi-vom-15.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111877491941321161</id><published>2005-06-14T19:36:00.000+02:00</published><updated>2005-06-15T09:45:23.606+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der Ruf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"... Eines Mannes sanfte Stimme brach die Stille, rief ihren Namen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Julia"&lt;/span&gt;, sagte er. Sie schaute über ihre Schulter um zu sehen, ob jemand die Kapelle betreten hätte, obwohl die Stimme nicht von hinten gekommen war. Sie war immer noch alleine. Die sanfte Stimme wiederholte beharrlich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Julia"&lt;/span&gt;. Es klang sehr nahe. Sie hielt still. Die Dunkelheit teilte sich langsam vor ihren Augen und eine strahlende Lichtsäule formte sich zur Gestalt eines Mannes, entkleidet, verwundet. Er sagte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Julia, ich bin ganz alleine. Komm mit mir in die Wüste. Ich werde Dich niemals verlassen!"&lt;/span&gt; Julia fühlte keine Angst. Sie wusste, wer dieser Mann war. Als sie ihm in die Augen schaute, sah sie Liebe, eine Liebe, größer als alles, was ihr bislang in ihrem Leben an Liebe begegnet war. Wortlos gab sie ihm ihre Einwilligung. Dann hüllte sie wieder die Dunkelheit und Stille der Kapelle ein, und sie weinte vor Freude. ..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im kleinen Laden oben in der Eremitage von &lt;a href="http://www.camaldoli.it/" target="_blank"&gt;Camaldoli&lt;/a&gt; stieß ich auf ein Buch, geschrieben von Thomas Matus, einem Mönch aus dem Orden der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kamaldulenser" target="_blank"&gt;Kamaldulenser&lt;/a&gt; der Kongregation von Camaldoli: &lt;a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/0809137925/qid=1118771800/sr=1-4/ref=sr_1_4/104-0117075-6926320?v=glance&amp;s=books" target="_blank"&gt;Nazarena, an American Anchoress&lt;/a&gt;. Aus diesem Buch übersetzte ich die kurze Passage oben. Es ist ein Bericht über die Berufungsvision einer begabten jungen Musikerin, Julia Crotta mit Namen; die wohl einzige Vision die sie in ihrem Leben hatte. Es war aber für sie diese eine Vision Anlass genug ein Leben zu wählen, das vermutlich von nahezu allen Zeitgenossen (davon nehme ich auch - oder besonders - Katholiken nicht aus) zumindest mit Kopfschütteln quittiert würde, häufiger wohl noch verbunden mit der Vermutung, die Frau wäre in ihrem Oberstübchen nicht ganz richtig gewesen. Intellektuelle (und was sich intellektuell dünkt) würden dies vielleicht noch mit dem aus dem Fundus ihrer Fremdwörter hervorgekramten Begriff Masochismus auffetten, von pathologischen Zügen sprechen, einer kranken Psyche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julia Crotta nahm nämlich ihre Vision ernst, ebenso ihr Wort der Zustimmung, das sie dem Mann, Jesus, gegeben hatte. Gegen allerlei Widerstände fand sie am Ende den Ort ihre Berufung, die Wüste, in der sie fortan mit Jesus lebte: eine Zelle im Kamaldulenserinnen-&lt;br /&gt;kloster »Antonius des Großen« in Rom, wo sie geschieden von allen anderen Schwestern in strenger Isolation lebte. Nach ihrem Verständnis war sie damit Jesus in die Wüste gefolgt. Und dort blieb sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1990, 45 Jahre lang. Der zu der sterbenden Eremitin gerufene Arzt entdeckte auf dem Hals und im Brustbereich blaue und braune Flecken, hervorgerufen durch das Tragen eines &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cilicium" target="_blank"&gt;Ciliciums&lt;/a&gt;, gewoben aus Ziegenhaar, in das kleine Eisenspitzen eingearbeitet worden waren. Auf der Brust trug sie ein kleines Holzkreuz mit Nägeln, dessen Spitzen sich in die Haut der Frau bohrten. Werkzeuge der Buße und Abtötung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran hatte auch der Autor, der Mönch Thomas Matus, schwer zu kauen. Er erklärte sich (und uns, den Lesern) dies so, dass es damit Julia - Schwester Maria Nazarena von Jesus - nicht um die Abtötung des Leibes, sondern um ein Mittel zur Konzentration des Geistes, der Förderung eremitscher Spiritualität, gegangen war. Nochmals: nahezu alle Zeigenossen hielten diese Frau wohl für verrückt, krank, einen Fall für den Psychiater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den vergangenen Tagen war ich öfter oben im franziskanischen &lt;a href="http://www.santuariodellaverna.com/" target="_blank"&gt;Santuario della Verna&lt;/a&gt;, jenem Ort, wo - wie ich schon schrieb - Christus dem Heiligen Franziskus seine Wundmale in den Leib schlug. In der Basilika des Heiligtums werden einige Gegenstände ausgestellt, die auf den Heiligen zurückgehen, darunter auch, wie es auf einer kleinen Tafel heisst, ein Bußinstrument, das er zur Züchtigung seines Fleisches, des »Bruders Esel«, wie er seinen Leib nannte, benutzte. Franziskus, bei uns so oft und so gerne zum heiteren Naturfreund, Aussteiger und Vorläufer der Ökologiebewegung verklärt, es hat wohl nicht viele Heilige gegeben, die ein derart hartes Leben der Buße führten. Mitunter war Franziskus von seinen Bußübungen derart geschwächt, dass er von La Verna für einige Tage zur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Erholung&lt;/span&gt; zur etwa 30 Kilometer entfernt gelegenen Eremo von Camaldoli ging, das Leben der Eremiten für einige Tage zur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Erholung&lt;/span&gt; teilend. Und dennoch war dieser grimmige Büßer zugleich einer der heitersten Menschen der Kirchengeschichte, tanzte und sang für Jesus, strich mit einem Holzstock über einen anderen Holzstock, Jesus ein Lied aufspielend, das ausser ihm und dem Heiland kein anderer vernahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sage nicht, dass ich Julia Crotta - Schwester Nazarena - und Franz von Assisi, ihren Drang zur Buße und Abtötung, nachvollziehen kann. Wie Fremdlinge, rauhe Brocken aus Urgestein, liegen sie störend in den bürgerlichen Vorgärten unseres eigenen Glaubens. Aber zu verurteilen was ich nicht verstehe, oder es mit einigen Vokabeln wie »Masochismus«, »ungesund« oder »krank« auszuradieren, das verweigere ich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111877491941321161?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111877491941321161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111877491941321161&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111877491941321161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111877491941321161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/der-ruf.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111865484623743954</id><published>2005-06-13T11:24:00.000+02:00</published><updated>2005-06-13T11:27:26.243+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;zurück&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wieder zurück.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111865484623743954?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111865484623743954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111865484623743954&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111865484623743954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111865484623743954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/zurck-wieder-zurck.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111722516686207744</id><published>2005-05-27T22:16:00.000+02:00</published><updated>2005-05-28T01:33:32.576+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a title="Commune di Bibbiena" href="http://www.comune.bibbiena.ar.it/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.comune.bibbiena.ar.it/images/head3.jpg" height="72" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit einiger Zeit schon fühle ich mich innerlich leer, irgendwie ausgedünnt und verschlissen, einer Verankerung nach innen dringend bedürftig. Tja, nun fahren Andrea und ich morgen um 6 Uhr früh mit dem Auto los, nach Italien, ins Casentino, ein Landstrich östlich von Florenz. Für 2 Wochen werden wir unweit von &lt;a href="http://www.comune.bibbiena.ar.it/"&gt;Bibbiena&lt;/a&gt; ein Haus beziehen. Von dort sind es nur wenige Kilometer nach &lt;a href="http://www.laverna.org/" target="_blank"&gt;La Verna&lt;/a&gt;, dem Ort, wo die Liebe Christi dem Heiligen Franziskus die Wundmale des gekreuzigten Heilands in den Leib schlug. Für 14 Tage habe ich nun das Privileg an diesem Ort täglich an der Feier der Eucharistie teilhaben zu dürfen. Etwa 20 Kilometer nördlich davon liegen das Kloster und die Einsiedelei von &lt;a href="http://www.camaldoli.it/de_index.htm" target="_blank"&gt;Camaldoli&lt;/a&gt;, neben den Kartäusern wohl der letzte Eremitenorden der katholischen Kirche. Auch dort werde ich zeitweilig Gast sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben noch packte ich einen ziemlich großen Stapel Bücher zusammen. Ein altes Leiden von mir: die Bücherkrankheit. Aber wie soll ich denn heute schon wissen, was ich morgen oder in den nächsten Tagen alles lesen will? Neben einigen Kunst- und Reiseführern sind es vorrangig, da ich ja nach innen horchen will, Bücher die dem Horchen dienlich sein sollen: das Münchener Neue Testament, dessen wortgetreue Übersetzung mir hoffentlich die herbe Schönheit Jesu näher bringen wird; dazu noch Romano Guardinis "Der Herr", Ratzingers "Gott und die Welt", Bergers "Jesus", Niggs "Große Heilige" und Johannes Paul II "Römisches Triptychon". Zwei luftige Ausnahmen liegt auch im Gepäck: SPQR - Kriminalabenteuer des ehrwürdigen Römers Decius Caecilius Metellus aus John Maddox Roberts Feder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Tag habe ich eingeplant, an dem ich die Nähe des Santuario Francescano verlasse. Da will ich, wenn nichts dazwischenkommt und Gott es mir ermöglicht, nach Rom fahren, ans Grab des Heiligen Vaters Johannes Paul II. Santo subito!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 14 Tagen sprechen wir uns wieder! Allen, die mich hier derweilen besuchen, wünsche ich eine schöne Zeit!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111722516686207744?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111722516686207744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111722516686207744&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111722516686207744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111722516686207744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/seit-einiger-zeit-schon-fhle-ich-mich.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111714560723429640</id><published>2005-05-26T23:39:00.000+02:00</published><updated>2005-05-27T08:11:17.260+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;unhistorisch-unkritisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ein Musterbeispiel für eine &lt;a href="http://katholon.net/viewtopic.php?t=504&amp;postdays=0&amp;amp;postorder=asc&amp;start=120" target="_blank"&gt;misslungene Diskussion&lt;/a&gt; über die historisch-kritische Methode der Bibelinterpretation, gescheitert an der Ignoranz der von mir schon erwähnten &lt;a href="http://domine.blogspot.com/2005/05/theologie-wissenschaft-historisch.html"&gt;Berufschristen&lt;/a&gt;. Und da einer abseits vom Fach - &lt;a href="http://www.20six.de/Pax_et_bonum" target="_blank"&gt;Ralf&lt;/a&gt; - es sich herausnahm Fragen zu stellen, Antworten heischte, wurde ihm gerade daraus, seinem Fragen und Drängen auf Antwort, ein Strick gedreht. Die Diskussion, sagt man, ermüdet; diese Art der Auseinandersetzung, sagt man, ermüdet; da klinkt man sich, sagt man, lieber aus der Diskussion aus. In Wahrheit sind das, kenne ich meinen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper" target="_blank"&gt;Popper&lt;/a&gt; nur recht, geradezu klassische Beispiele einer Haltung, die sich nicht mit dem verträgt, worauf man meint, sich berufen zu dürfen: Wissenschaft. Die nämlich hat eine Unverträglichkeit wider die Immunisierung gegen Kritik. Dabei hätte Ralf durchaus prominente Unterstützung für seine Fragen anführen können, nämlich den Papst, der bei aller Würdigung der historisch-kritischen Bibelinterpretation doch durchaus &lt;a href="http://domine.blogspot.com/2005/05/theologie-wissenschaft-historisch.html"&gt;kritisch an ihr Gemäuer&lt;/a&gt; klopft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die oben zitierte Diskussion, wenn man es denn überhaupt als solche bezeichnen will, ist eine gute Illustration der Gründe, die mich zum Rückzug aus solchen Diskussionen trieben. Zumal Glaube, denke ich, ohnehin weniger diskutiert, als vielmehr bezeugt werden will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111714560723429640?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111714560723429640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111714560723429640&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714560723429640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714560723429640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/unhistorisch-unkritisch-ein.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111714307443405507</id><published>2005-05-26T22:42:00.000+02:00</published><updated>2005-05-27T08:14:49.566+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Fronleichnam&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Alte Plätze sonnig schweigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Tief in Blau und Gold versponnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;traumhaft hasten sanfte Nonnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;unter schwüler Buchen Schweigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Aus den braun erhellten Kirchen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;schaun des Todes reine Bilder,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;großer Fürsten schöne Schilder.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Kronen schimmern in den Kirchen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Hoch im Blau sind Orgelklänge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Trakl"&gt;Georg Trakl&lt;/a&gt; (1887-1914): &lt;a href="http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedichte/tra_g02.html"&gt;Die schöne Stadt&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fronleichnamsprozession in der Salzburger Altstadt. Man wird wohl weit ausblicken müssen, will man eine Stadt finden, die eine vergleichbare Kulisse für dieses Schauspiel vor den Augen Gottes und der Menschen zu bieten hat. Das Pflaster der Altstadt ist, weiss der Himmel, mit Menschenmassen vertraut. Nicht umsonst ist die Altstadt Weltkulturerbe, entsprechend ist auch der touristische Andrang an schönen Tagen. Heute allerdings drängte der "Himmel" die Touristen an den Rand. An diesem Tag wurde in der Salzburger Altstadt Christus unter dem Fronleichnamsbaldachin Vorfahrt gegeben. Was hat sich wohl die Gruppe japanischer Touristen gedacht, als der Baldachin, begleitet von Hunderten und Aberhunderten Menschen, an ihnen vorübergetragen wurde, begleitet von Bannern, von denen Heilige auf sie niederblickten, begleitet auch vom dröhnenden Erz der Glocken des Domes (Salzburg hat zwar nicht die größte Glocke, wohl aber das schwerste Geläut im deutschsprachigen Raum), verstärkt noch durch die Glocken der Franziskanerkirche und der Abtei St. Peter? Das muss ihnen nicht minder exotisch erschienen sein, wie mir die Zeremonien des Shintoismus. Dabei scheint das Staunen nicht länger mehr auf die Angehörigen gänzlich fremder Kulturen beschränkt; zumindest deuten dies die weit geöffneten Objektive der Camcorder und digitalen Fotoapparate jener Menschen an, die offensichtlich aus unserem Nachbarland stammen, und die sich von uns nur durch die scheinbar gemeinsame Sprache unterscheiden. Es war ihnen der Himmel eine Aufnahme wert, der Himmel und die Menschen, die lauthals auf den Straßen und Plätzen ihren Gott, Christus, anriefen. Pange lingua, Brot vom Himmel ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen ist nochmals Fronleichnam in Salzburg. Nach der Frühmesse in St. Peter wird Christus erneut unter dem Himmel getragen, diesmal durch den Bezirk des ältesten Klosters nördlich der Alpen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111714307443405507?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111714307443405507/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111714307443405507&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714307443405507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714307443405507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/fronleichnam-alte-pltze-sonnig.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111709184040472704</id><published>2005-05-26T09:17:00.000+02:00</published><updated>2005-05-26T14:09:43.466+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Generalaudienz Benedict XVI vom 25.5.2005&lt;/span&gt;&lt;embed style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);" src="http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz250505.mp3" autostart="false" height="16" width="200"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;Des Papstes &lt;a href="http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz250505.mp3" target="_blank"&gt;gestrige Katechese&lt;/a&gt; (mp3) zu den Psalmen kreiste um den &lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps116.html" target="_blank"&gt;Psalm 116&lt;/a&gt;, wo der Beter im &lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps116.html#11" target="_blank"&gt;Vers 11&lt;/a&gt; bestürzt ausruft: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Die Menschen lügen alle. Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den ersten Worten des Papstes musste ich unwillkürlich lächeln. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Die Inkohärenz des Menschen ..."&lt;/span&gt;. Der Gebrauch eines einzigen Wortes - Inkohärenz - bezeugt, dass Benedict XVI aus dem intellektuellen Holze eines Joseph Ratzinger geschnitzt ist. Die Inkohärenz des Menschen, seine Schwäche, das Gebrochene seines Wirkens, das in scharfem Kontrast zu Gottes Treue und Wahrhaftigkeit steht. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"In meiner Bestürzung sagte ich: Die Menschen lügen alle ..."&lt;/span&gt;. Und dennoch, oder gerade deshalb, aus dieser Not geschöpft, der unverzichtbare Dank: Eucharistia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Papst lässt übrigens ganz besonders alle Münchner und Haslacher grüßen. Das sei diesen hiermit ausgerichtet. ;-)&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111709184040472704?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111709184040472704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111709184040472704&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111709184040472704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111709184040472704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/generalaudienz-benedict-xvi-vom-25_26.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111697152329970648</id><published>2005-05-24T22:59:00.000+02:00</published><updated>2005-05-25T00:28:51.070+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;  Was Jesus wirklich wollte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Heute abend hielt Klaus Berger einen &lt;a href="http://www.salzburg.com/sn/wochenschau/artikel/1543319.html" target="_blank"&gt;Vortrag in Salzburg&lt;/a&gt;. Ausgangspunkt war natürlich sein neuestes Buch, &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3629008127/qid=1116968504/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-4486541-7193623" target="_blank"&gt;Jesus&lt;/a&gt;, das während des Vortrags auf dem Tisch vor ihm lag. Es war kein Vortrag für ein wissenschaftliches Fachpublikum, so wie auch das Buch, das ich mir bei der Gelegenheit kaufte,  soweit ich es nach schnellem Durchblättern und Querlesen beurteilen kann, sich nicht an theologische Insider wendet. Vielmehr erzählte er im lockeren Gesprächsstil von seiner Arbeit und seiner Sicht auf die Dinge, die in mancherlei Hinsicht durchaus ketzerisch ist; ketzerisch, weil sie die Bibel zwar nicht fundamentalistisch buchstabengetreu auslegt, aber sich doch auch nicht in den Chor jener einreihen will, die pausenlos vermeintlichen Ballast des Glaubens abwerfen wollen. Engel, meinte er, an die zu glauben sei in der heutigen Theologie praktisch verpönt, an Engel glaube nahezu kein Theologe mehr. Und da es also Engel in der modernen Theologie nicht gäbe, müssten entsprechend auch alle jene Berichte in der Bibel, insbesondere im Neuen Testament, in denen Engel aufträten, unwahr sein. Im besten Falle wären es Mythen oder Legenden. Der Engel des Herrn, der Maria die Botschaft brachte? Mythos, Legende, wie die ganze Geschichte. Die Engel im Grab des Herrn? Mythos, Legende, wie die ganze Geschichte. Die Engel bei Christi Himmelfahrt? Die Antwort auf die Frage kann man sich denken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Logik dieser Exegese bleibt vom Glauben, ja, was eigentlich? Was bleibt davon noch übrig? Die Konsequenz dieser Entwicklung skizziert laut Berger das kürzlich erschienene Buch eines bekannten deutschen Religionspädagogen - Berger nannte den Namen, den ich aber mittlerweile bereits wieder vergaß. Das Buch will das Christentum erneuern. So nebenbei erklärt der Religionspädagoge, Jesus wäre weder der Messias gewesen, noch auferstanden. Was genau will er dann eigentlich noch erneuern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sprach auch über die Liebe Christi, über Gott, der die Liebe ist. Gott ist die Liebe: so oft wird einem dieser Satz aus des Apostels Brief entgegengereicht, dass er (für mich) fast schon gänzlich seine schroffen Konturen verlor. Was ist denn das: Lieben? Gott liebt uns, liebt mich: was heisst das für mich? Berger sprach von Christi Liebe, die streng und fordernd ist. Und ist es nicht wirklich so, dass Liebe fordert? Wer könnte denn lieben und wiedergeliebt werden, und fühlte nicht den unwiderstehlichen Anreiz sich dem Geliebten zuliebe von seiner besten Seite zu zeigen? Wenn uns die Liebe anrührt und Widerhall in uns findet,  wie könnten uns das nicht unerbittlich zum Handeln drängen? Als am 20. Jänner 1539 der BuchhändlerJoao Ciudad einer Predigt  &lt;a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_von_Avila.htm" target="_blank"&gt;Johannes von Ávila&lt;/a&gt; lauschte, und nach dieser wie von Sinnen durch die Straßen von Granada lief, bitterlich weinend und klagend, Christus laut um Verzeihung anflehte, seine Bücher, die ihm das tägliche Brot waren, zerriss, sein gesamtes Hab und Gut verschenkte, da tötete die Liebe Christi Joao Ciudad, um &lt;a href="http://www.barmherzige-brueder.at/johan.htm" target="_blank"&gt;Johannes von Gott&lt;/a&gt; zu gebären. So ist die Liebe Christi. Von dieser Liebe habe ich nur soviel verstanden, dass es die kleine Münze des ubiquitären Mantras &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Gott ist die Liebe"&lt;/span&gt; nicht ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111697152329970648?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111697152329970648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111697152329970648&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111697152329970648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111697152329970648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/was-jesus-wirklich-wollte-heute-abend.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111692445572177516</id><published>2005-05-24T10:00:00.000+02:00</published><updated>2005-05-24T12:12:08.206+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Theologie, Wissenschaft, historisch-kritischer Glaube&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Welcher Zugang zur Bibel ist erlaubt? Welcher geboten? Sind nur mehr studierte Theologen in der Lage die Bibel richtig auszulegen? Im Diskussionsforum &lt;a href="http://katholon.net/viewtopic.php?t=504&amp;postdays=0&amp;amp;postorder=asc&amp;start=100" target="_blank"&gt;katholon&lt;/a&gt; scheinen einige diese Frage im Sinne der Religionslehrer, Pastoralassistenten und anderer studierter Berufschristen beantworten zu wollen: sie, die einige Semester Theologie absolvierten, sind die letztlich zuständige »Interpretationsmacht«, denen alle anderen Interpretationen nachzustehen haben. Und selbstverständlich ist die einzig richtige - weil wissenschaftliche (sagen sie, nicht ich) - Weise des Bibelverständnisses jene der historisch-kritische Methode. Nach meinem eigenen Wissenschaftsverständnis, zugegebenermaßen naturwissenschaftlich geschult, halte ich viel von dem, was historisch-kritisch daherkommt, eher für einen Ausfluss der gerade herrschenden Strömung der Zeit. Historisch ja, im Sinne einer Gebundenheit an die Denkmode des Tages. Aber wissenschaftlich kritisch? Das ziehe ich stark in Zweifel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theologie als Wissenschaft, wissenschaftlich kritisch betrieben, ist nach heutigem Wissenschaftsverständnis ohnehin ein Problem. Wissenschaft schließt von vorneherein Wunder vollständig aus. Für die Wissenschaft gibt es keine Wunder. Nach wissenschaftlichem Gesichtspunkt kann es Jesu Auferstehung nicht geben; nichts von dem, das die Routine und Zuverlässigkeit das Ablaufs unserer Welt in Frage stellt, der direkte Eingriff Gottes in das Räderwerk der Welt, ist in der Wissenschaft als Erklärung zulässig. Damit ist natürlich auch eine Theologie als Wissenschaft in Frage gestellt, die auf Wunder beharrt, nicht zuletzt auch Christi Auferstehung als Tatsache behauptet. Kein Wunder also, dass konsequenterweise nicht wenige Theologen die Auferstehung in den »Raum« eines geistigen Aha-Erlebnisses stellen, die Frage, ob Er tatsächlich auferstand, das Grab leer gewesen sei oder nicht, zu einem unwichtigen Detail unseres Glaubens erklären. Dann allerdings wird uns Gott wieder weit in die Ferne gerückt, der Materie entzogen, die er als Mensch betrat, und in der er in jeder Messe erneut gegenwärtig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zwiespalt zwischen heutigem Wissenschaftsverständnis und einer wissenschaftlich betriebenen Theologie drückt sich besonders deutlich im Zugang zur Bibel aus. Ich persönlich halte die Theologie nicht für eine Wissenschaft, zumindest nicht nach heutigem Verständnis derselben. Sie kann in bestimmten Teilen mit wissenschaftlichen Methoden betrieben werden, sich wissenschaftlicher Werkzeuge bedienen, sie kann aber nicht Wissenschaft sein, sofern sie nicht willens ist ihren innersten Gehalt preiszugeben. Und insofern ist auch das Herausstreichen der historisch-kritischen Methode als die einzig richtige und unerlässliche Methode des Bibelzugangs - weil »wissenschaftlich« - eine Denkmode unserer Zeit, die durchaus bedenklich ist und ihrerseits ernsthaft historisch-kritisch hinterfragt werden muss. Zudem oft genug die Methode mit der Erkenntnis verwechselt wird. Entsprechend hat sich auch Joseph Ratzinger in einem Interview mit der Tagespost geäussert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 0, 102);" href="http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=5583" target="_blank"&gt;Im Glauben geeint, in allem anderen frei&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt; | Gottesbewusstsein und Liturgie, Theologie und Ökumene: Zur Lage der Kirche in Deutschland Bilanz und Perspektive – Ein Gespräch mit dem Präfekten der römischen Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;DT vom 03.10.2003 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Frage:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-style: italic;"&gt;Nochmals zur Lage des Glaubens: Sicherlich hat die moderne Bibelexegese viel zu der Verunsicherung unter den Gläubigen in den deutschsprachigen Ländern beigetragen. Viele Schriftkommentare interpretieren den Glauben der ersten Gemeinden, geben aber den Blick auf den historischen Jesus und seine Taten nicht mehr frei. Ist das Frucht einer soliden wissenschaftlichen Erkenntnis der Bibelwissenschaft? Haben wir zum Beispiel die Evangelien des Neuen Testaments über Jahrhunderte hinweg zu wörtlich genommen? Oder ist es doch angebracht, zu dem historischen Jesus wieder durchzustoßen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ratzinger:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Auf jeden Fall. Das Problem der historisch-kritischen Exegese ist natürlich gewaltig. Seit über hundert Jahren erschüttert es die Kirche, und zwar nicht nur die katholische Kirche. Auch für die protestantischen Kirchen ist das ein großes Problem. Es ist ja sehr bezeichnend, dass sich im Protestantismus die fundamentalistischen Gemeinschaften gebildet haben, die diesen Auflösungstendenzen entgegentreten und den Glauben durch Ablehnung der historisch-kritischen Methode integral wieder erhalten wollten. Dass heute die fundamentalistischen Gemeinschaften wachsen, weltweit Erfolg haben, während die mainstream-churches in einer Überlebenskrise stehen, zeigt die Größe des Problems an. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;In vieler Hinsicht haben wir Katholiken es da besser. Für die Protestanten, die nun den exegetischen Strom nicht annehmen wollten, blieb eigentlich nur der Rückzug, die Wörtlichkeit der Bibel zu kanonisieren, sie für unverhandelbar zu erklären. Die katholische Kirche hat sozusagen einen größeren Raum, insofern die lebendige Kirche der Raum des Glaubens ist, der einerseits Grenzen absteckt, der andererseits aber auch eine Variationsbreite zulässt. Eine globale einfache Verdammung der historisch-kritischen Exegese wäre ein Irrtum. Wir haben unglaublich viel von ihr gelernt. Die Bibel erscheint viel lebendiger, wenn man die Exegese mit all ihren Ergebnissen ansieht: das Wachsen der Bibel, ihr Weitergehen, ihre innere Einheit im Vorangehen und so weiter. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Also: Einerseits hat die moderne Exegese uns viel gegeben, aber sie wird dann zerstörerisch, wenn man sich einfach all ihren Hypothesen unterwirft und die vermeintliche Wissenschaftlichkeit zum einzigen Maßstab erhebt. Besonders verderblich hat gewirkt, dass man die gerade herrschenden Hypothesen unverdaut in die Katechese übernommen und als die Stimme der Wissenschaft angesehen hat. Das war der große Irrtum dieser letzten fünfzig Jahre, dass man jeweils die augenblicklich mit großer Gebärde auftretenden Exegesen mit »der Wissenschaft« identisch gesetzt hat und »die Wissenschaft« als die Autorität ansah, die nun allein gültig ist, während der Kirche keine Autorität mehr zukam. Dadurch sind Katechese und Verkündigung fragmentiert worden. Entweder hat man Traditionen nur noch mit halber Überzeugung weitergeführt, so dass jeder erkennen konnte, dass man letztlich doch eher daran zweifelt, oder man hat scheinbare Ergebnisse sofort als gesicherte Stimme der Wissenschaft ausgegeben. In Wirklichkeit aber ist die Geschichte der Exegese zugleich ein Friedhof von Hypothesen, die mehr den jeweiligen Zeitgeist als die wahre Stimme der Bibel repräsentieren. Wer zu schnell, zu eilfertig darauf baut und das für die reine Wissenschaft nimmt, der gerät in einen großen Schiffbruch und sucht sich vielleicht irgendeine Planke heraus – aber die kann auch schnell untergehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Wir müssen zu einem ausgewogeneren Bild kommen – das ist ein Ringen, das gerade jetzt wieder voll im Gange ist: Dass die historisch-kritische Exegese ein Strang der Auslegung ist, der wesentliche Erkenntnisse vermitteln kann und als solcher respektiert werden muss, der aber auch kritisiert werden muss. ... Was scheinbar nur Tatsachen spiegelt und die Stimme der Wissenschaft sein soll, ist in Wirklichkeit Ausdruck eines bestimmten Weltbildes, demzufolge es zum Beispiel Auferstehung nicht geben oder Jesus so nicht geredet haben kann, oder was auch immer. Heute ist gerade unter jungen Exegeten eine Relativierung der historischen Exegese im Gang, wobei diese ihre Bedeutung behält, ihrerseits aber philosophische Voraussetzungen in sich trägt, die kritisiert werden müssen. Deswegen muss diese Art, sich des Sinnes der Bibel zu vergewissern, ergänzt werden durch andere Formen, vor allem durch die Kontinuität mit den Einsichten der großen Glaubenden, die auf einem ganz anderen Weg in den wirklichen, inneren Kern der Bibel vorgestoßen sind, während die scheinbare, aufklärerische Wissenschaft, die nur Tatsachen sucht, sehr an der Oberfläche geblieben ist und in den inneren Grund, der die ganze Bibel bewegt und zusammenhält, nicht vorstößt. Wir müssen wieder erkennen, dass der Glaube der Glaubenden eine echte Weise des Sehens und des Erkennens ist, und so zu einem größeren Zusammenhang kommen. Zweierlei ist wichtig: Skepsis gegenüber dem, was sich als »die Wissenschaft« ausgibt, und vor allem Vertrauen zum Glauben der Kirche, der die eigentliche Konstante ist und der uns den wirklichen Jesus zeigt. Immer noch ist der Jesus, den uns die vier Evangelien bieten, der wirkliche Jesus. Alles andere sind fragmentarische Konstruktionen, in denen sich der Geist der Zeit viel mehr spiegelt als die Ursprünge. Das haben jetzt auch exegetische Studien analysiert: Wie sehr die verschiedenen Jesusbilder nicht Ergebnisse der Wissenschaft sind, sondern Spiegelungen dessen, was ein bestimmter Mann oder eine bestimmte Zeit für das Wissenschaftsfähige hielt. &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;... &lt;/span&gt;- [&lt;a href="http://www.die-tagespost.de/" target="_blank"&gt;Die Tagespost&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111692445572177516?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111692445572177516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111692445572177516&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111692445572177516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111692445572177516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/theologie-wissenschaft-historisch.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111657220544645203</id><published>2005-05-20T07:51:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T09:49:53.150+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Sprachlos?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://catholica.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Martin&lt;/a&gt; versucht sich am schwierigen Geschäft der Definition von &lt;a href="http://catholica.blogspot.com/2005/05/fachbegriffe-des-christentums.html" target="_blank"&gt;Fachbegriffen des Christentums&lt;/a&gt;. Nach seiner Meinung leidet das Christentum am &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Verlust der Sprachfähigkeit, also der Fähigkeit, sich in heutigen Worten verständlich zu machen"&lt;/span&gt;, es hätte den heutigen Christen sozusagen die Sprache verschlagen. Dies ist zum einen sicherlich richtig, zum anderen sicherlich falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den darauf spezialisierten Buchhandlungen, etwa der &lt;a href="http://www.buchzentrale.at/" target="_blank"&gt;Dombuchhandlung in Salzburg&lt;/a&gt;, reihen sich Hunderte Bücher aneinander, die sich mit diesen zentralen Begriffen auseinandersetzen, und noch mehr wären über die Verlage zu bestellen. So kann man von einer Sprachlosigkeit nicht wirklich sprechen, eher von einem Redeüberfluss. Auch ist es nicht so, dass die Inhalte schwer zu verstehen wären. In gewisser Weise ist das Christentum - rein intellektuell betrachtet - sogar ziemlich einfach "gestrickt". Alleine, das Problem ist, dass es, wie Kardinal Ratzinger an einer Stelle in &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453879422/302-4486541-7193623" target="_blank"&gt;Salz der Erde&lt;/a&gt; schreibt, eigentlich primär ein Weg ist, auf dem man gehen muss, um wirklich begreifen zu können. Christ sein kann man nicht in der Theorie, sondern nur in der Praxis. Und da beginnen die Probleme mit der schweren Verständlichkeit des Christentums. In der Praxis hieße dies, sich in gewisser Weise ins eigene Fleisch zu schneiden, wenn dieser Weg beschritten werden soll; und darauf ausschreiten muss ich, um Christ sein zu können. ... Oder sagen wir lieber: wenn ich damit beginnen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ins eigene Fleisch schneiden: tut das nicht weh? Oh ja, das tut es. Es ist mitunter eine bittere Medizin. Warum also sie schlucken? Es erscheinen die Behinderungen und Begrenztheiten unserer Existenz derart gewöhnlich und üblich, derart von allen anderen geteilt, dass sie es sind, unsere Gebreste, die uns scheinbar nicht bitter sind. Bitter hingegen erscheinen uns jene Mittel, die uns kurieren. Lieber leiden wir an der Lepra unserer Existenz und werden allmählich - wie alle anderen um uns herum auch - von ihr zerfressen, als uns selber ins faule Fleisch zu schneiden, das Gesunde vom Kranken zu trennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leidet unser Glaube also tatsächlich an einer Sprachlosigkeit? Sind seine zentralen Begriffe tatsächlich sprachlich so sperrig, inhaltlich so unsagbar schwierig, dass sie nahezu unvermittelbar sind? Die Begriffe gibt es, aber wie sie aussprechen? Schallt nicht dem, der sie ausspricht, laut und vernehmlich entgegen &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"die Rede ist hart, wer kann sie hören?"&lt;/span&gt;. Vielleicht ist die Rede über die Rede derart zu klären, dass sich das Christentum domestizieren ließ von unserer Zeit (wie das noch jede Zeit wohl versuchte). &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Eine Provokationsmacht"&lt;/span&gt; sei unser Glaube, schreibt Kardinal Ratziner, &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Stachel und Widerspruch ... oder wie der heilige Paulus es ausdrückt: Skandalon - ein Stolperstein."&lt;/span&gt; Ach, das geht gegen unser Bedürfnis nach Harmonie, nach allgemeinem Wohlgelittensein in der Gesellschaft. So lange war die Kirche, das wohlerzogene Christentum, der Gesellschaft liebstes Kind. Und jetzt will sie vom Christentum nichts mehr wissen, stösst es von seiner Bettkante hinunter, wo es sich so gut schlummern ließ. Das tut weh. Wie groß ist da die Versuchung zu einem Seperatfrieden, irgend eine Form des Abkommens zwischen Glaube und nichtmehrglaubender Gesellschaft: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Sieh her, meine Nützlichkeit! Sieh her, die Diakonie! Die Hilfe in der Dritten Welt! Unsere Arbeit in den Pflege- und Altenheimen! Auch gute Schulen haben wir! Wir sind nützlich! Ihr braucht uns! Dürfen wir nicht doch noch - bitte! - auf der Bettkante schlummern?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Punkt: im &lt;a href="http://www.kirchen.net/dommuseum/" target="_blank"&gt;Salzburger Dommuseum&lt;/a&gt; werden kostbare liturgische Geräte verwahrt, darunter auch die Waschgarnituren der Erzbischöfe, Kannen und Becken, die sie in der Heiligen Messe für die rituelle Waschung der Hände nutzten.&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt; "Wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein."&lt;/span&gt; Das waren tatsächlich noch Kannen und Becken, die Liter um Liter Wasser zu fassen vermochten, und reichlich Wasser spendeten und wieder auffingen. Die Erzbischöfe, soviel ist klar, sind keine wahren Unschuldslämmer gewesen. Jeder im Dom, auch noch der letzte ganz hinten, konnte es sehen, konnte erkennen, worum es bei dieser Waschung ging. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt; "Wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Heute ist aus dem Waschbecken ein kleines Tablett geworden, aus der Kanne ein winziges Kännchen, aus dem einige Tropfen Wasser milde über die Hände träufeln. So wird ein Symbol minimiert. Das bleibt nicht ohne Folgen. Symbole, so klein geworden, verlieren tatsächlich an Sprache, zumindest an Ausdruckskraft und Lautstärke. Das ist aber nun seinerseits fast so etwas wie ein Symbol, ein Symbol für zurückgenommenen Glauben, der nur sachte aufzutreten wagt, der zwar das Richtige meint, darüber aber nur mehr sehr leise spricht. Spricht? Wohl eher flüstert. Darum sage ich: her mit den Kannen! Und her mit den großen Becken! Das Wasser literweise über die Hände gegossen! &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein."&lt;/span&gt; Auf dass der Glaube wieder lauter spreche. Eine leise Stimme trägt nicht weit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111657220544645203?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111657220544645203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111657220544645203&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111657220544645203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111657220544645203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/sprachlos-martin-versucht-sich-am.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111628425976863883</id><published>2005-05-17T00:33:00.000+02:00</published><updated>2005-05-17T19:25:46.736+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mai ist Mariens Monat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Cimabue: Thronende Maria mit Kind" href="http://www.onlinekunst.de/weihnachten/adventskalender/14_adventskalender.html" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.onlinekunst.de/weihnachten/adventskalender/14/cimabue_maria.jpg" alt="Cimabue: Thronende Maria mit Kind" title="Cimabue: Thronende Maria mit Kind (Ausschnitt)" height="320" width="284" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed src="http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/kloster/musik/mb-75109-03.mp3" autostart="false" height="16" width="200"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;P. Martin Gebhard OSB (1776-1836): &lt;a href="http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/kloster/musik/mb-75109-03.mp3" target="_blank"&gt;Salve Regina&lt;/a&gt; (mp3).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;SALVE, Regina, mater misericordiae: vita, dulcedo, et spes nostra, salve. Ad te clamamus exsules filii Hevae. Ad te suspiramus, gementes et flentes in hac lacrimarum valle. Eia, ergo, advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos converte. Et Iesum, benedictum fructum ventris tui, nobis post hoc exsilium ostende. O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit: unser Leben, unsre Wonne und unsre Hoffnung, sei gegrüßt! Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas; zu Dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsre Fürsprecherin, wende Deine barmherzigen Augen uns zu, und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht Deines Leibes. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ein fast schon opernhaft anmutender musikalischer Gruß an die Gottesmutter von Pater Martin Gebhard, einem Benediktiner aus der ehemaligen Abtei Benediktbeuern, komponiert wohl um das Jahr 1800. Fast schon opernhaft? Sagen wir lieber: vollständig. Interessant.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111628425976863883?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111628425976863883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111628425976863883&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111628425976863883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111628425976863883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/mai-ist-mariens-monat-p.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111611377611929746</id><published>2005-05-15T01:35:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T18:17:09.040+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;font color="#000066"&gt;Komm, o Geist der Heiligkeit!&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.dominikanie.lub.pl/choral.htm" target="_blank"&gt;Veni Sancte Spiritus&lt;/a&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Komm, o Geist der Heiligkeit!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;et emitte caelitus&lt;/font&gt; |  &lt;font color="#000066"&gt;Aus des Himmels Herrlichkeit&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;lucis tuae radium.&lt;/font&gt; |  &lt;font color="#000066"&gt;Sende Deines Lichtes Strahl.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Veni pater pauperum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Vater aller Armen Du,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;veni dator munerum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Aller Herzen Licht und Ruh,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;veni lumen cordium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Komm mit Deiner Gaben Zahl!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Consolator optime,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Tröster in Verlassenheit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;dulcis hospes animae,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Labsal voll der Lieblichkeit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;dulce refrigerium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Komm, o süßer Seelenfreund!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;In labore requies,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;In Ermüdung schenke Ruh,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;in aestu temperies,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;In der Glut hauch Kühlung zu,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;in fletu solatium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Tröste den, der Tränen weint.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;O lux beatissima,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;O Du Licht der Seligkeit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;reple cordis intima&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Mach Dir unser Herz bereit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;tuorum fidelium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Dring in unsre Seelen ein!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Sine tuo numine&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Ohne Deinen Gnadenschein&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;nihil est in homine,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Steht der arme Mensch allein,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;nihil est innoxium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Kann nicht gut und sicher sein.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Lava, quod est sordidum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Wasche, was beflecket ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;riga, quod est aridum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Heile, was verwundet ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;sana, quod est saucium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Tränke, was da dürre steht,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Flecte, quod est rigidum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Beuge, was verhärtet ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;fove, quod est frigidum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Wärme, was erkaltet ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;rege, quod est devium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Lenke, was da irre geht!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Da tuis fidelibus&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Heil'ger Geist, wir bitten Dich,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;in te confidentibus&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Gib uns allen gnädiglich&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;sacrum septenarium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Deiner sieben Gaben Kraft!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Da virtutis meritum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Gib Verdienst in dieser Zeit&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;da salutis exitum,&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Und dereinst die Seligkeit&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;da perenne gaudium.&lt;/font&gt; | &lt;font color="#000066"&gt;Nach vollbrachter Wanderschaft.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;Amen. Alleluja.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111611377611929746?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111611377611929746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111611377611929746&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111611377611929746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111611377611929746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/komm-o-geist-der-heiligkeit-veni.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111607832441992754</id><published>2005-05-14T15:42:00.000+02:00</published><updated>2005-05-14T17:08:58.790+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Santo Subito&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.apogeonline.com/webzine/2000/03/24/02/20000324020401.jpg" style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;" alt="Johannes Paul II" title="Johannes Paul II" height="242" width="163" /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Ich habe noch eine sehr freudige Ankündigung zu machen"&lt;/span&gt;, sagte Papst Benedict XVI während eines Treffens mit römischen Klerikern in seiner eigenen Bischofskirche, der Lateran-Basilika. Und verlas daraufhin einen lateinischen Text. Darin verkündete er den sofortigen Beginn des Prozesses zur Seligsprechung Johannes Paul II.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Polen, das war nicht anders zu erwarten, ist man über diese Ankündigung hoch erfreut. Stellvertrend für viele andere Stimmen Franciszek Macharski, der heute dem Bistum Krakau vorsteht, jener Diözese, deren Hirt Karol Woytila einst gewesen war: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Was ich empfinde? Eine enorme Freude! Dieser Papst war für mich der Heilige Vater. Heilig eben! Dieser Papst, der uns allen so nahe war, war wahrhaft ein Geschenk Gottes an uns, in diesen schwierigen Zeiten. Seine Art zu leben, zu sprechen, mit uns zu sein und zu beten - er war so strahlend, er war ein lebendes Zeugnis."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es erheben sich allerdings auch andere Stimmen, ironischerweise nicht selten aus jener Ecke, die Kirche und Vatikan recht gerne zu wenig und zu langsame Veränderung vorwirft. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Warum"&lt;/span&gt;, klagen diese nun, &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"diese Hast?"&lt;/span&gt; Eine der Stimmen, von mir in diesem &lt;a href="http://katholon.net/viewtopic.php?t=600&amp;start=10" target="_blank"&gt;Diskussionsforum&lt;/a&gt; vernommen,  mutmaßte, es würde das Verfahren nur deswegen so schnell in Gang gesetzt, weil &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"die"&lt;/span&gt; - wer immer »die« auch sein mögen - die also &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"wollen Ruhe im Karton haben! Je länger man darauf warten müsste, desto lauter würden die Rufe nach Seligsprechung beziehungsweise desto länger würde der verstorbene Papst dem neuen die »Show« stehlen. Also lieber schnell weg mit der Sache vom Tisch ... "&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein recht seltsamer Gedanke, der zudem impliziert, Benedict XVI hätte bei nunmehr schon einigen Gelegenheiten die Wahrheit, gelinde gesagt, sozusagen poetisch überhöht, romantisch gefärbt, oder, um es schlichter zu sagen: er hätte geheuchelt und gelogen. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Wir können sicher sein, dass unser geliebter Papst jetzt am Fenster des Hauses des Vaters steht, uns sieht und uns segnet. Ja, segne uns, Heiliger Vater."&lt;/span&gt; Derart urteilte anlässlich der Predigt beim Begräbnis seines lieben Freundes und Vorgängers Kardinal Ratzinger vor den Gläubigen. Eine Seligsprechung ist ja nichts anderes als die Bekundung der Überzeugung der Kirche, es wäre ein bestimmter Mensch auf Grund seines Glaubens, der sich bezeugt durch sein Leben, im Hause des Vaters. Kardinal Ratzinger hat diese persönlich Überzeugung öffentlich kundgetan. Der ganzen Kirche sagte er, wir könnten dessen sicher sein, der ganzen Kirche sagte er damit, wir könnten der Seligkeit des verstorbenen Heiligen Vaters Johannes Paul II sicher sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum also das Erstaunen, dass er nun die Kirche beauftragte diese von ihm öffentlich kundgetane Überzeugung formal zu prüfen, um sie dann nochmals, diesmal im Namen und Auftrag der gesamten Kirche, dem Volk Gottes zu bestätigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahre, meinen nun manche, gar viele Jahre würde es bis dahin noch dauern; fast als Trostspruch ist diese scheinbare Gewissheit formuliert. Ich hingegen versuche mich nun als Prophet: es wird, wenn Gott will, dieser Papst sein, dieses Pontifikat, das die Seligsprechung Johannes Paul II sehen wird. Und noch eine zweite Prophezeiung knüpfe ich an: es wird, wenn Gott es so will, dieser Papst sein, Benedict XVI, der seinen Freund und Vorgänger Johannes Paul II, den Menschen Karol Woytila, heilig spricht. Ich biete darob eine Wette an. Wer hält dagegen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111607832441992754?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111607832441992754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111607832441992754&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111607832441992754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111607832441992754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/santo-subito-ich-habe-noch-eine-sehr.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111597001853629528</id><published>2005-05-13T09:37:00.000+02:00</published><updated>2005-05-13T12:29:31.790+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Dein Packesel bin ich geworden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3421051232/qid=1115936859/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-4011423-7321662" target="_blank"&gt;Aus meinem Leben&lt;/a&gt;, auf den letzten Seiten dieses schmalen Bandes, schreibt Kardinal Ratzinger über die Inhalte des Wappens, das er sich als Münchener Erzbischof erwählte. Der gekrönte Mohr ist schon seit etwa tausend Jahren darin enthalten. Dem fügte er eine Muschel und einen lastenschleppenden Bären hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Muschel, schreibt er, ist einerseits Zeichen unserer Pilgerschaft - &lt;a href="http://www.columbia.edu/cu/cuo/S2003-6.mp3" target="_blank"&gt;Denn wir haben hie keine bleibende Statt&lt;/a&gt;, nur Gast sind wir auf dieser Erde, nur das Gastrecht ist unser, nicht aber das Recht zu bleiben - andererseits aber auch ein Verweis auf eine Legende, die sich um den Heiligen &lt;a href="http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienA/Augustinus.html" target="_blank"&gt;Augustinus&lt;/a&gt; rankt. Dieser grübelte eines Tages über das Geheimnis der Trinität und wollte schier verzweifeln, dass sein Verstand nicht fähig war, dieses Geheimnis zu begreifen. Da begegnete er am Strand, auf dem er sich gedankenverloren erging, einem kleinen Knaben, der mit einer Muschel Wasser aus dem Meer in eine kleine Grube schöpfte. Als er den Knaben fragte, was er da mache, sagte ihm dieser, er wolle mit der Muschel das Meer in die kleine Grube schöpfen. Da lachte der Heilige und verstand: so wenig die Grube das Wasser des Meeres zu fassen vermag, so ungeeignet die Muschel als Schöpfinstrument für dieses Vorhaben ist, so wenig vermag der Mensch die Geheimnisse Gottes zu erfassen, so ungeeignet ist sein Verstand zu solchem Werk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bär mit der Last auf dem Rücken ist einer Legende entnommen, die über den Heiligen &lt;a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Korbinian_von_Freising.html" target="_blank"&gt;Korbinian&lt;/a&gt;, den Gründer der Freisinger Diözese, erzählt wird. Auf einer Reise nach Rom zerfleischte ein Bär das Pferd des Heiligen. Da habe der unerschrockene Korbinian diesem zur Strafe für seine Tat die Last auf den Rücken gebunden. Nun musste der Bär des Heiligen Gepäck nach Rom tragen. In Rom entließ der Heilige das Tier, das schleunigst das Weite suchte; vielleicht, dass es zurück ins heimatliche Bayern lief, um dort, fernab des Heiligen sein Leben friedlich zu beschließen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Geschichte des wider Willen lastenschleppenden Bären erinnerte den Theologen Joseph Ratzinger an eine Meditation des Heiligen Augustinus über die Verse 22 und 23 des Psalms 73 (72): &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Ich war töricht und ohne Verstand, war wie ein Stück Vieh vor Dir. Ich aber bleibe immer bei dir, Du hältst mich an meiner Rechten."&lt;/span&gt; ... war wie ein Stück Vieh vor Dir ... Augustinus schrieb über das Vieh des Bauern, dass diesem auch zur Verrichtung der Arbeit diente, vor allem die Zug- und Lasttiere. Als ein solches Zugtier empfand sich der Heilige. Das Leben eines Gelehrten hatte er ursprünglich für sich gewählt, und sah sich nun plötzlich vor einen Karren gespannt, um Gottes Werk durch diese Welt zu tragen und ziehen. Das mag ihm mitunter recht hart und bitter angekommen sein. In seiner Meditation aber findet der Heilige Trost in dem Gedanken, dass das Zugtier dem Bauern besonders nahe ist, ihm dieses Stück Vieh besonders lieb und wert ist, das ihm zur Arbeit dient. Und so ist dem Herren der Welt ein Augustinus, der sich schweisstriefend vor dem Karren müht, lieber als einer, der ruhig und sauber im Turm der Gelehrten verharrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Der bepackte Bär, der dem heiligen Korbinian das Pferd oder wohl eher den Maulesel ersetzte, sein Maulesel wurde – gegen seinen Willen, war er so und ist er nicht ein Bild dessen, was ich soll und was ich bin? &lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;»Ein Packesel bin ich für Dich geworden, und gerade so bin ich ganz und immer bei Dir.«&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;... Von Korbinian wird erzählt, dass er den Bären in Rom wieder in Freiheit entließ. ... Inzwischen habe ich mein Gepäck nach Rom getragen und wandere seit langem damit in den Straßen der Ewigen Stadt. Wann ich entlassen werde, weiss ich nicht"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nun wissen wir alle, dass Gott ihn nicht entlassen wird für die gesamte Dauer seines Gastrechts auf Erden. Joseph Ratzinger wird nicht Korbinians Bären nach Bayern folgen können, wird nicht mehr heimkehren. Er wird in Rom bleiben und in Rom sterben. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Dein Packesel bin ich geworden, und so, gerade so bin ich bei Dir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111597001853629528?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111597001853629528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111597001853629528&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111597001853629528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111597001853629528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/dein-packesel-bin-ich-geworden-in-aus.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111588438538041695</id><published>2005-05-12T09:51:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T09:54:33.306+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mai ist Mariens Monat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Sandro Botticelli: Magnificat (Ausschnitt)" href="http://www.marypages.com/magnificat.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.marypages.com/magnificat.jpg" alt="Sandro Botticelli: Magnificat (Ausschnitt)" title="Sandro Botticelli: Magnificat (Ausschnitt)" height="240" width="360" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monteverdi" target="_blank"&gt;Claudio Monteverdi&lt;/a&gt; (1567-1643): Vespro Della Beata Virgine, XI. Sonata sopra &lt;a href="http://www.hsem.de/mp3/sonata.mp3" target="_blank"&gt;Sancta Maria ora pro nobis&lt;/a&gt; (mp3).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111588438538041695?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111588438538041695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111588438538041695&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111588438538041695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111588438538041695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/mai-ist-mariens-monat-claudio.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111576361296626426</id><published>2005-05-11T00:06:00.000+02:00</published><updated>2005-05-11T10:17:00.003+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;was morsch ist, ist reif, dass es falle&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Europa, was ist das eigentlich?"&lt;/span&gt; Mit dieser Frage leitet Joseph Kadinal Ratzinger, heute als Benedict XVI Hirte der Kirche, seinen im November 2004 gehaltenen Vortrag "Gegen die Ideologie des Laizismus" ein. Und er fügt dieser Frage noch weitere Fragen hinzu: Wo endet Europa? Wo verläuft seine Grenze? Warum gehört Sibirien, das überwiegend von Europäern bewohnt wird, nicht zu Europa? Welche Inseln im Atlantik gehören warum, oder warum nicht, zu Europa? Aus der Formulierung dieser Fragen erwächst ihm die Antwort, dass Europa kein eindeutig geographischer, sondern vielmehr ein kultureller und historischer Begriff ist. Wer hätte gewusst, dass &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herodot" target="_blank"&gt;Herodot&lt;/a&gt;, der als erster Europa als geographischen Begriff nennt, von einem Europa spricht, das einfach den Raum ausserhalb des persischen Reiches umfasst, und zwar den vorwiegend griechischen Raum. Und dass daraus in der Antike ein Kontinent, ein Europa erwuchs, das die Länder rund um das Mittelmeer umfasste, Länder, die politisch, wirtschaftlich und kulturell aufeinander bezogen waren. Österreich, Deutschland, ganz Mittel- und Westeuropa, lagen zu dieser Zeit ausserhalb der Grenzen des Erdteils. Das Europa dieser Epoche umfasste Teile von Asien, Afrika und von dem, was wir heute als Europa bezeichnen. Erst die Eroberungen des Islam zerstückelten den Kontinent. Das Bewusstsein, dass damit etwas in zwei Teile zerbrochen worden war, das eigentlich eine Einheit gebildet hatte, blieb lange noch im kollektiven Gedächtnis des Restes von dem, was einst Europa gewesen, haften. Auch daraus, denke ich mir, erklären sich die wiederholten Versuche des verbliebenen Restes, der sich mittlerweile nach Norden und Westen bedeutend erweitert hatte, die Einheit mit den verlorengegangenen Teilen des Kontinents wiederherzustellen. Ich spreche von den Kreuzzügen, die heute, wie ich glaube, aus völlig falscher Perspektive betrachtet werden. Aber es ist ja das Unrecht einer jeden Zeit, den Altvorderen aus der Geschichte einen Strick zu drehen, die Sünden der Väter, die sich nicht mehr ändern lassen, zu verdammen, hingegen vor den eigenen Sünden und dem, was zu ändern wäre, die Augen zu schließen. Niemals, glaubt man manchen Zeitgenossen, war die Menschheit besser als heute, und niemals verstanden wir besser als heute, was Jesus wirklich wollte. Niemals gab es bessere Christen als uns ... spätestens hier führt der Gedanke ins Lächerliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ratzinger spricht in dem Vortrag auch von den Pathologien, die die Religion befallen können. Auch das Christentum ist in den zweitausend Jahren, in denen wir nun schon der Wiederkunft des Herrn harren – &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Veni, Domine Iesu!&lt;/span&gt; -, mal mehr, mal weniger, in krankhafte Zustände verfallen. Heute, rühmen wir uns, gibt es solche Pathologien in der christlichen Religion nicht mehr (unsere modernen und aufgeklärten Mitbürger, Europäer wie wir, mögen das vielleicht anders sehen; man lausche nur einmal einer Diskussion über die katholische Sexualmoral in solchen Kreisen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir rühmen uns also der Mäßigung, des gesunden Augenmaßes. Ich hingegen frage mich, ob nicht der Umstand, dass der katholische Glaube solche Pathologien nicht mehr hervorbringt, weniger eine Tugend, als vielmehr ein Zeichen der Kraftlosigkeit ist. Es ist vielleicht unser Glaube zu schwach, um noch ernsthaft erkranken zu können. Dann allerdings ist unsere Mäßigung und unser gesundes Augenmaß ein Zeichen von existenzbedrohender Schwäche. In solchen Fällen mag uns blühen, was einst &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96d%C3%B6n_von_Horv%C3%A1th" target="_blank"&gt;Ödön von Horvath&lt;/a&gt; über seine Zeit sagte: was morsch ist, ist reif, dass es falle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wäre ich wieder beim Holz angelangt, dem Ast, auf dem wir sitzen. Diesen Ast, man kann ihn Europa nennen, kein geographischer, sondern ein geistiger Raum. Auf seine Weise nicht ohne Ironie: das aufgeklärte Europa, das so von sich überzeugte, gescheite und weltzugewandte Europa, es ist gerade dabei sich selbst abzuschaffen; es beschloss, könnte man mit gutem Grund sagen, sich die Mühen der Fortpflanzung zu ersparen. Joseph Ratzinger spricht, um den Faden des Vortrags wieder aufzugreifen, von dem Selbsthass Europas, das für alles offen ist, für alles: nur nicht für seine eigene Geschichte, sein eigenes Herkommen: das ist Christus. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Europa braucht"&lt;/span&gt;, führt er weiter aus, &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"um zu überleben, eine neue, gewiss kritische und demütige Annahme seiner Selbst ... wenn es überleben will"&lt;/span&gt;. Besonders optimistisch schien er mir in dieser Sache allerdings nicht zu sein. Nun ja: wie sollte ich ihm das verdenken? Ich bin es ja auch nicht. Was morsch ist, ist es nicht reif, dass es falle?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111576361296626426?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111576361296626426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111576361296626426&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111576361296626426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111576361296626426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/was-morsch-ist-ist-reif-dass-es-falle.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111571126608286285</id><published>2005-05-10T09:32:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T09:55:04.616+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mai ist Mariens Monat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Sandro Botticelli: Magnificat" href="http://www.digitalart.ab.ca/art/ren/magnificat.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.digitalart.ab.ca/art/ren/images/magnificat.jpg" height="400" width="399" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://www.millertheatre.com/parsons/" target="_blank"&gt;Robert Parsons&lt;/a&gt; (1530?-1572):&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.millertheatre.com/parsons/latinmp3/magnificat.mp3" target="_blank"&gt;Magnificat&lt;/a&gt; (mp3).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;&lt;spanstyle&gt;&lt;a href="http://www.bibel-gui.de/bible/bibel/bibelvers_vergleich.php?bibel=bibel_lat&amp;buch=42&amp;amp;kapitel=1&amp;vers=46&amp;amp;layout=1&amp;font=1" target="_blank"&gt;Magnificat&lt;/a&gt; anima mea Dominum, et exultavit spiritus meus in Deo salvatore meo, quia respexit humilitatem ancillae suae. Ecce enim ex hoc beatam me dicent omnes generationes, quia fecit mihi magna, qui potens est, et sanctum nomen eius, et misericordia eius in progenies et progenies timentibus eum. Fecit potentiam in brachio suo, dispersit superbos mente cordi sui; deposuit potentes de sede et exaltavit humiles; esurientes implevit bonis et divites dimisit inanes. Suscepit Israel puerum suum, recordatus misericordiae, sicut locutus est ad patres nostros, Abraham et semini eius in saecula. &lt;/spanstyle&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/lk1.html#46" target="_blank"&gt;Meine Seele preist die Größe des Herrn&lt;/a&gt;, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und läßt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111571126608286285?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111571126608286285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111571126608286285&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111571126608286285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111571126608286285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/mai-ist-mariens-monat-robert-parsons_10.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111571001032849687</id><published>2005-05-10T09:02:00.000+02:00</published><updated>2005-05-10T09:28:53.596+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Sägen, kein Segen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zur Mitte dieses Jahrhunderts, in dem wir leben, werden 60% der Italiener nicht mehr aus eigener Erfahrung wissen wie das ist: einen Bruder haben, eine Schwester, einen Onkel, eine Tante oder einen Cousin. Spanien wird zu diesem Zeitpunkt seiner Geschichte etwa ein Viertel seiner Einwohner eingebüsst haben. Und Deutschland? Zur Zeit hat das Land rund 82,5 Millionen Einwohner. Nach einer &lt;a href="http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2003/p2300022.htm"&gt;mittleren Variante&lt;/a&gt; der Vorausberechnung des deutschen &lt;a href="http://www.destatis.de/d_home.htm"&gt;Statistischen Bundesamtes&lt;/a&gt; wird die Bevölkerungszahl bis 2050 auf etwa 75 Millionen Einwohner sinken, also auf das Niveau des Jahres 1963. Von diesen 75 Millionen Menschen sind allerdings die Hälfte fast 50 oder mehr Jahre alt, ein Drittel 60 oder darüber. Österreich wird vermutlich nicht weit hinter Deutschland hinterherhinken. Wird man dann in der Altenrepublik ... pardon: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Alpenrepublik &lt;/span&gt;Kinder mehr zu schätzen wissen? Oder werden sich die Alten von den wenigen verbliebenen Kindern (zu unruhig, zu laut, zu anstrengend) eher gestört und belästigt fühlen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein erster Einstieg in ein Thema, mit dem sich auch Kardinal Ratzinger in seinem Votrag "Gegen die Ideologie des Laizismus" auseinandersetzte. Preisfrage: was widerfährt jenen, die fleissig an dem Aste sägen, auf dem sie sitzen? In gar nicht so vielen Jahren werden wir alle die Antwort wissen. Oh, wird das eine Überraschung sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111571001032849687?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111571001032849687/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111571001032849687&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111571001032849687'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111571001032849687'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/sgen-kein-segen-zur-mitte-dieses.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111555363961435936</id><published>2005-05-08T14:00:00.000+02:00</published><updated>2005-05-09T01:26:44.666+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Gretchenfrage&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen wurde mir eine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gretchenfrage" target="_blank"&gt;Gretchenfrage&lt;/a&gt; gestellt: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Nun sag, wie hast du's mit Karl Rahner?" &lt;/span&gt;Die Frage wurde schriftlich an mich herangetragen, im privaten Rahmen einer Mail; und ebenso privat war die Antwort, sie hing, könnte man sagen, nicht an der großen Glocke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, und wie halte ich es nun mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Rahner" target="_blank"&gt;Karl Rahner&lt;/a&gt;? Ich gestehe, "Rahner-skeptisch" zu sein; nicht notwendigerweise wegen seiner Theologie, die von manchen recht heftig angefeindet wird, sondern wegen seiner Wissenschaftssprache als Theologe. Vor kurzem wurde in einem katholischen Diskussionsforum folgender Satz aus der Feder Rahners zitiert: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Ich möchte sagen, dass dort, wo der Mensch wirklich sich selber loslässt und den Nächsten in einer absoluten Selbstlosigkeit liebt, er schon wirklich an das schweigende, unsagbare Geheimnis Gottes geraten ist, und dass ein solcher Akt schon getragen ist von jener göttlichen Selbstmitteilung, die wir Gnade nennen und die dem Akt, den sie trägt, ihre Heilsbedeutung und Ewigkeitsbedeutung verleiht."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bedeutung des Satzes ist eigentlich ziemlich simpel (wenngleich ich sie inhaltlich schon im Ansatz nicht teile; dass der Mensch fähig wäre in irgend etwas "absolut" zu sein, gar zu einer absolut selbstlosen Liebe, halte ich für unmöglich; wir leben im Zeitalter nach dem Sündenfall). Rahner formuliert also eine eigentlich recht einfache Aussage, aber die Sprache, in die er sie kleidet, entzieht die Aussage trotz der inhaltlichen Einfachheit dem spontanen Verständnis: ein Beispiel für eine hermetische Wissenschaftssprache, die sprachlich derart verklausuliert, dass selbst einfache Aussagen zu einer Art Weltgeheimnis und Weltformel aufgeblasen werden. Die Untugend einer hermetischen Wissenschaftssprache ist natürlich weder auf Rahner, noch auf die Theologie beschränkt, eher so etwas wie ein allgemeines Problem der deutschsprachigen wissenschaftlichen Literatur. Dieser spezifischen Stil, den sich Rahner für seine theologischen Werke auserkor, hat mir deren Lektüre gründlich verleidet. Wer sich nicht klar und präzise auszudrücken versteht, ist mir die Mühe des Lesens nicht wert. Bei solcher sprachlicher Unklarheit, einer häufig ausgesprochen vagen Ausdrucksweise, die sich von Adjektiv zu Adjektiv schwingt, "schweigend und unsagbar", darf man sich nicht wundern, wenn Rahner eigener Exegeten bedarf, die dem gläubigen Rahnervolk nicht das Wort Gottes, sondern "was Rahner wirklich meinte" auslegen. Und ob nach dem Durchlauf durch diese Maschinerie der Ausdeutung noch Rahner drinnen ist, was sozusagen oben als Rahner hineinkommt, darf man in nicht wenigen Fällen mit gutem Grunde bezweifeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111555363961435936?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111555363961435936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111555363961435936&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111555363961435936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111555363961435936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/gretchenfrage-vor-einigen-tagen-wurde.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111546511717004617</id><published>2005-05-07T13:25:00.000+02:00</published><updated>2005-05-07T23:44:07.393+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Bewegte Tage&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.reuters.com/home.jhtml" target="_blank"&gt;Reuters&lt;/a&gt; hat den »Vatican Channel« aus seinem &lt;a href="http://tv.reuters.com/ifr_main.jsp?st=1114574038531&amp;rf=bm&amp;amp;amp;amp;amp;mp=WMP&amp;wmp=1&amp;amp;rm=1&amp;cpf=true&amp;amp;fr=032705_013610_17d5d2ax102e0871201x1261&amp;rdm=766444.7314083531" target="_blank"&gt;Video Room&lt;/a&gt; ausquartiert, sicheres Kennzeichen, dass die Welt zur Normalität zurückkehrt ist, zu einer Normalität, in der die Kirche für die Medien eher Randthema ist denn Top-News. Wo Reuters nun die vielen Clips hortet, konnte ich nicht herausfinden. Als Ersatz dafür einige andere Clips aus dem Archiv des &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/" target="_blank"&gt;Vatican Television Centers&lt;/a&gt;, die uns in Bild und Ton die bewegten - und bewegenden - Tage nach dem Heimgang des Heiligen Vaters, Johannes Paul II, bis hin zu den ersten Tagen nach der Wahl Kardinal Ratzingers zu seinem Nachfolger schildern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Aufbahrung in der Sala Clementina - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_clementina_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_clementina_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einsegnung - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_cerimonia1_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_cerimonia1_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Petersplatz - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_cerimonia2_piazza_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_cerimonia2_piazza_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Überführung in den Dom - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050404_girologgia_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050404_girologgia_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein langer Abschied - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_cerimonia3_primi_fedeli_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Papa_cerimonia3_primi_fedeli_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pressekonferenz mit Navarro-Valls - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Conferenza_Navarro_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Conferenza_Navarro_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ein langer Abschied: 2. Tag - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Fedelli2_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Fedelli2_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mons. Dzsiwisz vor dem Papst - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050404_girologgia_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; |  &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050406_STANISLAVO_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Präsident Bush vor dem Papst - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Bush_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Bush_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pressekonferenz mit Navarro-Valls - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Conferenza_Navarro_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; |  &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/Conferenza_navvarro2_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Dalai Lama vor dem Papst - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/dalai_lama_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/dalai_lama_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein langer Abschied - 3. Tag - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/folla_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;  | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/folla_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Requiem für den Heiligen Vater - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050408_funerale_WM_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050408_funerale_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;18. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das Konklave beginnt - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050418_conclave_apertura_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/0050418_conclave_apertura_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schwarzer Rauch - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050418_1_fumata_nera_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050418_1_fumata_nera_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schwarzer Rauch - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050418_2_fumata_nera_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050418_1_fumata_nera_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heilige Messe - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050418_messa_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050418_messa_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;19. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Schwarzer Rauch - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050419_fumata-nera_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050419_fumata-nera_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weisser Rauch - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050419_fumata-bianca_2_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050419_fumataBianca_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Habemus Papam: Benedict XVI - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/discorso_bendettoXVI_dopoelezione_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/discorso_bendettoXVI_dopoelezione_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;20. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die erste Messe Benedict XVI - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050420_1_messa_beneddttoXVI_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050420_1_messa_beneddttoXVI_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;22. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Audienz für die Kardinäle - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050422_messa_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050422_messa_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;23. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Grußworte an die Journalisten - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/20050423_saluto_giornalisti_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;24. April 2005&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Heilige Messe: Amtseinführung Bendict XVI - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/2005.04.24_santa_messa_vaticano100.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Homilie Benedict XVI - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/2005.04.24_omelia_200.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/2005.04.24_omelia_200.ram"&gt;Real Media&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Begrüßung der Staatsoberhäupter - &lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/archivio/puntatori/2005.04.24_saluto_capi_stato_56.wmx.asx" target="_blank"&gt;Windows Media&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111546511717004617?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111546511717004617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111546511717004617&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111546511717004617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111546511717004617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/bewegte-tage-reuters-hat-den-vatican.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111524283486358741</id><published>2005-05-04T23:27:00.000+02:00</published><updated>2005-05-04T23:40:35.433+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Soundblox: Hinzufügungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Robert Parsons&lt;/span&gt;, The Latin Works: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iam Christus Astra Ascenderat&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Credo quod redemptor meus vivit&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Peccantem me quotidie&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Libera me&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Domine;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Magnificat&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Domine quis habitabit&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Retibue servo tuo&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ave Maria&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;The English Works: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Venite&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Te Deum&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Benedictus Es Dominus&lt;/span&gt;;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Credo&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Magnificat&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nunc Dimittis&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Te Deum&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Deliver Me From Mine Enemies&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Holy Lord God Almighty&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Concert Music and Songs: Music for Four Viols: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;In Nomine a 4 No. 1&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;In Nomine a 4 No. 2&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ut re me fa sol la&lt;/span&gt;; Music for Five Viols: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;De la Court&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;In Nomine a 5&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;A Songe of Mr. R. Parsons&lt;/span&gt;; Music for Six Viols: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Song Called Trumpets&lt;/span&gt;; Music for Seven Viols: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;In Nomine a 7 No. 1&lt;/span&gt;;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; In Nomine a 7 No. 2&lt;/span&gt;; Songs: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Enforced by Love and Fear&lt;/span&gt;; Pandolpho Part 1:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Pour down you powers divine&lt;/span&gt;; Part 2:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; No grief is like to mine&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;In youthly years&lt;/span&gt;; Abradad: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Alas you salt sea gods"&lt;/span&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111524283486358741?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111524283486358741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111524283486358741&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111524283486358741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111524283486358741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/soundblox-hinzufgungen-robert-parsons.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111523931101840264</id><published>2005-05-04T22:34:00.000+02:00</published><updated>2005-05-05T08:40:23.196+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mai ist Mariens Monat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://easyweb.easynet.co.uk/giorgio.vasari/lippi/lippi10.jpg" height="374" width="341" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed src="http://www.millertheatre.com/parsons/latinmp3/ave_maria.mp3" autostart="false" height="16" width="200"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://www.millertheatre.com/parsons/" target="_blank"&gt;Robert Parsons&lt;/a&gt; (1530?-1572):&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.millertheatre.com/parsons/latinmp3/ave_maria.mp3" target="_blank"&gt;Ave Maria&lt;/a&gt; (mp3).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ave Maria, gratia plena,&lt;br /&gt;Dominus tecum.&lt;br /&gt;Benedicta tu in mulieribus &lt;br /&gt;et benedictus fructus ventris tui: JESUS.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sancta Maria, Mater Dei, &lt;br /&gt;ora pro nobis peccatoribus &lt;br /&gt;nunc et in hora mortis nostrae.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111523931101840264?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111523931101840264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111523931101840264&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111523931101840264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111523931101840264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/mai-ist-mariens-monat-robert-parsons.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111515647668669467</id><published>2005-05-03T22:34:00.000+02:00</published><updated>2005-05-04T09:49:17.850+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Benedict über Benedict&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"... Papst &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 0, 0);" href="http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienG/Gregor_I_der_Grosse.htm" target="_blank"&gt;Gregor der Große&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;, 604 gestorben, erzählt in seinen Dialogen von den letzten Lebenswochen des Heiligen &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(153, 0, 0);" href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Benedikt_von_Nursia.html" target="_blank"&gt;Benedict&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;. Der Ordensgründer hatte sich im oberen Stockwerk eines Turmes schlafen gelegt, zu dem von unten eine gerade Stiege hinaufführte. Er habe sich dann vor der Zeit des nächtlichen Gebetes erhoben, um Nachtwache zu halten. Er stand am Fenster und flehte zum allmächtigen Gott. Während er mitten in die dunkle Nacht hinausschaute, sah er plötzlich ein Licht, das sich von oben her ergoss, und alle Finsternis der Nacht vertrieb. Etwas ganz Wunderbares ereignete sich in dieser Schau, wie er später selbst erzählt. Die ganze Welt wurde ihm vor Augen geführt, wie in einem einzigen Sonnenstrahl gesammelt. Gegen diesen Bericht erhebt der Gesprächspartner Gregors Einspruch mit der selben Frage, wie sie sich auch dem heutigen Hörer aufdrängt. "Was Du gesagst hast, dass Benedict die ganze Welt in einem einzigen Sonnstrahl gesammelt vor Augen sehen durfte, das habe ich noch nie erlebt, und kann es mir auch nicht vorstellen. Wie könnte denn jemals ein Mensch die Welt als Ganzes schauen?" Der wesentliche Satz in der Antwort des Papstes lautet: "Wenn er die ganze Welt als Einheit vor sich sah, so wurde nicht Himmel und Erde eng, sondern die Seele des Schauenden weit." In dieser Darstellung sind alle Details bedeutsam: die Nacht, der Turm, die Stiege, das Obergemach, das Stehen, das Fenster. All das hat über die topographische und biographische Schilderung hinaus eine große symbolische Tiefe. Dieser Mensch ist in einem langen und mühsamen Weg, der in einer Höhle bei Subiaco begann, auf den Berg, und schließlich auf den Turm gestiegen. Sein Leben war ein inneres Aufsteigen, Stufe um Stufe auf der geraden Leiter. Er ist im Turm angelangt, und dann noch einmal im Obergemach, das von der Apostelgeschichte an als Symbol der Sammlung nach oben, des Heraussteigens aus der Welt des Werkens und des Machens gilt. Er steht am Fenster. Er hat den Ort des Ausblicks gesucht und gefunden, an dem die Mauer der Welt aufgeschlagen ist und der Blick ins Freie hinaus sich öffnet. Er steht. Das Stehen ist in der Mönchstradition Sinnbild des Menschen, der sich aus seiner Verkrümmung aufgerichtet hat, nicht mehr in sich verklemmt nur mehr zur Erde schauen kann, sondern die aufrechte Haltung und so den freien Blick nach oben wiedergewonnen hat. So wird er zu einem Sehenden. Nicht die Welt wird eng, sondern seine Seele weit, da er nicht mehr vom Einzelnen absorbiert ist, von den Bäumen, die den Wald nicht erkennen lassen, sondern den Blick auf's Ganze gewonnen hat. Besser: er kann das Ganze sehen, weil er aus der Höhe sieht. Und die kann er finden, weil er innerlich weit geworden ist. Die alte Tradition vom Menschen als Mikrokosmos, der die ganze Welt umspannt, mag nachklingen. Aber das wesentliche ist eben dies: der Mensch muss aufsteigen lernen. Er muss weit werden. Er muss am Fenster stehen. Er muss Ausschau halten. Und dann kann das Licht Gottes ihn anrühren. Er kann ihn erkennen und von Ihm her den wahren Überblick gewinnen. Die Fixierung auf die Erde darf nicht so ausschließlich werden, dass wir des Aufstiegs, der aufrechten Haltung unfähig werden. Die großen Menschen, die im geduldigen Aufsteigen und in den erlittenen Reinigungen ihres Lebens Sehende, und darum Wegweiser der Jahrhunderte geworden sind, gehen uns auch heute an. Sie zeigen uns, wie auch in der Nacht Licht zu finden ist und wie wir den aus den Abgründen menschlicher Existenz aufsteigenden Drohungen begegnen, und der Zukunft als Hoffende entgegen gehen können."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glaube zwischen Vernunft und Gefühl. Am Beginn des Vortrags, im ersten Satz, erzählt Joseph Ratzinger von einem Gespräch, das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Heisenberg"&gt;Werner Heisenberg&lt;/a&gt; 1927 mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Pauli"&gt;Wolfgang Pauli&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Dirac"&gt;Paul Dirac&lt;/a&gt; führte, ein Gespräch, in dem das, was sich einige Jahre später als Bestie in Deutschland gebar, Leibesfrucht der Religionsvergessenheit, vorausgeahnt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Ende hingegen findet er nicht zufällig beim Heiligen &lt;a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Benedikt_von_Nursia.html" target="_blank"&gt;Benedict von Nursia&lt;/a&gt;, ein Mann, der direkt an der Nahtstelle des Abbruchs einer ganzen Kultur stand. Er begleitet diesen Mann, der, ungeachtet des Zusammenbruchs um ihn herum, am Aufbau einer neuen Welt werkte, die Stiege hinauf in ein Obergemach, steht mit ihm aufrecht am Fenster, erzählt, wie dieser Mönch, der die Fleischtöpfe seiner Zeit verschmähte, statt dessen einen anderen, weniger komfortablen Weg wählte, ein Narr wohl nach dem Urteil der aufgeklärten Zeitgenossen seiner Epoche, nach jahrelangem beschwerlichen Aufstieg den Blick hinaus in die finstere Nacht richtet, eine Nacht, aus deren Dunkel sich unversehens ein Licht schälte, das Benedict in einem einzigen Augenblick die ganze Welt erfassen ließ. Am Ende findet die Vernunft ihr höchstes Ziel im Licht von oben. Glaube ist vernünftig, vernünftig über die Vernünftelei hinaus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111515647668669467?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111515647668669467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111515647668669467&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111515647668669467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111515647668669467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/benedict-ber-benedict.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111515144645593673</id><published>2005-05-03T21:48:00.000+02:00</published><updated>2005-05-04T08:04:36.043+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Wie mir der Papst vorlas&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit fahre ich an den Montagen einer mehrstündigen Lehrveranstaltung wegen frühmorgens von Salzburg nach Eichstätt, spätnachmittags wieder zurück. Gestern nutzte ich die Fahrstrecke, beide Fahrrichtungen zusammengenommen über 500 Kilometer, gute 5 Stunden auf der Straße, um mir von niemand geringerem als dem Papst selbst vorlesen zu lassen. Nun ja, Benedict saß nicht als Beifahrer an meiner Seite, genau genommen war er nicht körperlich anwesend, alleine seine Stimme war es, die mich begleitete. Die schon erwähnten &lt;a href="http://domine.blogspot.com/2005/04/pldoyer-fr-die-schnheit.html" target="_blank"&gt;Audiokassetten&lt;/a&gt;, bezogen über &lt;a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/index.asp" target="_blank"&gt;Radio Vatikan&lt;/a&gt;, auf denen er in verschiedenen Vorträgen seine Gedankenwelt ausbreitete, schenkten ihn mir als Begleiter auf meine Fahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451055929/qid=1114628653/sr=8-3/ref=pd_ka_2/028-8217902-3488501" target="_blank"&gt;Werte in Zeiten des Umbruchs&lt;/a&gt;, das Buch, mit dem ich mich gegenwärtig auseinandersetze, ein Kapitel daraus, nämlich das zweite, hat Kardinal Ratzinger unter dem Vortragstitel "Gegen die Ideologie des Laizismus" auf Band gesprochen. Eine ausserordentliche Ergänzung zum gedruckten Wort. Es ist wirklich bemerkenswert, wie sich die Wahrnehmung eines Textes verändert, wenn die darin fixierten Gedanken nicht still gelesen, sondern vom Autor selbst laut ausgesprochen werden. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie meine eigenen Gedanken schnell bei diesem oder jenem gesprochen Satz hängen bleiben, ihn mit eigenen Überlegungen kommentieren und begleiten ... um dann plötzlich festzustellen, dass der Autor längst ganz andere Erwägungen erörtert. Zum Glück gibt es den Rücklauf. Und Benedict ist ja recht geduldig und findet nichts dabei, mir immer wieder von Neuem seine Gedanken anzuvertrauen. Nach einigen Stunden gemeinsam im Auto sind wir schon richtig dicke Freunde geworden ;-).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111515144645593673?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111515144645593673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111515144645593673&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111515144645593673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111515144645593673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/wie-mir-der-papst-vorlas-zur-zeit.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111479825655730347</id><published>2005-04-29T19:53:00.000+02:00</published><updated>2005-04-29T20:25:38.083+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Das Martyrium der Ute Ranke-Heinemann&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im Standard ein Interview mit Ute Ranke-Heinemann. Eine Aneinanderreihung von Gemeinplätzen, nicht lesenswert. Ich hab's trotzdem getan, es ist ja heute ein recht trüber Tag bei uns, da neigt man - vielmehr: ich - zu wenig sinnvollen Taten. Eine Passage aus dem Interview will ich Euch, liebe Leser, vergönnen. Ich musste darüber ein klein wenig koboldhaft grinsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"... Immerhin habe ich mich gefreut, dass er in seiner Anfangsrede nicht das Universum der Jungfrau Maria dargebracht und als road map den Rosenkranz empfohlen hat - wie ich das 26 Jahre lang non-stop ertragen mußte. ..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;26 Jahre, das ganze wunderbare Pontifikat Johannes Paul II lang, was muss die arme Frau darunter gelitten haben, dass andere Leute in diesen Jahren den Rosenkranz beteten, am Ende gar noch mit den von Johannes Paul II eingeführten lichtreichen Geheimnissen. Ein wahres Martyrium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2031357" target="_blank"&gt;"Erotik, Erotik für einen Papst?"&lt;/a&gt; |&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"... Zum Negativen kann sich nichts mehr ändern, denn unter Johannes Paul II. ist der Gipfel einer 2000-jährigen Frauenvertreibung und Sexualfeindlichkeit erreicht. Die Hirten haben sich zu Schlafzimmer kontrolleuren und Eheverkehrs polizisten entwickelt." ...&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;- [&lt;a href="http://derstandard.at/" target="_blank"&gt;Der Standard&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111479825655730347?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111479825655730347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111479825655730347&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111479825655730347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111479825655730347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/das-martyrium-der-ute-ranke-heinemann.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111472848940818874</id><published>2005-04-29T00:32:00.000+02:00</published><updated>2005-04-29T00:48:09.410+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"Ist das wirklich der Ratzinger, über den wir immer geschimpft haben?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wortmeldung eines Zeitgenossen, der sich an Kardinal Ratzingers &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451055929/qid=1114727775/sr=8-3/ref=pd_ka_2/302-6000278-9194460"&gt;Werte in Zeiten des Umbruchs&lt;/a&gt; versucht, dem letzten Buch des Kardinals vor seiner Erwählung zum Nachfolger des Heiligen Petrus: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Ist das wirklich der Ratzinger, über den wir immer geschimpft haben?"&lt;/span&gt; Da der derart erstaunt fragende Leser offensichtlich von Ratzingers Gedankenwelt bislang keinen Begriff und keine Vorstellung hatte, auf welcher Basis, frage ich mich, glaubte er den mit Grund über den Kardinal schimpfen zu können? &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Nix Hardliner... Ich war wohl auch einem Klischee aufgesessen"&lt;/span&gt; fügt der eifrige Leser achselzuckend hinzu. Manche haben sich wirklich ihre Klischees redlich verdient.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111472848940818874?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111472848940818874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111472848940818874&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111472848940818874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111472848940818874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/ist-das-wirklich-der-ratzinger-ber-den.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111467330261519219</id><published>2005-04-28T09:07:00.000+02:00</published><updated>2005-04-28T09:43:49.036+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Schadenfreude&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"... In the immediate aftermath of the election of Benedict XVI, several readers wrote, not without a tinge of &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;schadenfreude&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;, ..." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schadenfreude&lt;/span&gt;: sich darüber freuen, dass jemand anderer Schaden nimmt. Es gibt im Englischen keinen Begriff, der diese Freude in einem Wort auszudrücken vermag. Also wird nicht selten auf das deutsche Wort zurückgegriffen. Auch andere Sprachen haben kein einzelnes Wort für diese Art Freude herausgebildet, im Japanischen etwa wird &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schadenfreude &lt;/span&gt;mit dem Satz »ein Gefühl der Freude haben gegenüber einem, der vom Unglück vefolgt wird« umschrieben. Das Gefühl der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schadenfreude &lt;/span&gt;ist sicherlich nicht alleine auf den deutschen Kulturkreis beschränkt. Ist aber der Umstand, dass es in unserer Sprache ein eigenes Wort dafür gibt, so zu deuten, es wäre dieses Gefühl hierzulande so häufig und verbreitet, dass dafür ein eigenes Wort nötig schien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das einleitende Zitat stammt übrigens aus John Allens letztem &lt;a href="http://www.nationalcatholicreporter.org/word/word042605.htm"&gt;Word from Rome&lt;/a&gt;. Er schreibt darin über seine im Jahr 2002 formulierte Prognose, ein gewisser Kardinal Ratzinger würde nicht Papst werden, über die &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Schadenfreude&lt;/span&gt;, mit der ihn manche Leser an etwas erinnern, an das er sich vielleicht selber nicht mehr so recht erinnern will. Diesen letzten Satz habe ich - oh weh! - mit einer Prise &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Schadenfreude&lt;/span&gt; geschrieben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111467330261519219?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111467330261519219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111467330261519219&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111467330261519219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111467330261519219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/schadenfreude.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111462790482843705</id><published>2005-04-27T20:04:00.000+02:00</published><updated>2005-04-27T23:17:47.676+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Plädoyer für die Schönheit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-style: italic;"&gt;... Das Getroffensein vom Strahl der Schönheit, das den Menschen verwundet, ist das eigentliche Erkennen. Das Berührtwerden von der Wirklichkeit, von der persönlichen Gegenwart Christi selbst. Die Überwältigung durch die Schönheit Christi ist realere und tiefere Erkenntnis als blosse rationale Deduktion. Die Bedeutung theologischer Reflexion, genauen und sorgsamen theologischen Denkens, dürfen wir nicht gering schätzen. Es bleibt absolut notwendig. Aber darob die Erschütterung durch die Begegnung des Herzens mit der Schönheit als wahr Weise der Erkennens zu verachten oder abzuweisen, verarmt uns, und verödet Glaube wie Theologie. Diese Weise des Erkennens müssen wir wiederfinden, das ist eine dringliche Forderung unserer Stunde. ... Dies ist freilich nicht nur, und wohl nicht vor allem ein Problem der Theologie, sondern der Pastoral, die den Menschen wieder die Begegnung mit der Schönheit des Glaubens vermitteln muss. Die Argumente treffen so oft ins Leere, weil zuviel Argumentation gegensätzlicher Art in unserer Welt konkurriert, sodass sich dem Menschen unmittelbar der Gedanke aufdrängt, den die mittelalterlichen Theologen in die Form gefasst haben, die Vernunft habe eine wächserne Nase, das heisst, man könne sie, wenn man nur geschickt genug ist, nach den verschiedensten Richtungen herumdrehen. Alles ist so gescheit, so einleuchtend. Wem sollen wir vertrauen? Die Begegnung mit der Schönheit kann das Auftreffen des Pfeils werden, der die Seele verwundet, und sie damit hellsichtig macht, sodass sie nun, vom Erfahrenen her, Maßstäbe hat und jetzt auch die Argumente recht wägen kann.&lt;/span&gt; ... - [Kardinal Joseph Ratzinger: Die Betrachtung des Schönen].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/index.asp" target="_blank"&gt;Radio Vatikan&lt;/a&gt; bietet eine Reihe von &lt;a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/catalogo.asp" target="_blank"&gt;Audiokassetten&lt;/a&gt; an, die von Benedict XVI - damals noch Kardinal Ratzinger - zu verschiedenen Gelegenheiten und über unterschiedliche Themen besprochen wurden. Der oben angeführte Text ist ein kurzer Auszug aus einer von ihm auf Kassette gesprochenen Betrachtung, die sich der Betrachtung des Schönen widmet. Ausser dieser Kassette ließ ich mir noch "Glaube zwischen Vernunft und Gefühl", "Gegen die Ideologie des Laizismus", "Das Geheimnis von Tod und Auferstehung" sowie "Die Versuchungen Jesu und das Ende des Jahrtausends" zusenden. Wer in Benedict nur den scharfsinnigen Denker, nicht aber den Liebhaber der Schönheit erkennt, hat die wächserne Nase der Vernunft in eine beliebige Richtung gedreht. Mein eigener zwanzigjähriger Irrweg fand über die Ästhetik, die Begegnung mit der Schönheit, das nicht erwartete, auch nicht geahnte oder erhoffte Ziel, den Glauben an Christus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111462790482843705?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111462790482843705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111462790482843705&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111462790482843705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111462790482843705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/pldoyer-fr-die-schnheit.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111458348725617923</id><published>2005-04-27T08:19:00.000+02:00</published><updated>2005-05-01T06:49:39.480+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Reuters Video: Vatican Channel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://amywelborn.typepad.com/openbook/" target="_blank"&gt;Amy Welborn&lt;/a&gt; (eigentlich ihrem &lt;a href="http://michaeldubruiel.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Gatten&lt;/a&gt;) verdanke ich den &lt;a href="http://amywelborn.typepad.com/openbook/2005/04/in_the_raw.html" target="_blank"&gt;Hinweis&lt;/a&gt; auf den "Videoroom" von &lt;a href="http://www.reuters.com/home.jhtml" target="_blank"&gt;Reuters&lt;/a&gt;, der dem Vatikan einen eigenen Channel einräumt, der immerhin 110 verschiedene kurze Videos umfasst. Wer sich noch einmal in Wort und Bild an die Verkündigung einer großen Freude erfreuen will, dem «Habemus Papam!», &lt;a href="http://tv.reuters.com/ifr_main.jsp?st=1114574038531&amp;rf=bm&amp;mp=WMP&amp;wmp=1&amp;rm=1&amp;cpf=true&amp;fr=032705_013610_17d5d2ax102e0871201x1261&amp;rdm=766444.7314083531" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; wird er fündig. Einfach den Vatican-Channel auswählen (Load Channel) und bis zum gewünschten Video scrollen. Oder soll es die Ansprache des Papstes an seine deutschen Landsleute sein? Die Begegnung mit den Vertretern der anderen christlichen Kirchen? Nur zu: das Video wartet schon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111458348725617923?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111458348725617923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111458348725617923&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111458348725617923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111458348725617923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/reuters-video-vatican-channel-amy.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111445335386994246</id><published>2005-04-25T19:41:00.000+02:00</published><updated>2005-04-26T20:35:38.333+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"Schon viele schreiben und sagen es: dieser Mann wird uns noch überraschen!"*&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich solches lese, beginne ich um ihn zu fürchten. Und für ihn zu beten. Die Erwartungen, sind sie nicht zu groß? Vor allem aber zu unterschiedlich, als dass sie durch einen Menschen - und sei er der Papst selbst - erfüllt werden könnten? In den ersten Stunden nach dem »Habemus Papam« schlug ihm aus dem benachbarten Deutschland, dem Land, aus dem er kam, nicht wenig öffentlich ausgesprochenes Mißtrauen entgegen. Dann begann diese Stimmung zu kippen, und Simsalabim!, der Mann, den man Stunden zuvor noch als »Großinquisitor aus Marktl am Inn« verspottete, den, wie manche mutmaßten, ultrakonservative Kreise quasi auf den Stuhl Petri gepusht hatten, wurde plötzlich als altersweiser großer Theologe und Kulturphilosoph gesehen. Und nun erwartet man sich von ihm, Benedict XVI, für jedes Leiden und jede Krankheit der Kirche Arznei. Und feiert ihn schon im voraus für die Heilung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber, wenn der Papst beginnt einen anderen Umgang mit der Liturgie anzumahnen? Bekanntlich ist er kein Freund von so manchem liturgischen Wildwuchs. Und was, wenn er nicht subito das gemeinsame Abendmahl einführt (was er nicht tun wird, weil er es nicht tun kann)? Wenn es das Frauenpriestertum weiterhin nicht geben wird? Der Zölibat bestehen bleibt? Schließlich das eine oder andere Papier aus Rom die Lande nördlich der Alpen erreicht? Wird sich dann wieder halb Deutschland vor Abscheu winden, wie es das bei ähnlichen Gelegenheiten unter dem Pontifikat seines Freundes Johannes Paul II fast schon rituell tat? Wird die Stimmung am Ende nicht noch einmal kippen? Je höher die Erwartungen hochgeschraubt werden, was Benedict nicht alles vollbringen kann und soll (nicht weniges davon unvereinbar mit dem Glauben der Kirche), desto größer die Gefahr eines Umschlagens der Begeisterung in ihr Gegenteil. Der Papst kann das Christentum nicht erfinden. Er kann es nur im Sinne seines Herrn verwalten. Unter der Last der Erwartungen, die von so vielen Seiten hier auf Erden auf seine schmächtigen Schultern gelegt werden, kann er vielleicht nur eines tun: im irdischen Sinne scheitern. Der Dienst des Hirten, das Amt des Fischers: Nachfolge Christi. Gott sei ihm gnädig. Beten wir für ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Nachtrag: den einleitenden Satz, der mir Ausgangspunkt für meine Überlegungen war, fand ich bei &lt;a href="http://www.20six.de/Pax_et_bonum/archive/2005/04/24/95jupyr2235v.htm" target="_blank"&gt;Ralf&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;... Als langsam der Gang der Abstimmungen mich erkennen ließ, daß sozusagen das Fallbeil auf mich herabfallen würde, war mir ganz schwindelig zumute. Ich hatte geglaubt, mein Lebenswerk getan zu haben und nun auf einen ruhigen Ausklang meiner Tage hoffen zu dürfen. Ich habe mit tiefer Überzeugung zum Herrn gesagt: Tu mir dies nicht an! Du hast Jüngere und Bessere, die mit ganz anderem Elan und mit ganz anderer Kraft an diese große Aufgabe herantreten können. Da hat mich ein kleiner Brief sehr berührt, den mir ein Mitbruder aus dem Kardinalskollegium geschrieben hat. Er erinnerte mich daran, daß ich die Predigt beim Gottesdienst für Johannes Paul II. vom Evangelium her unter das Wort gestellt hatte, das der Herr am See von Genezareth zu Petrus gesagt hat: Folge mir nach! Ich hatte dargestellt, wie Karol Wojtyla immer wieder vom Herrn diesen Anruf erhielt und immer neu viel aufgeben und einfach sagen mußte: Ja, ich folge dir, auch wenn du mich führst, wohin ich nicht wollte. Der Mitbruder schrieb mir: Wenn der Herr nun zu Dir sagen sollte »Folge mir«, dann erinnere Dich, was Du gepredigt hast. Verweigere Dich nicht! Sei gehorsam, wie Du es vom großen heimgegangenen Papst gesagt hast. Das fiel mir ins Herz. Bequem sind die Wege des Herrn nicht, aber wir sind ja auch nicht für die Bequemlichkeit, sondern für das Große, für das Gute geschaffen. So blieb mir am Ende nichts als Ja zu sagen. ... Ich bitte Euch um Nachsicht, wenn ich Fehler mache wie jeder Mensch oder wenn manches unverständlich bleibt, was der Papst von seinem Gewissen und vom Gewissen der Kirche her sagen und tun muß. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?id=34896"&gt;Ansprache des Papstes Benedict XVI an seine Landsleute&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Zum dritten Mal fragte er ihn:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?"&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"&lt;/span&gt; Jesus sagte zu ihm:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Weide meine Schafe! Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und bist hingegangen, wohin du wolltest. Bist du aber alt geworden, so wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst."&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mit diesen Worten wollte er andeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen sollte. Darauf sagte er zu ihm:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Folge mir nach!"&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;- (&lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/joh21.html#17"&gt;Joh 21,17-19&lt;/a&gt;).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111445335386994246?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111445335386994246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111445335386994246&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111445335386994246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111445335386994246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/schon-viele-schreiben-und-sagen-es.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111436643743577870</id><published>2005-04-24T19:51:00.000+02:00</published><updated>2005-04-25T06:54:56.970+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"alles relativ" oder "jedem seine Wahrheit"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In wieviele Länder Benedict XVI in den vergangenen Tagen wohl eingeladen wurde? Eines davon ist natürlich Österreich. Wenn er tatsächlich all diesen Rufen und Einladungen Folge leisten will, muss er vorhaben mindestens 100 Jahre alt zu werden. Die erste Reise ins Ausland soll ihn dem Vernehmen nach in die irdische Heimat seines Freundes und Vorgängers Karol Woytila führen. Dann kommt die Reise zum Weltjugendtag in Köln. Und schließlich soll er dem bayerischen Ministerpräsidenten gesagt haben, dass er bald ins heimatliche Bayern käme. In diesem Falle würde wohl auch ich seiner ansichtig, schließlich ist Bayern von hier quasi in Rufweite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieviele Wünsche und Programme für sein Pontifikat ihm bis zum heutigen Festtag - und sicherlich auch noch darüber hinaus - angetragen wurden? In dieser Angelegenheit nützte ihm allerdings selbst ein biblisches Alter nichts, Unvereinbares und Widersprüchliches lässt sich auch mit nochsoviel Zeit nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Ich selber habe eigentlich kein spezielles Programm, noch nicht einmal besondere Wünsche, die ich ihm vorschreiben möchte. Dass er Papst sein möge, Menschenfischer im Dienste des Herrn, erscheint mir Programm und Wunsch genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit lese ich gerade sein letztes Buch: &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451055929/028-8217902-3488501" target="_blank"&gt;Werte in Zeiten des Umbruchs&lt;/a&gt;. Unmittelbar vor seiner Aussetzung auf der obersten Felsenspitze des Amtes sprach und predigte Joseph Kardinal Ratzinger über das Übel des Relativismus. Wer wissen will, was ihn geistig umtreibt, welche Überlegungen ihn zur Auseinandersetzung wider diesen Übels anstacheln, der mag in diesem Buch nachschlagen. Insbesondere im 3. Kapitel skizziert er die Konsequenzen eines Denkens, dass das Absolute nicht mehr kennt, spricht von den seltsam abwegigen Blüten, die dieses Denken auch (oder gerade) in der Kirche und in der Theologie treibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Ein älterer Kollege, dem die Not des Christseins in unserer Zeit auf der Seele lag, äusserte damals in einem Disput die Meinung, man müsse eigentlich Gott dankbar sein, dass er so vielen Menschen schenke, guten Gewissens ungläubig zu werden. Denn wenn ihnen die Augen aufgingen und sie gläubig würden, wären sie nicht imstande, in dieser unserer Welt die Last des Glaubens und seiner moralischen Verpflichtungen zu ertragen. Nun aber, da sie guten Gewissens einen anderen Weg gingen, könnten sie dennoch zum Heil gelangen. ..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im weiteren verneint der Kardinal entschieden eine solche Ansicht. Zum einen, führt er aus, hieße dies in aller Konsequenz gedacht, dass demnach &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"der Glaube eine kaum zu ertragende Last wäre, beinahe eine Art Strafe ... er würde danach das Heil nicht erleichtern, sondern erschweren. ... Das irrige Gewissen ... wäre dann die eigentliche Gnade, der normale Weg zum Heil. ...Der Mensch wäre besser im Dunkel zu Hause als im Licht; der Glaube nicht gutes Geschenk des guten Gottes, sondern eher ein Verhängnis. ... Wäre es dann nicht besser, andere damit zu verschonen oder gar sie davon abzuhalten? Vorstellungen dieser Art haben in den letzten Jahrzehnten zusehends die Bereichtschaft zur Evangelisierung gelähmt: Wer den Glauben als schwere Last, als moralische Zumutung sieht, mag andere nicht dazu einladen; er lässt sie besser in der vermeintlichen Freiheit ihres guten Gewissens. ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Die geradezu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;traumatische Aversion&lt;/span&gt; vieler gegen das, was sie für &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"vorkonziliaren Katholizismus"&lt;/span&gt; halten, beruht meiner Überzeugung nach auf der&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Begegnung mit&lt;/span&gt; solchem&lt;span style="font-style: italic;"&gt; nur noch Last gebliebenen Glauben&lt;/span&gt;. ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Am erwähnten Argument hatte mich, wie schon gesagt, zunächst die Karikatur von Glaube erschreckt, die ich darin zu finden glaubte. In einem zweiten Überlegungsgang erschien mir aber auch der Gewissensbegriff falsch, der dabei vorausgesetzt wurde. Das irrige Gewissen schützt den Menschen vor den Zumutungen der Wahrheit und rettet ihn dadurch - so hatte ja das Argument gelautet. ... Was mir an diesem Gespräch nur am Rande bewusst geworden war, zeigte sich wenig später in greller Deutlichkeit bei einem Disput im Kollegenkreis ... Irgend jemand warf gegen diese These ein, wenn das allgemein gelten würde, dann wären ja auch die SS-Leute gerechtfertigt und im Himmel zu suchen, die in fanatischer Überzeugung und mit einer völligen Gewissenssicherheit ihre Untaten vollbracht hatten. Ein anderer antwortete darauf mit großer Selbstverständlichkeit, so sei es in der Tat. Es bestehe überhaupt kein Zweifel, dass Hitler und seine Mittäter zutiefst von ihrer Sache überzeugt, gar nicht anders handeln durften und daher - bei aller objektiver Schrecklichkeit ihres Tuns - subjektiv moralisch gehandelt hätten. Da sie nun einmal ihrem - wenn auch fehlgeleiteten - Gewissen folgten, müsse man ihr Handeln als für sie moralisch anerkennen und könne daher auch an ihrer ewigen Rettung nicht zweifeln. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Seit jenem Gespräch weiss ich mit aller Sicherheit, dass irgend etwas an der Theorie von der rechtfertigenden Kraft des subjektiven Gewissens nicht stimmt ... "&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen verweist er in seiner Argumentation wider die Rechtfertigung durch das subjektive "gute Gewissen" auf den Psalm 19, dessen &lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps19.html#13"&gt;13. Vers &lt;/a&gt; sagt: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Wer bemerkt seine eigenen Fehler? Sprich mich frei von der Schuld, die mir nicht bewusst ist!&lt;/span&gt; Und er erinnert an den Zöllner und den Pharisäer im Tempel. Nicht, weil die Untaten des Zöllners objektiv weniger schwer wögen als jene des Pharisäers, oder geringer an Zahl gewesen wären, findet dieser Gehör und Vergebung vor Gott, sondern weil er sich seiner Schuld stellt, sich nicht seinem schlechten Gewissen entzieht. Der Pharisäer hingegen, mit all seinen objektiv tatsächlich geleisteten guten Taten, ist nicht gerecht vor Gott, da er eigene Schuld nicht mehr erkennt. Subjektiv ist er im Recht, völlig im Recht, ein Gerechter, mit sich im Reinen.&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt; "Aber dieses Schweigen des Gewissens macht ihn undurchdringlich für Gott und die Menschen, während der Schrei des Gewissens, der den Zöllner umtreibt, ihn der Wahrheit und der Liebe fähig macht."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kardinal, nunmehr der Papst, glaubt an den Anspruch einer objektiven Wahrheit, die auch dann existiert, wenn Verstand und Gewissen dazu schweigen. Eine Wahrheit, die ebenso wenig demokratisch ist, wie es die Wahrheit der Naturgesetze ist. Die Schwerkraft, die Bindekraft der Atome, das Licht, sie existieren, unabhängig davon, was wir davon denken oder über sie beschließen. Und ebenso ist es mit der Wahrheit der Kirche, das ist das Licht Christi, und was es für uns Menschen bedeutet. Ach ja, nicht zuletzt, wirklich nicht zuletzt!, glaubt der Kardinal, der nun Papst ist, dass diese Wahrheit schön ist und eine Freude, und alles andere denn eine unzumutbare Last. Und ganz zuletzt gesagt: ich glaube das auch. Es ist eine Freude, zu glauben. Eine wirkliche Freude!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111436643743577870?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111436643743577870/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111436643743577870&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111436643743577870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111436643743577870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/alles-relativ-oder-jedem-seine.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111406761096602563</id><published>2005-04-21T09:03:00.000+02:00</published><updated>2005-04-21T09:13:30.966+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;verlässliche Freunde&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In seinem Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898970450/028-8217902-3488501" target="_blank"&gt;Auf, lasst uns gehen!&lt;/a&gt; benennt Johannes Paul II den Präfekten der Glaubenskonkregation als verlässlichen Freund. Er hatte seinen Joseph Ratzinger. Benedict XVI ist ein Karol Woytila zu wünschen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111406761096602563?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111406761096602563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111406761096602563&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111406761096602563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111406761096602563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/verlssliche-freunde-in-seinem-buch-auf.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111402215444971041</id><published>2005-04-20T20:35:00.000+02:00</published><updated>2005-04-21T00:40:38.726+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;wie Benedict auf Benedict kam&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es wird ja nun vielerorts vielerlei gemutmaßt wie Papst Benedict XVI auf Benedict kam. War es eine Anspielung auf Giacomo della Chiesa, Benedict XV, der in schwieriger Zeit, während des ersten großen Menschenschlachtens in Europa, das Schifflein Petri durch die Zeitlichkeit führte? Oder stand Prospero Lambertini, Benedict XIV, Pate bei der Namenswahl? Oder, wie ich gestern schrieb, geht das neue Pontifikat unter dem Stern des Heiligen Benedikt von Nursia auf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Interview, das der amerikanische Kardinal Roger M. Mahony der Los Angeles Times gab, werden die Gründe genannt, die der Heilige Vater, einst bürgerlich Joseph Ratzinger genannt (nebenbei: hat der Papst eigentlich einen Reisepass? Und was steht da für ein Name verzeichnet? Joseph Ratzinger? Oder schlicht Benedict XVI?), für die Wahl des Namens Benedict den Kardinälen verriet. Der erste Grund, den er nannte, war die Anknüpfung an das Wirken seines Vorläufers, Benedict XV, die Verpflichtung zur Arbeit für Friede, Versöhnung und Eintracht in der ganzen Welt. Als zweiten Grund nannte er das Vorbild des Heiligen Benedikt von Nursia, Vater des abendländischen Mönchtums. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Jesus Christ is first and foremost. Everything else is secondary."&lt;/span&gt; Das waren nach dem Bericht Mahonys die Gründe, die der Papst den Kardinälen für die Namenswahl nannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht unwesentliches Detail am Rande: am 1. April, einen Tag vor dem Heimgang Johannes Paul II, war Kardinal Ratzinger in der Benediktinerabtei Subiaco, der Wiege des Mönchtums der lateinischen Kirche und erste Gründung des Heiligen Benedikt. Ratzinger hielt dort ein Referat mit dem Titel &lt;a href="http://www.chiesa.espressonline.it/dettaglio.jsp?id=28263" target="_blank"&gt;L’Europa nella crisi delle culture&lt;/a&gt; (für jene, die des Italienischen mächtig sind). Nach Sandro Magister von &lt;a href="http://www.blogger.com/%3Ca%20href=" jsp="" target="_blank"&gt;chiesa&lt;/a&gt; ist das Referat gespickt mit scharfer Kritik am Kurs des Europas unserer Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Today the transformations in civilization are no less epochal, in his&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;[Anm.: Ratzingers] &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;eyes. The culture that has established itself in Europe&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"constitutes the most radical possible contradiction, not only of Christianity, but also of the religious traditions of humanity,"&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;he argued on April 1 at Subiaco, at his last conference during the reign of John Paul II. And therefore the Church must react with all the courage it can muster, not conforming itself to the times, not falling to its knees before the world, but&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"bringing, with holy consternation, the gift of faith to all, the gift of friendship with Christ."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-mahony20apr20,0,4324580.story?coll=la-home-headlines" target="_blank"&gt;Mahony Says the World Soon Will See Pontiff's Pastoral Side&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;It was an odd pairing: Cardinal Joseph Ratzinger, the Vatican's watchdog of orthodoxy, sat down for breakfast Tuesday next to Cardinal Roger M. Mahony of Los Angeles, one of the most progressive U.S. prelates. Given their sometimes conflicting approaches, the two men might not have ended up next to each other had a protocol officer been present. But Mahony said in an interview that he came away from the encounter — and from two days of secret meetings in the Sistine Chapel — convinced that Ratzinger would show a far more pastoral side of himself as pope than he had in his years as enforcer of doctrine. ...&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt; &lt;/span&gt;- [&lt;a href="http://www.latimes.com/" target="_blank"&gt;Los Angeles Times&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.chiesa.espressonline.it/dettaglio.jsp?id=28889&amp;eng=y"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="hline"&gt;&lt;a href="http://www.chiesa.espressonline.it/dettaglio.jsp?id=28889&amp;amp;eng=y" target="_blank"&gt;Benedict XVI: The Pope and His Agenda&lt;/a&gt; | &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;They called him a conservative. But Joseph Ratzinger revolutionized even the conclave which, on April 19, made him pope, Benedict XVI, "a humble laborer in the vineyard of the Lord." Never in the past century has the choice of a pontiff been spoken in a language so clear and sharp. And it came with a buildup which become more impressive as the hour of truth drew near. Until his last conference on the state of the world, which Ratzinger gave on the last day of the deceased pope’s life. Until, even more importantly, the last homily he proclaimed in Saint Peter’s at the mass "pro eligendo romano pontifice," a few hours before the closing of the doors of the Sistine Chapel. As a cardinal, Ratzinger put nothing "on sale" in order to be elected pope. The votes and consensus landed on him one after the other, month after month, scrutiny after scrutiny, attracted only by his agenda, hard as a diamond. ...&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;- [&lt;a href="http://www.chiesa.espressonline.it/index.jsp?eng=y" target="_blank"&gt;chiesa&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111402215444971041?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111402215444971041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111402215444971041&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111402215444971041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111402215444971041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/wie-benedict-auf-benedict-kam-es-wird.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111394097141820746</id><published>2005-04-19T21:47:00.000+02:00</published><updated>2005-04-20T08:28:27.330+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Patron Europas&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Überspitzt formuliert ist der Name, den sich ein ins Amt des Fischers Berufener wählt, so etwas wie sein Programm, das er in dieser Ultrakurzfassung am Beginn seines Pontifikats formuliert. Seltsamerweise scheinen die meisten Kommentatoren anzunehmen, es würde Benedict XVI an den XV gleichen Namens anknüpfen wollen. Ein Irrtum, wie ich meine. Ihm lag wohl ein anderer Benedict im Sinn. Dieser Mann, &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"entsetzt vom Leben in der Stadt, das von Verfall gekennzeichnet war - der Kaiserhof war bereits nach Konstantinopel umgezogen, kirchlich, politisch, wirtschaftlich, kulturell und auch moralisch lag Rom darnieder"&lt;/span&gt; floh aus der Gesellschaft seiner Zeit, emigrierte auf radikale Weise aus ihr. Und wurde durch diesen Rückzug Wegbereiter eines neuen Europas. Ohne selbst Kinder zu zeugen, war er Vater zahlreicher Söhne und Töchter bis ins unsere Tage hinauf. &lt;a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Benedikt_von_Nursia.html" target="_blank"&gt;Dieser Mann&lt;/a&gt; ist gemeint, auf diesen Mann, glaube ich, bezieht sich unser Heiliger Vater in Rom. Rom heisst heute Europa. Und Europa ist heute in vielleicht besonders dringlicher Weise auf seinen Patron angewiesen. Es ziehen Wolken auf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111394097141820746?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111394097141820746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111394097141820746&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111394097141820746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111394097141820746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/patron-europas-berspitzt-formuliert.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111393865338728227</id><published>2005-04-19T21:13:00.000+02:00</published><updated>2005-04-19T21:29:45.196+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;[persönliche Notiz]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In den meisten Ländern der Erde wären die Menschen freudig bewegt, wäre einer der ihren für das Amt des Fischers ausersehen worden. Sie würden sich zu dieser Stunde nicht an Kleinigkeiten wie die Positionierung des Fischers, ob er nun am linken oder rechten Ufer des Meeres der Zeitlichkeit steht, stören. Deutschland ist anders. Habemus papam! Ein Deutscher ist es geworden. Und die seltsamen Menschen dieses exotischen Landes, wenn ich den Berichten in ihren Fernsehprogrammen trauen kann, wissen nicht recht, ob sie sich freuen oder nicht doch besser trauern sollten. Die Deutschen verstehe, wer kann und wer will. Ich nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111393865338728227?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111393865338728227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111393865338728227&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111393865338728227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111393865338728227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/persnliche-notiz-in-den-meisten-lndern.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111393736461351286</id><published>2005-04-19T20:54:00.000+02:00</published><updated>2005-04-21T20:46:30.740+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;«Annuntio vobis gaudium magnum. Habemus Papam!»&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.n-tv.de/images/200504/521229__1r2i1743.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;Ausgesetzt auf der Felsenspitze des Amtes.&lt;br /&gt;Gott sei ihm gnädig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111393736461351286?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111393736461351286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111393736461351286&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111393736461351286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111393736461351286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/annuntio-vobis-gaudium-magnum.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111384624162605195</id><published>2005-04-18T19:38:00.000+02:00</published><updated>2005-04-18T19:44:01.626+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/vatican_high.ram"&gt;Der Kamin&lt;/a&gt; (Video-Livestream).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111384624162605195?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111384624162605195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111384624162605195&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111384624162605195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111384624162605195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/der-kamin-video-livestream.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111356313966746758</id><published>2005-04-15T12:39:00.000+02:00</published><updated>2005-04-15T13:05:39.666+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;[persönliche Notiz]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Meine Wahrnehmung der katholischen Kirche nach den Erfahrungen in diversen mehr oder minder katholischen Internet-Diskussionsforen: verbissen, humorlos, regelfixiert. Da spielt's nicht wirklich eine Rolle, ob die Diskutanden aus dem eher "linken" oder "rechten" Lager kommen, in diesen Eigenschaften treffen sie sich. Begegnete mir die Kirche im realen Leben nicht anders, ich würde die Beine in die Hand nehmen und so schnell als möglich aus ihr flüchten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111356313966746758?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111356313966746758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111356313966746758&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111356313966746758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111356313966746758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/persnliche-notiz-meine-wahrnehmung-der.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111331348711075566</id><published>2005-04-12T15:23:00.000+02:00</published><updated>2005-04-13T08:42:44.530+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Nach SEINEM Bilde&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Lasst uns den Menschen machen nach unsrem Bilde, uns ähnlich."&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Und Gott schuf den Menschen nach SEINEM Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies mit dem Blick auf Christus betrachten. Nicht weil der Mensch Mensch ist, wurde ER Mensch, sondern der Mensch wurde Mensch, weil ER es ist. Nach SEINEM Bilde wurde wir geschaffen. Ich bin IHM ähnlich, aber gleiche ich ihm? Wie weit ist es gekommen mit meiner Ähnlichkeit? Was genau habe ich daraus gemacht? Unangenehme Fragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111331348711075566?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111331348711075566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111331348711075566&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111331348711075566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111331348711075566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/nach-seinem-bilde-lasst-uns-den.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111324972968155726</id><published>2005-04-11T21:38:00.000+02:00</published><updated>2005-04-12T09:17:54.366+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;en passant&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Hoeren:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;... Man kann doch heute nicht mehr nein zur Pille, nein zu den Kondomen und nein zur Abtreibung sagen. &lt;/span&gt;[warum kann "man" nicht?] &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;In welche Schrullitäten hat er die deutschen Bischöfe gebracht, die hier versuchten einen gangbaren Weg anzubieten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ross:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Die deutschen Bischöfe interessieren mich vergleichsweise wenig,&lt;/span&gt; [das kann ich lebhaft nachvollziehen]  &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;muss ich ehrlich sagen. ... Dieser Papst hat deutlich gemacht, dass die als starrsinnig verschriene Doktrin der katholischen Kirche in vielerlei Hinsicht die letzte ernsthafte Kapitalismuskritik ist. ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Zulehner:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Grundsätzlich war seine Logik, wer heute Modernisierung verlangt und die Befreiungstheologie ist ja in diesem Sinn nicht eine Modernisierung sondern eine Radikalisierung des Evangeliums gewesen auf Gerechtigkeit hin, aber wer eine liberale Modernisierung in Fragen der Sexualmoral, der Homosexualität, der Frauenfrage, der Mitbestimmung, der Demokratisierung der Kirche verlangt, da hat er den Verdacht, das kommt genau aus jenen Kirchengebieten, wo die Religion krank ist und man kann nicht dem Kranken jetzt dadurch helfen, dass der Kranke die Therapie vorschreibt. Und ich glaube, deswegen ist er auch ziemlich resistent gewesen gegenüber all den Vorschlägen, die aus Westeuropa gekommen sind. &lt;/span&gt;[Gott sei Dank! man stelle sich vor: die kranke Kirche des Westens verordnet der Weltkirche ihre Krankheit als Therapie] &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.pastoral.univie.ac.at/siteswift.php?p=zeitworte_detail.tpl&amp;so=zeitworte_liste&amp;amp;do=zeitworte_liste&amp;c=show&amp;amp;d=s%3A11%3A%22article%3A435%22%3B&amp;t=98514&amp;amp;PHPSESSID=da20aca62036177bf4c40c251f839874"&gt;Zulehners Zeitworte: Das Gewissen der Welt. Zum Tod von Johannes Paul II.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;in den Klammern [...] eingeschobene Kommentare von, na, von wem wohl?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111324972968155726?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111324972968155726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111324972968155726&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111324972968155726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111324972968155726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/en-passant-hoeren.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111322794280353885</id><published>2005-04-11T15:51:00.000+02:00</published><updated>2005-04-13T09:12:54.593+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Konklave&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Und hier zu Füßen dieser grandiosen Malerei der Sixtina&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;versammeln sich die Kardinäle -&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;die Gemeinschaft derer, die Verantwortung tragen für das Erbe der Schlüssel des Himmelreiches.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Genau hier versammeln sie sich.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Und immer wieder umfängt sie Michelangelo mit seiner Vision.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;»In IHM leben wir, bewegen wir uns und sind wir«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Wer ist ER?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Da streckt sich die Schöpferhand des Allmächtigen Alten dem Adam entgegen ...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Im Anfang schuf Gott ...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;ER, der alles sieht ...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Die sixtinische Malerei spricht dann mit den Worten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;des HERRN:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tu es Petrus&lt;/span&gt; - so hörte es Simon, der Sohn des Jonas.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;»Dir gebe ich die Schlüssel des Himmelreiches.«&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Die Menschen, denen die Sorge um das Erbe der Schlüssel anvertraut wurde,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;versammeln sich hier unter dem Eindruck der Malerei der Sixtina,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;einer Vision, die Michelangelo uns hinterlassen hat -&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;So war es im August, uns so war es dann im Oktober des denkwürdigen Jahres zweier Konklaven,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;und so wird es wiederum sein, wenn es erforderlich wird,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;nach meinem Tode.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Es ist wichtig, dass die Vision des Michelangelo zu ihnen spricht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;»Con-clave«: gemeinsame Sorge um das Erbe der Schlüssel, der Schlüssel des Himmelreiches.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Und so sehen sie sich zwischen dem Anfang und dem Ende,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;zwischen dem Tag der Erschaffung und dem Tag des Gerichts ...&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Es ist dem Menschen bestimmt, ein einziges Mal zu sterben,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;worauf dann das Gericht folgt!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Endgültige Transparenz und Licht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Transparenz der Ereignisse -&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Transparenz des Gewissens -&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Es ist wichtig, dass Michelangelo beim Konklave den Menschen dies bewusst macht - &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Vergesst nicht: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Omnia nuda et aperta sunt ante oculos Eius.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;DU, der DU alles durchschaust - zeige auf jenen!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:times new roman;font-size:100%;"  &gt;Und ER wird auf ihn zeigen ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/index_ge.htm"&gt;Johannes Paul II&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/14541.html" target="_blank"&gt;Römisches Triptychon&lt;/a&gt;, Meditationen über das Buch »Genesis« an der Schwelle zur Sixtinische Kapelle, Epilog.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111322794280353885?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111322794280353885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111322794280353885&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111322794280353885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111322794280353885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/konklave-und-hier-zu-fen-dieser.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111298630291692387</id><published>2005-04-08T20:46:00.000+02:00</published><updated>2005-04-08T20:52:46.120+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Diskreditierte Ökumene&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der EKD-Ratsvorsitzende hofft auch auf Fortschritte in der Frage des gemeinsamen Abendmahls. Bisher lehnt Rom dies ab, während die Protestanten die Katholiken dazu einladen. Dabei respektiere man ausdrücklich die Gewissensbindung der Katholiken an die Ordnung ihrer Kirche - &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"aber verschweigen können wir diese Einladung nicht"&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;, sagte Huber.&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Ich setze Hoffnungen hierbei auch auf den neuen Papst, aber als evangelischer Christ möchte ich die katholischen Schwestern und Brüder dazu ermutigen, nicht alles nur vom Papst zu erwarten."&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Manchmal würden die Erwartungen so sehr auf eine Person konzentriert, &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"dass man gar nicht mehr fragt, was man selbst tun kann"&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;. Das Miteinander der Kirchen entscheide sich vor allem vor Ort, in den Gemeinden, im gemeinsamen Leben.&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Und das wird auch ein wichtiges Element dafür sein, dass die Bischöfe und der künftige Papst sehen, wie dringlich eine Klärung der Frage eines gemeinsamen Abendmahls ist."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mag sein, ich verstehe es falsch, vielleicht hat Huber es ganz anders gemeint, aber wie wäre denn diese Aussage des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland anders zu deuten, als ein Aufruf an die Katholiken sich gegen das Lehramt der katholischen Kirche zu stellen? Man kann eben nicht behaupten die Gewissensbindung der Katholiken an die katholische Lehre - nicht Kirchenordnung!, Herr Huber - zu respektieren, lüde aber dennoch ein. Wo liegt da der Respekt? Wo liegt der Respekt, wenn etwa die Katholiken bereits jetzt aufgefordert werden, wider den erst noch zu wählenden Papst zu handeln, auch ohne Einverständnis der katholischen Kirche gemeinsam mit den Protestanten Abendmahl zu feiern, um derart die Kirche auf einen solchen Kurs zu zwingen? Huber müsste doch wissen, dass Abendmahl und Eucharistie, das jeweilige Verständnis, in Glaube, Theologie und Praxis nicht deckungsgleich sind, und zwar weit über die Frage der Ämter hinaus. Meine erste emotionale Reaktion, die ersten Gedanken, als ich diese Äusserungen des Herrn Ratsvorsitzenden der EKD las: eine Unverschämtheit. So wird Ökumene diskreditiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://religion.orf.at/projekt02/news/0504/ne050407_huber_fr.htm" target="_blank"&gt;Evangelischer Bischof Huber gegen Papst als "Sprecher der Weltchristenheit"&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ein künftiger Papst kann nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, nicht "Sprecher der gesamten Weltchristenheit" werden. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa wandte sich Bischof Huber am Donnerstag gegen eine solche ökumenische Vision, die seit längerem in Kirchenkreisen kontrovers diskutiert wird. "Natürlich konkretisiert sich eine kirchliche Gemeinschaft auch in bestimmten Personen, die dann auch medial wahrgenommen werden", sagte Huber. "Aber warum die Gemeinschaft der Weltchristenheit mit ihren unterschiedlichen christlichen Traditionen sich in einem Sprecher konkretisieren soll, das hat man mir noch nicht plausibel gemacht. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://religion.orf.at/" target="_blank"&gt;ORF Religion&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111298630291692387?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111298630291692387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111298630291692387&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111298630291692387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111298630291692387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/diskreditierte-kumene-der-ekd.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111298596852141465</id><published>2005-04-08T20:44:00.000+02:00</published><updated>2005-04-08T20:46:08.523+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Fürwahr, so spricht der Geist&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Wind bauschte nicht nur die Gewänder der Kardinäle, er blätterte auch Seite um Seite durch das aufgeschlagene Evangelium, das auf dem Sarg des Papstes lag. Am Ende wendete er das letzte Blatt, und schlug das Buch zu. Nicht länger ist es dem, der da liegt, Botschaft vom guten Gott, nicht länger an den gerichtet, der den guten Kampf kämpfte, den Lauf vollendete, den Glauben bewahrte, und endlich heimgehen durfte zum himmlischen Vater.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111298596852141465?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111298596852141465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111298596852141465&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111298596852141465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111298596852141465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/frwahr-so-spricht-der-geist-der-wind.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111296051630655818</id><published>2005-04-08T13:32:00.000+02:00</published><updated>2005-04-08T13:51:20.650+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Das Begräbnis des Papst Johannes Paul II&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Heute vormittag fand auf dem Petersplatz in Rom die Totenmesse für den verstorbenen Papst Johannes Paul II. statt. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Steht auf, gehen wir!"&lt;/span&gt;, so lautet der Titel des vorletzten Buches aus der Feder des Heiligen Vaters. Aus diesem Buch las Kardinal Ratzinger in seiner Predigt einige Abschnitte vor. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Steht auf, gehen wir!"&lt;/span&gt; Vor dem Altar der Sarg, in dem der Leichnam des Papstes ruht. Er aber stand auf und ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Petersplatz brach das Volk am Ende der Messe in die lange Zeit wiederholten Rufe &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Santo! Santo! Santo!"&lt;/span&gt; aus. Vox Populi, Vox Dei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf ORF Religion eine &lt;a href="mms://stream2.orf.at/religion/papst050408.wmv"&gt;Aufzeichnung des Requiems&lt;/a&gt; als Video-on-Demand (Windows Media Video).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111296051630655818?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111296051630655818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111296051630655818&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111296051630655818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111296051630655818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/das-begrbnis-des-papst-johannes-paul.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111288711368658750</id><published>2005-04-07T17:10:00.000+02:00</published><updated>2005-04-07T17:18:33.686+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;In manus Tuas, Domine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt;Ich danke allen. Ich bitte alle um Verzeihung. Ich bitte auch um Gebet, damit die Barmherzigkeit Gottes sich größer erweisen möge als meine Schwächen und Unwürdigkeiten. ...  Ich hinterlasse keinen Besitz irgendwelcher Art, für den Anweisungen nötig wären. Was die Dinge des täglichen Gebrauchs betrifft, die mir gedient haben, bitte ich darum, sie zu verteilen, wie es angemessen erscheint. ... Auf der Schwelle des dritten Jahrtausends “in medio Ecclesiae” stehend, will ich noch einmal &lt;/span&gt;&lt;u style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt;dem Heiligen Geist Dankbarkeit &lt;/u&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt; ausdrücken für &lt;/span&gt;&lt;u style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt;das große Geschenk des Zweiten Vatikanischen Konzils&lt;/u&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt; , in dessen Schuld ich mich zusammen mit der ganzen Kirche - und vor allem dem ganzen Episkopat - fühle. Ich bin davon überzeugt, dass noch lange die neuen Generationen aus dem Reichtum schöpfen werden, die dieses Konzil des 20. Jahrhunderts uns angehäuft hat. Als 'Bischof, der am Konzilsereignis vom ersten bis zum letzten Tag teilgenommen hat, will ich dieses große Erbe allen anvertrauen, die jetzt und in Zukunft dazu gerufen sein werden, es umzusetzen. Ich für mein Teil danke dem ewigen Hirten, der mir erlaubt hat, dieser großen Sache in all diesen Jahren meines Pontifikates zu dienen.  ...  Allen möchte ich das eine sagen: “Gott vergelte es euch” &lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt; “In manus Tuas, Domine, commendo spiritum meum” &lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt; A.D.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="color: rgb(102, 0, 0);"&gt; 17.III.2000&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?id=32992"&gt;Das Testament des Heiligen Vaters Johannes Paul II&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111288711368658750?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111288711368658750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111288711368658750&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111288711368658750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111288711368658750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/in-manus-tuas-domine-ich-danke-allen.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111288644363669580</id><published>2005-04-07T16:54:00.000+02:00</published><updated>2005-04-07T17:07:23.636+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Abschied mit Pontifikalrequiem&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Heute abend, 19:00 Uhr,  feierliches Pontifikalrequiem im Dom zu Salzburg zum Gedenken von Johannes Paul II. Morgen, um 7:20, liest das Domkapitel ihm zum Gedächtnis einen Seelengottesdienst; ein weiterer Seelengottesdienst findet am Samstag abend, wieder um 19:00, statt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111288644363669580?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111288644363669580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111288644363669580&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111288644363669580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111288644363669580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/abschied-mit-pontifikalrequiem-heute_07.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111274558890549644</id><published>2005-04-06T01:47:00.000+02:00</published><updated>2005-04-06T01:59:48.906+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Zeit meines Lebens&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;2:00 Uhr morgens. Immer noch strömen die Menschen unablässig in langen Kolonnen über den Platz vor der mächtigen Fassade der Basilika des Heiligen Petrus, bis sie schließlich in diesen eintreten können, und weiter bis vor den aufgebahrten Leichnam des Heiligen Vaters gelangen, wo sie flüchtig verharren. Dann teilt sich der Strom in zwei abfließende Äste. Solche Bilder werde ich Zeit meines Lebens nicht mehr sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Stunden wird nun im Dom gebetet und gesungen.  Zeit meines Lebens. So etwas werde ich nicht wieder sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111274558890549644?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111274558890549644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111274558890549644&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111274558890549644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111274558890549644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/zeit-meines-lebens-200-uhr-morgens.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111271959373159122</id><published>2005-04-05T18:35:00.000+02:00</published><updated>2005-04-06T02:09:26.036+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Abschied vom Heiligen Vater: Live-Übertragung aus dem Petersdom&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Etwa eine halbe Million Menschen warten rund um den Petersdom und entlang der zuführenden Straßen bis zu 5 Stunden auf Einlass in die Basilika. Dabei beten sie den Rosenkranz, singen religiöse Lieder. Und warten. Am Leichnam des Papstes ziehen sie still vorüber. Es ist ein kurzer Abschied, da hinter jedem einzelnen Hundertausende warten, die ebenso vor den toten Papst hintreten wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer dies nicht in eigener Person tun kann, mag über den &lt;a href="mms://stream2.orf.at/orf_live_gr"&gt;Livestream&lt;/a&gt; (Windows Media Videostream) von &lt;a href="http://religion.orf.at/welcome.htm" target="_blank"&gt;ORF Religion&lt;/a&gt;, übertragen aus dem Petersdom, Abschied nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein seltsam berührendes Bild, die aufgebahrte Gestalt des Papstes, still, auf dieser Erde zur Ruhe gebracht; und davor der unablässige Menschenstrom, der sich vor ihm bricht. Ist es auch möglicherweise kein Teil des bewussten Wissens, so fühlen die Menschen doch, dass uns hier ein seltener Mensch verloren ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich vor einigen Jahren, jenseits meines 40. Lebensjahres, eines dürren Agnostizismus satt und überdrüssig, in San Miniato al Monte und in Assisi nach 20 Jahren vollständiger Distanz zu jeder Gläubigkeit, wieder den ersten Hauch von Glaube zu schmecken bekam, da war es dieser Papst, der an der Spitze der Kirche stand. Vielleicht, weil ich aus der Einöde einer jahrelangen Gleichgültigkeit kam, konnte ich nicht Anstoß an ihm nehmen. Mir erscheint die Kirche nicht wie eine Menge von Leuten, die mehr oder minder an die gleichen Inhalte glauben, als vielmehr wie ein Schiff. Ein großes Schiff mit vielen Menschen an Bord, von denen man manche sieht, manche nicht, von denen man manche mag, manche nicht. Am Ruder des Schiffes ein Mann: der Kapitän, dieser Papst. Nach bestem Wissen und Gewissen hielt er das Ruder fest in Händen, hielt seinen Kurs. Und um ihn herum eine Vielzahl von Leuten mit zuckenden Händen, nur zu bereit ihm das Ruder aus den Händen zu winden, und mit zum Schrei geöffneten Mündern. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Nach rechts, nach RECHTS, Du halber Häret, Du unwürdiger Nachfolger des Heiligen Petrus"&lt;/span&gt;, die einen. &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Nach links, nach LINKS, du sturer und dummer polnischer Bauer"&lt;/span&gt;, die anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche ist heute tief gespalten; nicht überall, aber in den westlichen Ländern, die ich als nachchristlich ansehe. Diese Spaltung aber schuf nicht der Papst, vielmehr fand er sie vor. Wo die einen nach "links" wollen und vehement einen "linken Kurs" fordern, wollen die anderen nach "rechts", und fordern ebenso vehement einen "rechten Kurs". Mir war Johannes Paul II einer, der für sein Leben wollte, worüber einer seiner wortgewalttätigsten Kritiker theoretisierte, nämlich Christ sein, tief in Christi Nachfolge stehen. Und so hielt er nach seinem Gewissen und seiner Überzeugung, von Gott an das Steuerruder des Schiffes der Kirche bestellt worden zu sein, Kurs auf jenen Stern zu, der ihm den rechten Weg durch das Meer der Zeit weist, das ist Christus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich am Sonntag morgen meinem ältesten Sohn über den Tod des Papstes berichtete, brach mir die Stimme, und stiegen mir Tränen in die Augen. Und dabei bin ich kein Mensch, der seine Emotionen leicht zeigt, bin eher verschlossen. Aber dieser Mann, Karol Woytila, war zutiefst, was ich gerne wäre: ein wahrer Jünger Christi, ein Heiliger, nicht nur dem Worte nach ein Heiliger Vater. Mir ging jemand sehr Wichtiger verloren, so habe ich jetzt Traurigkeit, auch wenn ich glaube, dass er nun im Haus des Vater ist, und dass sein Kurs ihn zur Liebe seines Lebens führte: Christus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ich nehme Abschied von Dir, Heiliger Vater, wie ich es seit letzten Sonntag wieder und wieder tue, nehme auf diese Weise Abschied, da ich nicht in Rom sein kann, und nicht vor Dir vorüberziehe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111271959373159122?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111271959373159122/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111271959373159122&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111271959373159122'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111271959373159122'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/abschied-vom-heiligen-vater-live.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111263861594837402</id><published>2005-04-04T20:02:00.000+02:00</published><updated>2005-04-04T20:16:55.950+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Live-Übertragung aus dem Vatikan&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="mms://stream2.orf.at/orf_live_gr"&gt;Livestream&lt;/a&gt; (Windows Media Videostream) von &lt;a href="http://religion.orf.at/welcome.htm" target="_blank"&gt;ORF Religion&lt;/a&gt; aus dem Petersdom bis etwa gegen Mitternacht. Der Leichnam des Heiligen Vaters ist mittlerweile im Dom aufgebahrt. Nun strömt ein beständiger Fluss von Menschen langsam an ihm vorüber, um ein letztes Mal Abschied zu nehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111263861594837402?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111263861594837402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111263861594837402&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111263861594837402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111263861594837402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/live-bertragung-aus-dem-vatikan.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111256377554455923</id><published>2005-04-03T22:27:00.000+02:00</published><updated>2005-04-03T23:43:53.780+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Wider die Beckmesser&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;So vieles wird nun über Johannes Paul II gesagt, auch und gerade im Fernsehen. Noch liegt er nicht unter der Erde, schon höre ich - gerade jetzt im &lt;a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank"&gt;Ersten Deutschen&lt;/a&gt; von Heiner Geissler und Hans Küng - dass er, gewiss, das eine oder andere so schlecht nicht machte, aber - und dieses "aber" sagen sie in Großbuchstaben - am Ende ja doch so besonders nicht gewesen sei. Küng hat mich nie sonderlich angesprochen, aber nunmehr erscheint er mir als rechter Kleingeist, der einfach nicht erträgt, ein gutes Wort über den Papst einfach einmal so stehen zu lassen, selbst nicht zu dieser Stunde. Wenn es im Christsein um die Praxis, den gelebten Glauben, und weniger um die mehr oder minder geistreiche theologische Theorie geht (was immer auch Küng darunter verstehen mag, Heiner Geissler mit seinen (überflüssigen) Wortspenden nicht zu vergessen), dann ist Küng wahrhaft ein Zwerg, und Karol Woytila ein Riese.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ganze Woche der Osteroktav wird im Monastischen Stundenbuch zur Vesper der &lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps112.html" target="_blank"&gt;Psalm 112&lt;/a&gt; gebetet, und gestern, als ich ihn betete im Gedenken an den zu diesem Zeitpunkt um seinen Tod ringenden Papst, schien er mir wie eine Entgegnung auf die Beckmesser zu sein, die nunmehr aus allen Ecken und Enden - und noch bevor die Leich' kalt ist, wie man in Österreich sagt - ihre Stimmen zu einem Choral der Mißbilligung und Abschätzung erheben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;und sich herzlich freut an seinen Geboten.   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Seine Nachkommen werden mächtig im Land,  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;sein Heil hat Bestand für immer.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;der das Seine ordnet, wie es recht ist.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Niemals gerät er ins Wanken; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;ewig denkt man an den Gerechten.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Reichlich gibt er den Armen, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;sein Heil hat Bestand für immer; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;er ist mächtig und hoch geehrt.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Voll Verdruss sieht es der Frevler, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;er knirscht mit den Zähnen und geht zugrunde.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Zunichte werden die Wünsche der Frevler.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es tatsächlich so, dass er von oben herabschaut auf seine Bedränger. In der Zukunft wird er, wie ich glaube, zur Ehre der Altäre erhoben. Um einen Küng oder Geissler weiss dann aber niemand mehr. Beim Christ sein geht es eben tatsächlich um's Christsein, getätigt durch das eigene Leben. Und das umfasst mehr als 678 Seiten zwischen zwei Buchdeckel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111256377554455923?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111256377554455923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111256377554455923&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111256377554455923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111256377554455923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/wider-die-beckmesser-so-vieles-wird.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111247512990049840</id><published>2005-04-02T22:34:00.000+02:00</published><updated>2005-04-02T23:36:44.623+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;img src="http://www.tagesschau.de/styles/container/image/style_image_binary_data/0,1273,1232706,00.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;Unser Heiliger Vater, Papst Johannes Paul II, ist heute gegen halb 10 Uhr abends verstorben. Wir haben nun Traurigkeit, aber nicht wegen ihm. Er ist ja beim Herrn. Aber wir haben ihn verloren. Vielleicht werden wir jetzt erst, in den Tagen die kommen, ermessen, was wir an ihm hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Und ich hörte eine Stimme vom Himmel her rufen: Schreibe! &lt;a href="http://hcs.harvard.edu/~hrcm/audio/Schutz.mp3" target="_blank"&gt;Selig sind die Toten&lt;/a&gt;, die im Herrn sterben, von jetzt an; ja, spricht der Geist, sie sollen ausruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke begleiten sie.&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/offb14.html#13" target="_blank"&gt;Offb 14,13&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111247512990049840?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111247512990049840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111247512990049840&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111247512990049840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111247512990049840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/unser-heiliger-vater-papst-johannes.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111231114531392166</id><published>2005-04-01T01:07:00.000+02:00</published><updated>2005-04-01T01:34:47.076+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Eben im Bayerischen Fernsehen gesehen und gehört: Johannes Paul II, Diener der Diener Gottes, ringt um sein Leben. Oder seinen Tod. Ob er nun bleiben muss oder gehen darf, er hat sein Tagewerk erfüllt, den Brunnen seines Lebens bis zur Neige ausgeschöpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Nunc dimittis servum tuum Domine&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;Nun lässt Du, Herr, Deinen Knecht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;secundum verbum tuum in pace&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 153);"&gt;wie Du gesagt hast, in Frieden scheiden&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111231114531392166?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111231114531392166/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111231114531392166&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111231114531392166'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111231114531392166'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/04/eben-im-bayerischen-fernsehen-gesehen.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111217069697837608</id><published>2005-03-30T09:54:00.000+02:00</published><updated>2005-03-30T10:18:16.980+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es ist immer noch Ostern, liturgisch feiert die Kirche die Auferstehung des Herrn die ganze Woche nach Ostern. In diesen Tagen der Osteroktav werden im Stundenbuch die Psalmen des Ostersonntags gebetet. So begegne ich in der Vesper Tag für Tag dem Psalm 111 , insbesondere &lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps111.html#10" target="_blank"&gt;Vers 10&lt;/a&gt;: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; alle, die danach leben, sind klug."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit&lt;/span&gt; ... kein sehr zeitgemäßes Thema. Seine Liebe zu den Menschen liegt eher im Trend. Ja, von der Liebe redet sich's leicht. Es tun und danach handeln ist allerdings ein anderes Ding. Vielleicht wäre es gar nicht dumm - vielmehr der Anfang der Weisheit - sozusagen mit etwas leichterem zu beginnen, sich nicht an der Kunst der Liebe zu überheben, sondern in diesen Tagen, in denen mir der Psalm 111 wieder und wieder vor das Angesicht tritt, die völlige Fremdheit Gottes zu meditieren. Vielleicht geht es dann auch mit dem Schwereren, der Liebe, ein wenig leichter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111217069697837608?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111217069697837608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111217069697837608&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111217069697837608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111217069697837608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/die-furcht-des-herrn-ist-der-anfang.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111190303280809216</id><published>2005-03-27T07:56:00.000+02:00</published><updated>2005-04-02T23:03:33.860+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a title="Victimae paschali laudes" href="http://www.aeiou.at/aeiou.music.4.1/040105.htm" target="_blank"&gt; &lt;img src="http://www.aeiou.at/aeiou.music.data.4.040105/040105a.jpg" alt=" Christ ist erstanden" title=" Christ ist erstanden" border=0 height=400 width=267&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.aeiou.at/aeiou.music.data.4.040105/040105al.mp3" target="_blank"&gt;Victimae paschali laudes&lt;/a&gt;&lt;font color="#000066"&gt; immolent &lt;br /&gt;christiani. &lt;/font&gt;&lt;strong&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;C&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;font color="#000066"&gt;hrist ist erstanden von der Marter alle,&lt;br /&gt;des sollen wir alle froh sein,&lt;/font&gt; &lt;strong&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;C&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;font color="#000066"&gt;hrist soll unser Trost sein.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;font color="#8B0000"&gt;K&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;font color="#000066"&gt;yrie eleison.&lt;/font&gt;&lt;embed src="http://www.aeiou.at/aeiou.music.data.4.040105/040105al.mp3" autostart="false" hidden="true" height="0" width="0"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111190303280809216?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111190303280809216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111190303280809216&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111190303280809216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111190303280809216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/victimae-paschali-laudes-immolent.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111174014339514818</id><published>2005-03-25T09:33:00.000+01:00</published><updated>2005-03-27T07:58:59.086+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mein erwählter Weinberg&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Vinea mea electa, ego te plantavi: quomodo conversa es in amaritudinem, ut me crucifigeres et Barrabam dimitteres. Sepivi te et lapides elegi ex te et aedificavit turrim.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mein erwählter Weinberg, ich habe Dich gepflanzt: Warum bist Du bitter geworden, dass Du mich kreuzigst und Barrabas loslässt? Ich umfriedete Dich und entfernte die Steine aus Dir und erbaute einen Turm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Poulenc" target="_blank"&gt;Francis Poulenc&lt;/a&gt; (1899-1963): &lt;a href="http://www.emmaus.de/ingos_texte/poulenc_passion.html" target="_blank"&gt;Quatre motets pour un temps de pénitence&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.banchieri.hu/music/live/vaison/vinea.mp3" target="_blank"&gt;Vinea mea electa&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;embed src="http://www.banchieri.hu/music/live/vaison/vinea.mp3" autostart="false" hidden="true" height="0" width="0"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111174014339514818?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111174014339514818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111174014339514818&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111174014339514818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111174014339514818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/mein-erwhlter-weinbergvinea-mea-electa.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111148236645107701</id><published>2005-03-22T10:02:00.000+01:00</published><updated>2005-03-22T10:06:06.453+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Bücher&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;2 Neuerwerbungen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Irene_Harand" target="_blank"&gt;Irene Harand&lt;/a&gt;, Sein Kampf - Antwort an Hitler.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Romano_Guardini" target="_blank"&gt;Romano Guardini&lt;/a&gt;, Der Herr - Betrachtungen über die Person und das Leben Jesu Christi.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111148236645107701?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111148236645107701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111148236645107701&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111148236645107701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111148236645107701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/bcher-2-neuerwerbungen.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111113829823316322</id><published>2005-03-18T10:01:00.000+01:00</published><updated>2005-03-18T10:40:30.816+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Vom Tanken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Man darf nicht vergessen, das was die Linken versucht haben im letzten Jahrhundert ist gescheitert, die sind im Moment nicht in der Lage eine Moral für die Mitte der Gesellschaft zu entwickeln. Der Kapitalismus ist eine Konkurrenzgesellschaft. Er setzt ja auch darauf, dass es einem anderen sozusagen schlecht geht, damit wiederum ein Anderer Erfolg hat. Moralische Grundsätze können bei uns eigentlich nur aus der Religion kommen. Dieses Fundament muss man erkennen und dann hätten die Kirchen eine Aufgabe, von der ich meine, dass sie nicht ausreichend wahrnehmen. ... Sie müssen eben auch an die Gläubigen appellieren, sich das immer wieder zu überlegen, dass man sich in Konfrontation begibt, dass man dafür da ist auch als Politiker, dass es Menschen besser geht und nicht schlechter. Wenn es andere tun als die Kirchen werden sie scheitern, denn die Kirchen können noch relativ allgemeinverbindlich solche Dinge setzen in der Gesellschaft." ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.radiovatikan.de/" target="_blank"&gt;Radio Vatikan&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wurde in Deutschland gesagt, aber nicht von einem Bischof oder Pfarrer oder Pressersprecher einer Diözese, sondern von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Gysi" target="_blank"&gt;Gregor Gysi&lt;/a&gt;, dem ehemaligen PDS-Vorsitzenden und bis 2002 Wirtschaftssenator in Berlin. Da müsste dann eigentlich Gregor Gysi für den Religionsunterricht in Berlin sein. Denn wenn ich den Nutzen von Religion für die Gesellschaft abschöpfen will, muss ich dafür auch die Basis legen. Seine Partei allerdings scheint das in der politischen Praxis anders zu sehen. In Berlin soll nun quasi in Konkurrenz zum rein freiwilligen Religionsunterricht (Religionsunterricht ist kein ordentliches Schulfach in Berlin) ein schulisches Pflichtfach "Interkulturelle Bildung" einführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Gregor - ich darf doch Gregor sagen? - mit der Moral ist es wie mit einem Auto. Sagen wir, die Moral wäre das Auto. Was braucht ein funkelnagelneues Auto, um jeden Morgen brav anzuspringen? Richtig. Benzin. Wenn man nicht regelmäßig (Glaube) tankt, wird das Auto (religiös motivierende Moral) keinen Meter Land gewinnen. Wenn Du also meinst, Religion sei als moralischer Impulsgeber in Zeiten eines mittlerweile wohl in hemmungslose Fressgier verfallenen Kapitalismus unverzichtbar, ein notwendiges Korrektiv, dann solltest Du (oder vielleicht vielmehr Deine Partei) bedenken, dass auch die Religion - wie das Benzin - irgendwo vermittelt und weitergegeben werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gestehe allerdings ein, dass es für die Kirche vermutlich höchst an der Zeit ist, sich Alternativen neben der Schule, andere Orte und andere Gelegenheiten zur religiösen Erziehung und Bildung, zu überlegen und allmählich solche Strukturen aufzubauen. Sonst steht sie am Ende irgendwann ohne eindeutigen Religionsunterricht an den Schulen und ohne andere &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;»&lt;/span&gt;"Tankstellen&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;«&lt;/span&gt; da.&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111113829823316322?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111113829823316322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111113829823316322&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111113829823316322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111113829823316322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/vom-tanken-man-darf-nicht-vergessen.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111109737440038879</id><published>2005-03-17T22:19:00.001+01:00</published><updated>2005-03-18T09:57:03.426+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Der katholische Minister Hirtsiefer in der Folterkammer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Aber nicht nur Juden hatten diese furchtbaren Qualen zu erdulden, sondern auch Katholiken. Ein Kapitel in der aufwühlenden Broschüre Abrahams tragt den Titel: »Der katholische Minister Hirtsiefer in der Folterkammer«. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Es lautet: »An einem Sonntag, Mitte September — ich lag noch immer im Revier — kam ein neuer Schutzhäftling mit Besen und Schrubber in unsere Station, um die Kranken­zimmer zu reinigen. Es war der frühere preußische Wohlfahrtsministe Hirtsiefer, ein bekannter Führer des Zentrums, der am Morgen des gleichen Tages aus einem württembergischen Konzentrationslager nach Papenburg überführt worden war. Hirtsiefer machte den Eindruck eines seelisch verstörten Menschen. Ich hatte Gelegen­heit, ein paar Worte mit ihm zu sprechen und versuchte ihm Mut zu machen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Dicht neben unserer Revierstube lag die Kleiderkammer. Gleich nach der Einlieferung wurden alle neuen Häftlinge hierhergebracht, um Lagerkleidung zu emp­fangen. Bei dieser 'Anprobe' mußten sich die Häftlinge bis aufs Hemd entkleiden und wurden fast ausnahmslos schrecklich mißhandelt. Was in Oranienburg Zimmer 16 gewesen war, das war hier die Kleiderkammer: Eine Folterstätte voll mittelalterlichen Grauens. Hirtsiefer wurde in diese Kammer gerufen. Plötzlich hörten wir gellende Schreie. Da die Kleiderkammer unmittelbar gegenüber der Krankenstube lag, konnten wir durch die Fenster alle Vorgänge beobachten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Wir sahen, wie Hirtsiefer sich entkleiden mußte. Er ist ein untersetzter, korpulenter Mann. Mehrere SS-Leute standen um ihn herum. Sie schlugen mit Gummiknüppeln aus Leibeskräften auf ihn ein. Wir hörten, wie Everling brüllte:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Hast du, Schweinehund, heute schon gebetet? — Warst du schon mal beim Papst? — Hast du schon Rosenkranz geleiert? — Du hast Millionen deutscher Volksgenossen betrogen, dazu hat dich der Papst auf­gefordert. — Zeige mal, du Schwein, wie man Rosen­kranz betet!&lt;/span&gt;" &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Als Hirtsiefer sich weigerte, vor dieser rohen Meute zu beten, wurde er unausgesetzt weiter geschlagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Nun kam die 'Anprobe'. Um Hirtsiefer lächerlich zu machen, zog man ihm eine halbe Hose an, einen kurzen Rock, lange Stiefel und beschmierte sein Gesicht mit Stiefelwichse. So wurde er von Station zu Station ge­jagt, um sich den Mithäflingen vorzustellen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Erst spät abends konnte sich Hirtsiefer in seine Ka­bine begeben. Er war vollkommen erschöpft. Kaum hatte er sich auf die Pritsche gelegt, als mehrere SS-Leute eindrangen. Er wurde von ihnen aufgefordert, die Hand zum Hitler-Gruß zu erheben. Er gehorchte. Die SS-Leute gaben sich den Anschein, als hätten sie die Be­wegung mißverstanden und brüllten&lt;/span&gt;: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Was, du Schwein, du willst SS-Leute schlagen?"&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Hirtsiefer versuchte sich zu verteidigen — er hätte nur die Hand zum Gruß er­hoben, wie ihm befohlen war. Die SS-Leute&lt;/span&gt;: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Nein, du Schwein, du wolltest uns schlagen."&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Nun wurde Hirt­siefer über seine Pritsche geworfen und aufs neue fürch­terlich mißhandelt... «&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Irene Harand, Sein Kampf - Antwort an Hitler, 11. Kapitel, Seite 295-296.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Heinrich Hirtsiefer&lt;/span&gt; (26.4.1876 - 15.5.1941). Hirtsiefer enstammt einfachen Verhältnissen. Er erlernte den Schlosserberuf und engagierte sich bei den christlichen Gewerkschaften. 1920 wurde er Verbandsekretär der christlichen Metallarbeiter, 1921 Minister für Volkswohlfahrt. Seit 1919 gehörte er zur Zentrumsfraktion der Preußischen Landesversammlung. Als Abgeordneter der demokratischen Deutschen Zentrumspartei war er Mitglied des Deutschen Reichstages. Nach dem überraschenden Wahlerfolg der NSDAP im September 1930 plädierte er für eine engere Zusammenarbeit zwischen seiner Partei mit der SPD. Nach den Wahlen vom Mai 1932 nahm er für den Ministerpräsidenten Otto Braun bis zum 20.7.1932, dem Tag des Staatsstreiches, die Geschäfte in der Preußischen Landesregierung wahr. Am 22.3.1933 legte er gezwungenermaßen die Amtsgeschäfte nieder. Am 11. September wurde er verhaftet und als "Schutzhäftling" ins KZ Kemna bei Wuppertal, später dann ins KZ Börgermoor gebracht. Nach seiner Entlassung aus dem KZ wurde er von der SA unter Gejohle mit einem Schild um den Hals durch die Stadt Rüttenscheid (heute Essen) geführt, auf dem "Ich bin der Hungerleider Hirtsiefer" geschrieben stand. Er starb an Leib und Seele gebrochen. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111109737440038879?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111109737440038879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111109737440038879&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111109737440038879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111109737440038879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/der-katholische-minister-hirtsiefer-in.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111096561605554928</id><published>2005-03-16T10:06:00.000+01:00</published><updated>2005-03-16T10:33:36.090+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Soundblox: Hinzufügungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jussi Björling&lt;/span&gt;, 12 Arien und Duette: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Del tempio&lt;/span&gt; (I Pescatori di Perle)- im Duett mit Robert Merrill; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Se quel guerrier io fossi ... Celeste Aida&lt;/span&gt; (Aida); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ch'ella mi creda libero&lt;/span&gt; (La Fanciulla del West); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Canzone Indu&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Che Gelida Manina&lt;/span&gt; (La Boheme); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;E lucevean le stelle&lt;/span&gt; (Tosca); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;La fleur&lt;/span&gt; (Carmen); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Salut! demeure chaste et pure&lt;/span&gt; (Faust); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;In fernem Land&lt;/span&gt; (Lohengrin); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;O Paradiso&lt;/span&gt; (L'Africana); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Entrata di Paride&lt;/span&gt; (La Belle Helene); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Si' pel ciel&lt;/span&gt; (Otello) - im Duett mit Robert Merrill. &lt;a href="http://www.laurence.com/Bjorling/" target="_blank"&gt;The Jussi Björling Page&lt;/a&gt;; &lt;a href="http://greatvoices.tripod.com/" target="_blank"&gt;Historic Opera Singers&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Belcanto&lt;/span&gt;, 4 Arien: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Alfredo Kraus, Mariella Devia&lt;/span&gt; "Verranno a te sull'aure" (Lucia di Lammermoor); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Alfredo Kraus&lt;/span&gt; "Sol da te... Dio possente" (Ali Baba); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Alfredo Kraus&lt;/span&gt; "E la solita storia del pastore" (L'Arlesiana); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Alfredo Kraus&lt;/span&gt; "Di Pescatore Ignobile" (Lucrezia Borgia). Verschiedene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Tipp für ein Reinhören: Jussi Björlings Duett mit Robert Merrill aus den "Perlenfischern".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111096561605554928?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111096561605554928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111096561605554928&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111096561605554928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111096561605554928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/soundblox-hinzufgungen-jussi-bjrling.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111084293807470904</id><published>2005-03-14T22:57:00.000+01:00</published><updated>2005-03-15T00:41:32.010+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Irene Harand, Gerechte der Völker&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Irene Harand" href="http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/IHarand.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/IHarand-Dateien/image001.jpg" style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;" alt="Irene Harand" title="Irene Harand" height="294" width="185" /&gt;&lt;/a&gt;Heute nachmittag hörte ich mir neben der Arbeit einiges von der zwölfstündigen Marathonlesung aus Irene Harands Buch "&lt;a href="http://www.doew.at/aktuell/harand2.html" target="_blank"&gt;Sein Kampf - Antwort an Hitler&lt;/a&gt;" per &lt;a href="http://religion.orf.at/projekt02/events/0502/ti050224_harand_fr.htm" target="_blank"&gt;Video-on-Demand&lt;/a&gt; an. Nun muss ich mir das Buch kaufen. Da war so vieles für mich neu, an so viele Punkte anrührend, durchaus auch schmerzhaft. Das Buch ist nicht von der Zeit überholt. Gewiss, der Nationalsozialismus ist lange schon in der Geschichte verschüttet, von ihr verurteilt und abgetan. Doch das, wofür er letztlich steht, stirbt nie. Mir wurde auch durch einige vorgelesene Passagen aus dem Buch klar, dass das Christentum im Kern eine jüdische Religion ist und stets bleiben wird. Die Kirche ist, denke ich, ein Stamm der Juden, eine jüdische Nation eigener Prägung. Der Gedanke ist nicht neu; auch damals, zur Zeit der Nazibarbarei, haben ihn manche Vertreter der Kirche gedacht, gesagt und geschrieben. Die Kirche ist ein Kind jüdischen Glaubens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.maislinger.net/gerechte/rassenhass.htm" target="_blank"&gt;Irene Harand&lt;/a&gt; war tiefgläubige Katholikin. Dabei war sie politisch kein Niemand, sondern zeitweilig Obmann-Stellvertreterin der &lt;a href="http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.c/c462745.htm" target="_blank"&gt;Christlichsozialen Partei&lt;/a&gt;. Gegen den Aufstieg der Nationalsozialisten und deren Programm, das sie schon früh als mörderisch erkannte, gründete sie in Wien 1933 die "Weltbewegung gegen Rassenhass und Menschenmord", die schnell 36.000 Mitglieder in aller Welt umfasste. Die österreichische &lt;a href="http://zeitung.gedenkdienst.at/index.php?id=315" target="_blank"&gt;Harand-Bewegung&lt;/a&gt; mit einigen Tausend Mitgliedern in Österreich - vorwiegend aus christlich-konservativen Kreisen - diente nur einem Zweck: der Bekämpfung des Nationalsozialismus und des von ihm propagierten Antisemitismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Katholikin war sie überzeugt, dass es zwischen Christentum und Nationalsozialismus nur ein "entweder – oder", aber kein "sowohl als auch" geben kann. 1935 publizierte sie im Eigenverlag ihre Abrechnung mit der Hitlerei und dem Hakenkreuz: "Sein Kampf - Antwort an Hitler". Nach dem Einmarsch Hitlerdeutschlands in Österreich flüchtete sie in die Vereinigten Staaten. Ihr Stellvertreter in der Harand-Bewegung, Moritz Zalman, wurde gefasst und 1940 im KZ Sachsenhausen ermordet. Nach dem Krieg (1969) wurde Irene Harand von &lt;a href="http://www.yadvashem.org.il/" target="_blank"&gt;Yad Vashem&lt;/a&gt; als "Gerechte der Völker" geehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Kapitel ihres Buches, das ich heute vorgelesen bekam, zitiert sie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom%C3%A1%C5%A1_Garrigue_Masaryk" target="_blank"&gt;Tomáš Garrigue Masaryk&lt;/a&gt;, den Gründer und ersten Staatspräsident der Tschechoslowakei, der in einer Rede im tschechoslowa­kischen Parlament erklärte:&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt; "Ich bin überzeugt, wer Jesum zu seinem Führer in der Religion hat, kann kein Antisemit sein. Das ist mir so klar, nicht, weil Jesus selbst ein Jude war, weil die Apostel Juden waren und weil das alte Christentum, speziell der Katholizismus, sehr viel Jüdisches an sich hat, nein; aber wenn ich Jesum annehme, kann ich nicht Antisemit sein. Eines oder das andere, Christ oder Anti­semit!&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christ oder Antisemit, eines oder das andere: das war auch Irene Harands Überzeugung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch ist auch im Internet verfügbar:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/HaSK1-4.htm" target="_blank"&gt;Sein Kampf - Antwort an Hitler - Vorwort, Kapitel I-IV&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/HaSK5-8.htm" target="_blank"&gt;Sein Kampf - Antwort an Hitler - Kapitel V - VIII&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/HaSK9-10.htm" target="_blank"&gt;Sein Kampf - Antwort an Hitler - Kapitel IX - X&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ldn-knigi.lib.ru/JUDAICA/HaSK11-E.htm" target="_blank"&gt;Sein Kampf - Antwort an Hitler - Kapitel XI- XII, Schlußbetrachtung&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111084293807470904?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111084293807470904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111084293807470904&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111084293807470904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111084293807470904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/irene-harand-gerechte-der-vlker-heute.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111065481167288722</id><published>2005-03-12T19:55:00.000+01:00</published><updated>2005-03-13T10:22:49.013+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Irene Harand "Sein Kampf - Antwort an Hitler"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Irene Harand: Sein Kampf - Antwort an Hitler" href="http://religion.orf.at/projekt02/events/0502/ti050224_harand_fr.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://religion.orf.at/projekt02/images/0503/foto1.jpg" style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;" alt="Harand-Lesung auf der Vidiwall vor dem Stephansdom" title="Harand-Lesung auf der Vidiwall vor dem Stephansdom" height="230" width="260" /&gt;&lt;/a&gt;Live im Internet: die 12-stündige Lesung aus Irene Harands Buch "Sein Kampf - Antwort an Hitler". Die Wienerin Irene Harand veröffentlichte bereits im Jahr 1935 auf eigene Kosten diese Abrechnung mit Hitler und dem Regime der Nationalsozialisten. Zu einer Zeit, in der in Deutschland und später dann in Österreich die Masse der Menschen Hitlerdeutschland bejubelte, schrieb sie gegen das kommende Unrecht, das sie sehr klar - Kardinal Schönborn sprach von "prophetisch" - beim Namen nannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Einmarsch in Österreich wurde ihr Buch in Salzburg öffentlich verbrannt und auf Harand ein Kopfgeld in Höhe von 100.000 Reichsmark ausgesetzt. Sie konnte sich aber der Festnahme durch Flucht entziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://religion.orf.at/projekt02/events/0502/ti050224_harand_fr.htm" target="_blank"&gt;Marathonlesung live im Internet: Irene Harands "Sein Kampf"&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Heute, am 12. März findet im Konsistorialsaal des erzbischöflichen Palais in Wien eine Marathonlesung des 1935 erschienenen Buches "Sein Kampf - Antwort an Hitler" von Irene Harand statt. Religion.ORF.at überträgt die Lesung live ins Internet und bespielt die Vidiwall vor dem Stephansdom. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Als eine "prophetische Stimme" gegen Antisemitismus und Rassenwahn hat Kardinal Christoph Schönborn die Wiener Katholikin Irene Harand (1900-1975) bezeichnet, deren vor 70 Jahren erschienenes Buch "Sein Kampf - Antwort an Hitler". ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://religion.orf.at/" target="_blank"&gt;ORF Religion&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lesung ist auf &lt;a href="http://religion.orf.at/" target="_blank"&gt;ORF Religion&lt;/a&gt; als &lt;a href="http://religion.orf.at/projekt02/events/0502/ti050224_harand_fr.htm" target="_blank"&gt;Video-on-Demand&lt;/a&gt; (Windows Media Video, 17 separate Teile) dokumentiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111065481167288722?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111065481167288722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111065481167288722&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111065481167288722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111065481167288722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/irene-harand-sein-kampf-antwort-hitler.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111065197329221621</id><published>2005-03-12T18:42:00.000+01:00</published><updated>2005-03-13T09:53:00.600+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Vom Nichts geht, zum Alles geht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wie sich die Zeiten änderten. Vom Tridentenischen bis zum 2. Vatikanischen Konzil hatten Liturgie und Theologie der römisch-katholischen Kirche etwas von einem Mikadospiel an sich: am Besten nichts bewegen. Dann, nach dem 2. Vatikanum, wurde diese Haltung völlig über den Haufen geworfen. Heute gilt tendenziell das Gegenteil. Wer nunmehr theologisch und liturgisch mit traditionellen Inhalten aufwartet, ist den Innovationsenthusiasten ein Ärgernis. Dabei hat die Stimmung derart umgeschlagen, dass nicht mehr die "Innovateure", die das Neue in Kirche, Theologie und Liturgie einführen, ihre vorgeschlagenen und vorgenommenen Änderungen begründen müssen, vielmehr sind jene, die am Althergebrachten festhalten wollen, einer Rechenschaft pflichtig. Das Althergebrachte, 500, 1000 oder mehr Jahre alt, ist es nicht alleine schon dadurch verdächtig? Ist es nicht schon alleine deshalb, weil es Althergebracht ist, zu Reform, Veränderung oder Abschaffung bestimmt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Begeisterung, mit der Theologie und Liturgie verändert, ausgetauscht, erneuert und modernisiert wird, gemahnt an einen Innovationsfuror, der weder willens noch fähig ist, sich zur Abwechslung einmal selber in Frage zu stellen. Mit wahrhaft religiösem Eifer werden wir, ob wir wollen oder nicht, auf das jeweils Neue eingeschworen. Und wer seine Stimme kritisch erhebt, gar in Zweifel zieht, ob diese oder jene Innovation wirklich der Tradition überlegen ist, tatsächlich besser das der Kirche durch und durch eingeschriebene Ziel, das - in aller Kürze - Jesus Christus heisst, anzusteuern versteht, findet sich schnell als Reaktionär und Fundamentalist in eine recht finstere Ecke gestellt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111065197329221621?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111065197329221621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111065197329221621&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111065197329221621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111065197329221621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/vom-nichts-geht-zum-alles-geht-wie.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111058284275683766</id><published>2005-03-11T22:56:00.000+01:00</published><updated>2005-03-12T23:51:10.123+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Soundblox: was zu hören ist&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Johannes Brahms&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein deutsches Requiem&lt;/span&gt;". Vollständig. Chor und Orchester der &lt;a href="http://www.columbia.edu/cu/cuo/"&gt;Columbia University&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antonin Dvorak&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Stabat Mater&lt;/span&gt;". Vollständig. &lt;a href="http://www.demond.de/chor/" target="_blank"&gt;Chor der Universität Witten/Herdecke&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Guiseppe Verdi&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Requiem&lt;/span&gt;".  5 Stücke (Tuba mirum, Lacrymosa, Sanctus, Libera me, Libera me). &lt;a href="http://www.demond.de/chor/" target="_blank"&gt;Chor der Universität Witten/Herdecke&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Joseph Haydn&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Schöpfung&lt;/span&gt;". 12 von 34 Stücken. &lt;a href="http://www.demond.de/chor/" target="_blank"&gt;Chor der Universität Witten/Herdecke&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.moz.ac.at/collegium/" target="_blank"&gt;Collegium Musicum Salzburg&lt;/a&gt;, u.a.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Francis Poulenc&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gloria&lt;/span&gt;". Vollständig. &lt;a href="http://home.arcor.de/pauluschor/index.html" target="_blank"&gt;Pauluschor Stuttgart&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Francis Poulenc&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Quatre motets pour un temps de pénitence&lt;/span&gt;". 3 von 4 Stücken. Verschiedene.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Georg Friedrich Händel&lt;/span&gt;, "Der Messias". 27 von 47 Stücken. &lt;a href="http://www.moz.ac.at/collegium/" target="_blank"&gt;Collegium Musicum Salzburg&lt;/a&gt; und andere.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rosa Ponselle&lt;/span&gt;, &lt;a href="http://www.rosaponselle.com/welcome.html"&gt;&lt;/a&gt; 9 Arien: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pace, pace, mio Dio&lt;/span&gt; (La Forza del Destino); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Alzatevi... La Vergine degli Angeli&lt;/span&gt; (La Forza del Destino); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ernani! Ernani, involami &lt;/span&gt;(Ernani); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;O Nume tutelar&lt;/span&gt; (La Vestale), &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Songs My Mother Taught Me&lt;/span&gt; (von Dvorak); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Casta Diva&lt;/span&gt; (Norma); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mira, o Norma &lt;/span&gt;(Norma); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ideale &lt;/span&gt;(von Tosti); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;A L'Aime&lt;/span&gt; (von Dortzal-de Fontenailles).  &lt;a href="http://www.rosaponselle.com/welcome.html"&gt;Official Site for Rosa Ponselle&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Alessandro Moreschi&lt;/span&gt;, 4 Stücke aus dem Jahr 1902: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Crucifixus &lt;/span&gt;(Rossini); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ave Maria&lt;/span&gt; (Gounod); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Preghiera &lt;/span&gt;(von Tosti); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Incipit Lamentatio&lt;/span&gt; (Greogrianische Musik). Verschiedene.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thomas Tallis&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lamentatio Jeremiae Prophetae&lt;/span&gt;", Lamentations of Jeremiah I. &lt;a href="http://www.musicaficta.org/welcome.html" target="_blank"&gt;Rimini International Choral Workshop&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antonio Vivaldi&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Magnificat&lt;/span&gt;". Vollständig. &lt;a href="http://www.2bad.ch/%7Erousso/" target="_blank"&gt;Chor von Rousso 2002&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Musik zur Fastenzeit&lt;/span&gt;, 11 Stücke&lt;span style="font-style: italic;"&gt;: Lamentations of Jeremiah I&lt;/span&gt; (Tallis); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;O Tod, wie bitter bist du&lt;/span&gt; (Reger); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Timor et tremor&lt;/span&gt; (Poulenc); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vinea mea electa&lt;/span&gt; (Poulenc); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tristis est anima mea &lt;/span&gt;(Poulenc); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Miserere Mei, Deus&lt;/span&gt; (Lotti); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aus der Tiefe rufe ich, Herr&lt;/span&gt; (Kaminski); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Meine Seele, warum bist du betruebt?&lt;/span&gt; (Bartmann); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich aber bin elend&lt;/span&gt; (Brahms); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Super Flumina Babylonis&lt;/span&gt; (di Lasso); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum ist das Licht gegeben dem Muehseligen?&lt;/span&gt; (Brahms). Verschiedene.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Oper auf 78rpm Schellack&lt;/span&gt;, 18 Stücke: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Amato &lt;/span&gt;"Largo al Factotum" (Il Barbiere di Siviglia); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caruso &lt;/span&gt;"E lucevan le stelle" (Tosca); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caruso &lt;/span&gt;"O Souverain! O Juge! O Pere!" (Le Cid); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caruso &lt;/span&gt;"E Scherzo, od e Folia" (Un Ballo in Maschera);  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caruso &lt;/span&gt;"Celeste Aida" (Aida); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caruso &lt;/span&gt;"O sole mio"; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Galli-Curci&lt;/span&gt; "Ah, non crdea mirarti" (La Sonnambula); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Galli-Curci&lt;/span&gt; "Il dolce suono" (Lucia di Lammermoor); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kurz &lt;/span&gt;"D'Amor sull' ali Rosee" (Il Trovatore);  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Litvinne &lt;/span&gt;"I sacri nomi" (Aida); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;De Lucia - Ernesto Badini &lt;/span&gt;"Ecco il magico liquore... Obbligato, obbligato" (L'Elisir d'Amore); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Melba &lt;/span&gt;"Aubade" (Le Roi D'Ys);  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schaljapin &lt;/span&gt;"Song of Prince Galitsky" (Prince Igor);  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schaljapin &lt;/span&gt;"Mephistos Flohlied" (von Mussorgsky);&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Slezak &lt;/span&gt;"Magische Toene, berauschender Duft" (&lt;span style=""&gt;Die Königin von Saba)&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Supervia &lt;/span&gt;"Il Etait un Roi de Thule" (Faust); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tamagno &lt;/span&gt;"Morte d'Otello" (Otello); &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tetrazzini &lt;/span&gt;"Ombra Leggera" (Dinorah). &lt;a href="http://www.rfwilmut.pwp.blueyonder.co.uk/" target="_blank"&gt;Roger Wilmut&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Johann Sebastian Bach&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Matthäuspassion&lt;/span&gt;". 15 von 78 Stücken. &lt;a href="http://www.moz.ac.at/collegium/" target="_blank"&gt;Collegium Musicum Salzburg&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.vukk.nl/" target="_blank"&gt;VU-Kamerkoor Amsterdam&lt;/a&gt; und andere.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tomas Luis de Victoria&lt;/span&gt;, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oficio de Semana Santa&lt;/span&gt;". 12 Stücke. &lt;a href="http://www.upv.es/coro/" target="_blank"&gt;Coro Polifónico de la UPV&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tomas Luis de Victoria&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Motetten und Hymnen&lt;/span&gt;. 11 Stücke. &lt;a href="http://www.upv.es/coro/" target="_blank"&gt;Coro Polifónico de la UPV&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tomas Luis de Victoria&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Messen&lt;/span&gt;. 12 Stücke aus den Messen "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Missa Dum Complerentur&lt;/span&gt;" (Kyrie; Gloria; Sanctus - Benedictus; Agnus Dei), "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Missa Quarti Toni&lt;/span&gt;" (Kyrie; Gloria; Sanctus; Benedictus; Agnus Dei), &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Officium Defunctorum&lt;/span&gt; (Taedet animam meam; Kyrie; Versa est in luctum). &lt;a href="http://www.upv.es/coro/" target="_blank"&gt;Coro Polifónico de la UPV&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Orlando di Lasso&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Madrigale und Chansons&lt;/span&gt;. 9 Stücke (Io to voria; Matona mia cara; Voir est beaucoup; O che bon echo; Ist keiner hie; Ich liebe dich; Tre Volte haveva; Audite Nova). Verschiedene.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111058284275683766?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111058284275683766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111058284275683766&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111058284275683766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111058284275683766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/soundblox-was-zu-hren-ist-johannes.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111057581103579781</id><published>2005-03-11T22:16:00.000+01:00</published><updated>2005-03-12T00:44:22.943+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Wenn es nichts Göttliches gibt: ein gedankliches Experiment über das Natürliche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn es nichts Göttliches gibt, wie immer auch dieses Göttliche definiert sein mag, gibt es nichts ausser Natur: die Summe all dessen, was ist, was war, und was sein wird. Sie umfasst alles. Damit ist auch das scheinbar Unnatürliche natürlich, andernfalls es nicht wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stern in der Tiefe des Weltraums ist natürlich, der Wechsel von Tag und Nacht, der Tropfen Wasser, der zu Boden fällt, der Löwe auf der Jagd: alles natürlich. Natürlich ist der Fluss, der über seine Ufer tritt, das Feuer, das Häuser, Menschen und Tiere verzehrt, der Ebolavirus, der sich durch die Bevölkerung eines afrikanischen Dorfes frisst: alles natürlich. Natürlich ist auch der Mensch natürlich, was er ist, und was er tut. Einem Bettler Geld zu schenken, ist natürlich. Ihm aber aus einer Laune heraus den Schädel einzuschlagen, was wäre natürlicher als das? Nichts. Alles ist gleicherweise im gleichen Ausmaß natürlich, da es ist. Ausserhalb der Natur ist nichts, kann nichts sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Florence Nigthingale? Natürlich. Adolf Hitler? Natürlich. Wolfgang Amadeus Mozart? Natürlich. Josef Stalin? Natürlich. Der Holocaust war natürlich. Die Nürnberger Prozesse waren es auch. Es gibt keine Perversion. Nichts, das unnatürlich wäre. Der Kinderschänder ist nicht weniger natürlich, als es der grösste Heilige ist. Natur schliesst alles ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wild tosender Gebirgsfluss wird wohl im allgemeinen als natürlich gelten. Die Fusion von Wasserstoff zu Helium im Inneren der Sonne ist es sicherlich auch. Natürlich sind die Biberbaue, die ich auf einer Kanureise entlang von Flüssen im Bereich des Lake Temagami in Kanada sah. Termitenbauten in der Savanne, sind sie natürlich? Diese Frage werden die meisten bejahen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Probleme beginnen, sobald der Mensch ins Spiel kommt. Ist der Mensch natürlich? Den Indianern im tiefsten Amazonasdschungel billigen wir noch den Status der Natürlichkeit zu: sie sind ein Naturvolk. Ab wann hört der Mensch auf natürlich zu sein? Mit der Erfindung des Ziegels? Einem aus Stahl und Beton erbauten Haus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natur verstanden als Summe all' dessen, was ist: Galaxien und Sterne, Planeten und Kometen, Löwen und Tiger, Frösche und Menschen. Ich selber vertrete in diesem Experiment die Ansicht, dass, wenn es keinen Gott gibt, der Mensch mit allem, was er zu leisten imstande ist, natürlich ist, da ausser der Natur - schliesst man Gott aus - nichts existiert. Und dennoch abstrahieren wir die Natur von uns, sie wird zu einem Gegenüber, einem Gegenstand, den wir gebrauchen, oder etwas Persönliches, das wir entweder verehren oder fürchten. Aber ohne Gott ist selbstverständlich auch der Mensch vollkommen und für immer Teil von dem was ist, somit Teil der Natur. Der Mensch ohne Gott kann sich nicht ins Göttliche heben, weil es in diesem Gedankenexperiment - es gibt keinen Gott - nichts Göttliches gibt. Alles, wirklich alles, selbst noch die größte Scheußlichkeit, selbst noch das abscheulichste Verbrechen, ist natürlich, auch das, was wir im Sprachgebrauch als Widernatürlich bezeichnen. In der Natur als die Summe von allem was ist, kann es nichts widernatürliches geben. Indem es ist, ist es natürlich Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist die Welt ohne Gott, natürlich. Und welche Früchte wird eine solche Welt naturgemäß gebären? Welche der Mensch, der nur die Natur als innere und äussere Grenze kennt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Da sagte David zu Gad: &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Ich habe große Angst. Ich will lieber dem Herrn in die Hände fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß. Den Menschen aber möchte ich nicht in die Hände fallen."&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/1chr21.html#13"&gt;1Chr 21,13&lt;/a&gt;).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111057581103579781?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111057581103579781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111057581103579781&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111057581103579781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111057581103579781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/wenn-es-nichts-gttliches-gibt-ein_11.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111040474497272961</id><published>2005-03-09T22:32:00.000+01:00</published><updated>2005-03-10T08:48:02.350+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;[aufgelesen]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"... Ich meine, das Bewußtsein, Vater zu sein, ist das Wesentliche eines Papstes. Für wie gering hält er sich, wenn er sich selbst betrachtet. Mein bisheriges Leben erscheint mir wie ein Geheimnis. Alles, was mir darin zugestoßen ist, erklärt sich aus dem, was am Ende von mir gefordert wurde: Meine Armseligkeit blieb dieselbe, das Wissen um meine Grenzen ist gewachsen. Aber eine Kraft, die nicht von mir stammt, hält mich von einer Stunde zur anderen aufrecht. Ich begreife, dass der Heilige Paulus vom Elend seines Daseins nicht befreit werden wollte. Diese universale Vaterschaft ist ein drückendes und süßes Joch, an jedem Tag anders erscheinend, wie der Schmerz oder das Licht, die sich ebenfalls täglich erneuern. Und auch die Hilfe ist stets neu." ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Im Leben eines Papstes"&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;, fuhr er fort,&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"gibt es keinen Augenblick der Ruhe und Entspannung, und die Vaterschaft wie die Sohnschaft wird niemals unterbrochen. Und da die Aufgaben die Fähigkeiten stets überfordern, bleibt nichts anderes übrig, als sich der Gegenwart hinzugeben, das heißt dem Herrn. Ein Papst lebt von einer Dringlichkeit zur anderen, von einem Augenblick zum anderen. Er wandert wie die Hebräer in der Wüste von Manna zu Manna." ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Er &lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;[Paulus, als er noch Saulus war] &lt;/span&gt;verjagte die Christen. Durch seine Verfolgung zwang er sie, sich zu zerstreuen, das heißt, sich auszusäen. Wie seltsam! Wenn man die Christen von einem Ort verjagt, nötigt man sie, das Evangelium anderswo zu verkündigen, so daß die Samen verstreut werden. Zu sehr zusammengedrängt, drohen sie zu verfaulen." ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_VI._%28Papst%29" target="_blank"&gt;Papst Paul VI&lt;/a&gt; (1897 - 1978): "Dialog mit Paul VI" von Jean Guitton&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111040474497272961?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111040474497272961/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111040474497272961&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111040474497272961'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111040474497272961'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/aufgelesen.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111031816522781929</id><published>2005-03-08T22:42:00.000+01:00</published><updated>2005-03-09T11:35:03.526+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Schlechte Nachricht aus China&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Abseits der Sonderzone Hongkong sieht die Lage der Kirche allerdings wesentlich düsterer aus. &lt;a href="http://www.asianews.it/" target="_blank"&gt;AsiaNews&lt;/a&gt; listet 19 Bischöfe und 18 Priester auf, die von den Behörden auf Grund ihres Glaubens festgenommen, isoliert, bespitzelt und streng überwacht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof James Su Zhimin&lt;/span&gt;, Diözese Baoding, Hebei. 72 Jahre alt, festgenommen im Jahr 1996, seither verschwunden; nur einmal noch wurde er in einem Spital gesehen, wo er unter Polizeibewachung wegen Herzprobleme und einer Augenerkrankung behandelt wurde. Seitdem fehlt jede Nachricht von ihm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weihbischof Francis An Shuxin&lt;/span&gt;, Diözese Baoding, Hebei. 54 Jahre alt, festgenommen im Jahr 1997, seither verschollen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Han Dingxian&lt;/span&gt;, Diözese Yongnian/Handan, Hebei. 66 Jahre alt, festgenommen im Dezember 1999. Schon zuvor brachte er seines Glaubens wegen 20 Jahre seines Lebens im Gefängnis zu. Seit seiner Festnahme wurde er in völliger Isolation gehalten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Cosma Shi Enxiang&lt;/span&gt;, Diözese Yixian, Hebei. 83 Jahre alt, festgenommen am 13. April 2001. Monsignore Shi wurde 1982 zum Bischof geweiht. Zuvor verbrachte er seines Glaubens wegen insgesamt 30 Jahre im Gefängnis. Die letzte Festnahme (vor der derzeitigen) erfolgte 1990; 1993 wurde er entlassen. Anschließend wurde er unter besonders strenger Isolation gehalten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Philip Zhao Zhendong&lt;/span&gt;, Diözese Xuanhua, Hebei. 84 Jahre alt, festgenommen im Dezember 2004. Er wird an einem unbekannten Ort festgehalten, ohne dass es zu einer Anklage oder gar einem Gerichtsverfahren gegen ihn gekommen wäre.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Li Side&lt;/span&gt;, Bischof von Tianjin. 78 Jahre alt, 1989 verhaftet, 1991 freigelassen, seither in Internierung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Julius Jia Zhiguo&lt;/span&gt;, Diözese Zhengding, Hebei. 68 Jahre alt, in mehrfacher Abfolge verhaftet und wieder entlassen. Im vergangenen Jahr wurde er zweimal festgenommen. In regelmäßigen Abständen wird Bischof Jia Zhiguo zwangsweise einer Indoktrination über die Regierungslinie der Volksrepublik China unterzogen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Zhang Weizhu&lt;/span&gt;, Diözese Xinxiang, Henan. 45 Jahre alt, unter polizeilicher Überwachung in der Provinz Hebei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Bartholomew Cengti&lt;/span&gt;, Bischof von Hanzhong, Shaanxi. 74 Jahre alt, krank; seit Dezember 2001 unter Hausarrest, wird in Isolation gehalten und ist krank.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Li Hongye&lt;/span&gt;, Diözese Luoyang, Henan. 83 Jahre alt, festgenommen im Jahr 1997. Auch er ist krank.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Liu Guandong&lt;/span&gt;, Diözese Yixian, Hebei. 84 Jahre alt, ebenfalls krank. Unterliegt einem Reiseverbot.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Joseph Fan Zhongliang&lt;/span&gt;, Diözese Shanghai. 85 Jahre alt, krank. Steht unter Überwachung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Han Jingtao&lt;/span&gt;, Diözese Sipin, Jilin. 82 Jahre alt, krank; steht unter polizeilicher Überwachung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erzbischof John Yang Shudao&lt;/span&gt;, Diözese Fuzhou, Fujian. 84 Jahre alt, sehr krank. Erzbischof Yang Shudao verbrachte seines Glaubens wegen 30 Jahre im Gefängnis. 1955 verhaftet, nach 26 Jahren entlassen, später nochmals verhaftet und drei Jahre lang festgehalten. Er wird immer wieder für einige Zeit festgenommen und steht unter ständiger Überwachung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Thomas Zeng Jingmu&lt;/span&gt;, Diözese Yujiang, Jiangxi. 83 Jahre alt. Unter Überwachung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Xie Shiguang&lt;/span&gt;, Diözese Mingdong, Fujian. 86 Jahre alt, festgenommen im Oktober 1999. An einem unbekannten Ort festgehalten, dann wieder entlassen. Seither unter ständiger Überwachung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof James Lin Xili&lt;/span&gt;, Diözese Wenzhou, Zhejiang. 84 Jahre alt, festgenommen im September 1999, festgehalten bis ins Jahr 2002. Steht unter Überwachung und ist großem Druck ausgesetzt sich von Rom loszusagen und sich der sogenannten "Patriotischen Vereinigung", der von Peking kontrollierten "Nationalkirche Chinas", anzuschließen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bischof Shi Hongzhen&lt;/span&gt;, Bischof in Tianjin. 75 Jahre alt, krank.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Die Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zhang Zhenquan&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ma Wuyong&lt;/span&gt;, Diözese Baoding, Hebei. Festgenommen im Juli-August 2004 während einer Zeremonie anläßlich der Feier des Jahrestages ihrer Weihe. Sie wurden gemeinsam mit Bischof Huo Junlong verhaftet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Die Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Li Wenfeng&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Liu Heng&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dou Shengxia&lt;/span&gt;, Diözese Shijiazhuang, Hebei. Sie wurden zusammen mit einigen Seminaristen am 20. Oktober 2003 festgenommen, als sie an Exerzitien teilnahmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Chi Huitian&lt;/span&gt;, Diözese Baoding, Hebei. Er wurde am 9. August 2003 verhaftet, als er in einem Glaubensjugendcamp eine Messe feierte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Die Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kang Fuliang&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Chen Guozhen&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Pang Guangzhao&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Yin Ruose&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Li Shujun&lt;/span&gt;, Diözese Baoding, Hebei. Verhaftet am 1. Juli 2003, weil sie den Priester Lu Genjun besuchten, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden war. Lu Genjun war wegen des "Verbrechens der Evangelisation" für drei Jahre eingesperrt gewesen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lu Xiaozhou&lt;/span&gt;, Diözese Wenzhou, Zhejiang. Verhaftet am 16. Juni 2003, als er einem Sterbenden die Sterbesakramente spendete.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lin Daoming&lt;/span&gt;, Diözese Fuzhou, Fujian. Verhaftet am 3. Mai 2003, als er seine Mutter besuchte. Seine Mutter war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden; sie wurde eingesperrt, weil sie die Köchin eines Untergrund-Priesterseminars gewesen war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;br /&gt;Der Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zheng Ruipin&lt;/span&gt;, Diözese Fuzhou, Fujian. Verhaftet am 12. April 2003, gemeinsam mit 18 Seminaristen. Die Seminaristen wurden wieder entlassen, Zheng Ruipin hingegen ist weiterhin im Gefängnis.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Die Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Pang Yongxing&lt;/span&gt;,  &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ma Shunbao&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wang Limao&lt;/span&gt;, Diözese Baoding, Hebei. Verhaftet im Dezember 2001 und März 2002, am Palmsonntag und Ostersonntag. Am 7. Juli 2003 wurden sie zu Zwangsarbeit verurteilt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der Priester &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Li Jianbo&lt;/span&gt;, Diözese Baoding, Hebei. Verhaftet am 19. April 2001, verurteilt zu Zwangsarbeit und "Umerziehung". Er soll sehr krank sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2008 werden in Beijing, der Volksrepublik China, die Olympischen Spiele stattfinden. AsiaNews will die Gelegenheit nutzen, um die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Christenverfolgung in China zu richten. Damit soll auf das Land Druck ausgeübt werden, diese Männer im Vorfeld der Spiele freizulassen. Die Olympischen Spiele beanspruchen für sich Spiele des Friedens und der Völkerverständigung zu sein. Wie können aber diese Spiele stattfinden, wenn zugleich im Gastgeberland Männer im Gefängnis sitzen, deren einziges Verbrechen es ist, an Jesus Christus und sein Volk, die Kirche, zu glauben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AsiaNews fordert alle Leser auf, entsprechende Botschaften per Mail, Fax oder auch brieflich an folgende Adressaten zu richten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;National People's Congress&lt;br /&gt;e-mail: xwzx2005@peopledaily.com.cn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;International Olympic Committee&lt;br /&gt;Beijing: President Qi Liu&lt;br /&gt;e-mail: 2008@beijing-olympic.org.cn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lausanne: President Jacques Rogge&lt;br /&gt;Address: International Olympic Committe&lt;br /&gt;Château de Vidy&lt;br /&gt;1007 Lausanne, Switzerland&lt;br /&gt;Tel: +41-21-621-6111&lt;br /&gt;Fax: +41-21-621-6216&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiters noch an die Botschaften der Volksrepublik China im jeweiligen Heimatland. Das wären für Österreich, Deutschland und die Schweiz folgende Adressen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Botschaft der Volksrepublik China&lt;br /&gt;Metternichgasse 4, A-1030 Wien&lt;br /&gt;Tel: (01) 714 31 49 48. Fax: (01) 713 68 16.&lt;br /&gt;Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Botschaft der Volksrepublik China&lt;br /&gt;Märkisches Ufer 54, D-10179 Berlin&lt;br /&gt;Tel: (030) 27 58 80. Fax: (030) 27 58 82 21.&lt;br /&gt;E-Mail: chinesischebotschaft@debitel.net&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Botschaft der Volksrepublik China&lt;br /&gt;Kalcheggweg 10, CH-3006 Bern&lt;br /&gt;Tel: (031) 352 73 33. Fax: (031) 351 45 73. Konsularabt.: Tel: (031) 351 45 93.&lt;br /&gt;E-Mail: china-embassy@bluewin.ch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.asianews.it/dos.php?l=en&amp;dos=42&amp;amp;art=2706" target="_blank"&gt;Petition to Chinese Parliament: free bishops and priests&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;AsiaNews, together with the Holy Spirit Study Centre of Hong Kong and various Christian communities and web-sites in Europe, has decided to publish a list of Chinese bishops and priests who have vanished under detention or have been locked up in labour and re-education camps, or are otherwise kept from carrying out their ministry. These ecclesiastics are all part of the so-called underground Church, made up of Catholics who refuse the government's minute and asphyxiating control over religious activity, preferring to practise their faith outside of official and registered structures. They do so not to challenge the government, but to demand religious freedom which, even if only in theory, is guaranteed by China's constitution, as well as to maintain fidelity to the Pope, a bond which Beijing wants to undermine. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.asianews.it/" target="_blank"&gt;AsiaNews&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.asianews.it/view.php?l=en&amp;art=2705" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;List of bishops and priests in prison, isolation or labour camps&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Here is a list of bishops held in prison or prevented from exercising their ministry, and priests who were arrested and sentenced to forced labour. AsiaNews and other Christian websites are launching a campaign for their liberation. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.asianews.it/" target="_blank"&gt;AsiaNews&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111031816522781929?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111031816522781929/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111031816522781929&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111031816522781929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111031816522781929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/schlechte-nachricht-aus-ch_111031816522781929.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111031142605732609</id><published>2005-03-08T20:50:00.000+01:00</published><updated>2005-03-09T08:46:54.516+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Eine gute Nachricht aus China&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Fastenzeit ist traditionell die Zeit der Taufkatechese, &lt;span style="font-size:10;"&gt; &lt;/span&gt;der Vorbereitung für die Aufnahme in das Volk Gottes, die "Ethnie" der Kirche, die nach der gleichen Tradition in der Osternacht erfolgt. In der Praxis ist das mittlerweile hierzulande ein rares Ereignis. Aber nicht überall. In Hongkong finden in der Osternacht über 2300 Menschen durch das Tor der Taufe Zutritt zur Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.cwnews.com/news/viewstory.cfm?recnum=35704"&gt;Hong Kong diocese will baptize over 2000 at Easter&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;A great effort for mission undertaken by the diocese of Hong Kong is bearing fruit. According to the diocesan bulletin Kong Ko Bao, about 2,300 people will be baptized during Easter vigil Masses this year. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.cwnews.com/"&gt;Catholic World News&lt;/a&gt;].&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111031142605732609?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111031142605732609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111031142605732609&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111031142605732609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111031142605732609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/eine-gute-nachricht-aus-ch_111031142605732609.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111023197938978363</id><published>2005-03-07T22:46:00.000+01:00</published><updated>2005-03-08T01:34:00.830+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Wie Paul VI. die Kirche vor einem Disaster rettete&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Am 22. Februar verstarb &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Giussani" target="_blank"&gt;Monsignore Luigi Giussani&lt;/a&gt;, der Gründer von &lt;a href="http://www.gemeinschaftundbefreiung.at/" target="_blank"&gt;Comunione e Liberazione&lt;/a&gt; (Gemeinschaft und Befreiung), eine jener katholischen "movimenti", die im Sog vor und nach dem 2. Vatikanum entstanden oder groß wurden. Sandro Magister gedachte in &lt;a href="http://www.chiesa.espressonline.it/index.jsp?eng=y" target="_blank"&gt;chiesa&lt;/a&gt; des Gründers von CL mit der Publikation eines Interviews, das bereits im Jahr 1988 mit Monsignore Giussani geführt worden war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.chiesa.espressonline.it/dettaglio.jsp?id=23572&amp;eng=y" target="_blank"&gt;The "Right Way" of Fr. Luigi Giussani&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;The memorable interview in which the founder of Communion and Liberation recounted how popes Montini and John Paul II saved the Church from disaster. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.chiesa.espressonline.it/index.jsp?eng=y" target="_blank"&gt;chiesa&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurde auf &lt;a href="http://www.kreuz.net/article.781.html" target="_blank"&gt;kreuz.net&lt;/a&gt; eine &lt;a href="http://www.kreuz.net/article.781.html" target="_blank"&gt;deutsche Übersetzung&lt;/a&gt; publiziert. Das wirklich lesenswerte Interview, wie schon erwähnt erstmals im Jahr 1988 unter dem Titel &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"Quando Paolo VI salvò la Chiesa dal disastro"&lt;/span&gt; (Wie Paul VI. die Kirche vor einem Disaster rettete) publiziert, widmet sich vor allem dem Gedenken &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_VI._%28Papst%29" target="_blank"&gt;Paul VI&lt;/a&gt;, dessen Pontifikat Giussani für eines der bedeutendsten hielt. Als eine besonders wichtige Doktrin hob Giussani eine anläßlich der Generalaudienz am 23. Juli 1975 gehaltene Rede des Papstes hervor, in der dieser in völligem Widerspruch zum Zeitgeist von der Kirche als einer "&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;ethnic identity sui generis&lt;/span&gt;" sprach, für sie also eine ethnische Identität eigener Art in Anspruch nahm. Die Kirche als Volk Gottes nicht in einem gewissermaßen übertragenen, religiös-poetischen Sinne, sondern ganz konkret. Eine Ethnie nicht anders als es beispielsweise die Juden nach ihrem Selbstverständnis als Gottes auserwähltes Volk sind. Ein solcher Gedanke ist tatsächlich entgegen allem Denken der Zeit, heute noch ausgeprägter als  damals, mir selber aber Teil meiner Identität. Österreicher bin ich durch den Zufall der Geburt, katholisch hingegen aus freier Entscheidung. Das Land könnte ich im Prinzip jederzeit verlassen und andernorts eine irdische Heimat finden, meinen Glauben aber nähme ich mit, wohin immer es mich auch verschlüge. Vor allen anderen Zugehörigkeiten bin ich zuerst katholisch, und dann erst irgendwas. Ja, ich bin Angehöriger des Volk Gottes, wie es sich nicht abstrakt, sondern ganz konkret in der katholischen Kirche vergegenwärtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Interview kommt Giussani auch auf den französischen Philosophen Jean Guitton zu sprechen, der ein Buch über Paul VI schrieb, "Dialog mit Paul VI", er zitiert eine Passage aus dem Buch, die in mancherlei Hinsicht geradezu prophetisch einige Tendenzen in der Kirche nach dem Tod Paul VI skizziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"There is a great disturbance at this moment in the world and in the Church, and what is in question is the faith. It happens now that I find myself repeating the obscure saying of Jesus in the Gospel of Saint Luke: 'When the Son of man returns, will he find faith on the earth?' It happens that books are published in which important points of the faith are undermined, that the bishops are silent, that these books are not found to be strange. [...] What strikes me, when I consider the Catholic world, is that a non-Catholic type of thought seems to predominate sometimes within Catholicism, and this non-Catholic thought might become the stronger one within Catholicism in the future. But it will never represent the thought of the Church. A small flock must remain, however small it may be."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich das las, erinnerte ich mich daran, dass sich unter meinen Büchern schon seit langem auch dieses Buch befand, irgendwo - einem Flohmarkt? - aus zweiter Hand erworben, aber nie gelesen. Jetzt habe ich damit begonnen (und es auch schon in meine Leseliste aufgenommen), und bin, wie ich feststelle, von der Persönlichkeit Paul VI, wie sie sich in der Wahrnehmung seines Freundes Jean Guitton bricht, fasziniert. Paul VI war ein "Radikaler", nämlich ein radikaler Christ; und einsam. Ihm war wohl das Amt des Petrus die ganze Zeit seines Pontifikats hindurch eine recht beschwerliche Last, mehr noch vielleicht wurde ihm damit ein Leids getan. Er hat sicherlich schwerer daran getragen als dieser Hüne aus Polen, der selbst jetzt noch, als alter und kranker Mann, in seinem Rollstuhl gebeugt, alle seine Kritiker um mehr als nur Haupteslänge überragt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111023197938978363?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111023197938978363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111023197938978363&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111023197938978363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111023197938978363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/wie-paul-vi.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111011527754070113</id><published>2005-03-06T13:46:00.000+01:00</published><updated>2005-03-07T11:52:58.063+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Das Christentum hat ja nur eine &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;utilitaristische Ethik&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/" target="_blank"&gt;Deutschlandfunk&lt;/a&gt;, vorgestern abend in der Sendung "Hintergrund Kultur: Religion in der säkularen Gesellschaft - Christliche und islamische Wertvorstellungen im Spiegel des Verfassungsstaates" von Joachim Weiner. Das Christentum, erfahre ich da, hätte ja nur eine utilitaristische Ethik, sei auf persönlichen Nutzen fixiert, nämlich auf Belohnung von Gott in Form ewigen Heiles. Die Christen suchten nicht das Gute um seiner selbst willen, erzählt mir der Sprecher mit tadelnder Stimme. Nun ja, bei dieser Gelegenheit, in dieser Sendung, wird mir auch gleich verraten, dass das Christentum und seine Ethik ein Rückschritt gegenüber dem Judentum war. Der Kreuzestod Jesu, das sei ja doch nur ein überaus bedauerliches Wiederaufleben des längst schon überwundenen blutigen Menschenopfers gewesen. Und auf dieser Basis eine fortgeschrittene Ethik, eine unserer Zeit angemessene Moral?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wäre denn tatsächlich eine angemessene Basis für das richtige Handeln, da der Glaube an Gott, der christliche Glaube, zu "schmutzig" für eine "richtige" Moral ist? Diese Gedanken im Radio, die Überzeugungen eines sicherlich weltklugen und weltweisen Mannes, erinnerten mich an eine Diskussion, die ich vor längerem schriftlich mit einigen Leuten führte. &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."&lt;/span&gt; Ja, warum eigentlich? Ich führte die Diskussion unter dem Namen Rodion. Rodion argumentiert als Mensch, der den Himmel leer sieht. Er weiss keinen Gott über sich. Ich gebe die Diskussion im wesentlich so wieder, wie sie tatsächlich geführt wurde; an einigen Stellen kürzte ich argumentative Wiederholungen heraus; auch die Namen der Diskussionpartner wurden anonymisiert (ein Weiser etc.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_______________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rodion:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ich bin jung, sagen wir: Mitte 20. Nun wohnt in meiner Nachbarschaft so eine alte Vettel, ein Mensch, der durch große Härte im Geschäftsleben zu großem Reichtum kam, ein Mensch, der seinen Reichtum, wie in meinem Viertel jeder weiss, durch das Unglück und Elend anderer Mensch erkaufte. Durch Zufall wurde mir unlängst bekannt, dass sie in ihrer Wohnung ein großes Vermögen an Bargeld hortet, weil sie den Banken nicht traut. Daraufhin kam mir der Gedanke auf kurzem Wege meinerseits Reichtum zu erwerben. Dafür bräuchte ich nichts weiter zu tun, als der Alten den Schädel einzuschlagen und das Geld zu rauben. Ich habe einen genauen Plan ausgearbeitet, mit dem es mir möglich ist ungesehen in ihr Haus einzudringen und die Tat zu vollbringen. Mit einem einzigen Schlag könnte ich so ein böses Leben auslöschen und mir die Tat darüber hinaus auch noch selber reichlich entlohnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Und nun sagt mir, Ihr überaus geschwätzigen Klugen und Weisen im Lande, da ich an keinen Gott glaube, an keine über dem Menschen thronende Wesenheit, die mich einstmals richten wird, da ich weiss, ich lebe nur einmal, hier und jetzt, und dann nicht mehr, und was ich nicht hier und jetzt erringe, erringe ich nimmermehr, warum sollte ich diesen Streich nicht führen? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ein Weiser:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 51, 0);"&gt;Willst Du in einer Welt leben, in der Du ständig Angst um Dein Leben haben musst, weil da lauter so Typen wie Du herumlaufen? Warum willst Du so reicht sein, wie Dein zukünftiges Opfer, wo Du doch selber siehst, dass das nur Ärger einbringt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rodion:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ich danke Dir für Deinen Beitrag, o Weiser. Warum ich es vorziehe reich zu sein, o Kluger? Weil es mir besser erscheint reich und satt zu sein, denn arm und hungrig. Darum, o Kluger und vermutlich gesättigter Weiser, will ich reich sein und satt, und nicht arm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Will ich, sagst Du, in einer Welt leben, in der jeder so handelt wie ich? Ein gutes Argument, o Weiser, ein gutes Argument. Gewiss, es wäre mir unangenehm, würde auch mir der Schädel eingeschlagen. Andererseits jedoch, bedenke, lässt sich aus dem, dass ich bereit bin der alten Vettel den Schädel einzuschlagen, erschließen, auch andere handelten so? Bislang haben sie es noch nicht getan. Eben noch sah ich das alte Weib an meinem Fenster vorüberhumpeln, und ihr Schädel war heil. Und auch ich lebe noch. Also ist die Welt nicht so, dass ich dies fürchten müsste. Und wenn ich nun der Alten den Schädel einschlüge, o Weiser, was bringt Dich auf den Gedanken, sie änderte plötzlich in diesen Dingen ihren Lauf? Warum sollte aus dem, dass ich den Mut zu dieser Tat aufbringe, folgen, es brächte auch andere den Mut und die Entschlossenheit dazu auf? Getötet und gemordet wird, wie ich den Zeitungen entnehme, dort und da und immer wieder einmal, auch ohne dass jeder danach strebt, jemand anderen den Schädel einzuschlagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;So ist Dein Argument bei näherer Betrachtung doch nicht so gut, und ich weiss weiterhin nicht, o Kluger und Weiser, warum ich der Alten nicht den Schädel einschlagen sollte, wird doch die Welt sich deshalb nicht ändern, sich ganz unverändert weiterdrehen. Einzig die Alte ist tot. Und ich reich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ein Weiser:&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 51, 0);"&gt;... oder hinter Gittern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rodion:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ich danke Dir für Deinen Beitrag, o Kluger und vermutlich gesättigter Weiser.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Oder hinter Gitter, sagst Du, nicht mit einem Schlage über den Schädel der Alten reich, sondern gefangen. Ein gutes Argument, o Weiser, ein gutes Argument. Gewiss, es wäre mir unangenehm, gefangen zu werden. Und die Strafen für Raubmord, die staatliche Sanktion der Verletzung dessen, was Du als "moralisch" bezeichnest, sind in meinem Lande sehr hart. Andererseits jedoch, bedenke, ist nicht jegliches Handeln, ist nicht das Leben selbst voller Gefahren? Gestern morgen unternahm ich einen kleinen Spaziergang den Newskij Prospekt entlang, den Kopf voller Pläne, wie ich denn gerade diese Gefahr, nach meiner Tat gefangen zu werden, so klein als nur möglich halten könnte. Während ich so gemächlich ausschritt, sah ich vor mir einen Mann, der mit großer Hast dahineilte. Der Kleidung und dem Benehmen nach ein kleiner Angestellter, der seiner Arbeitsstätte zustrebte. Weil um diese Zeit auf dem Prospekt großes Gedränge herrschte, ging er ganz aussen an dessen Rand zur Fahrbahn, über die unentwegt Fahrzeuge strömten. Plötzlich stolperte der Mann und stürzte über die Bordsteinkante; ein Fahrzeug erfasste ihn seitlich, riß ihn herum und unter die Räder. Blut entstömte dem leblosen Körper. Der Mann war tot. Er wollte sein täglich Brot erwerben, darum ging er auf diesem Weg. Und nun ist er tot. So, o Weiser, ist das Leben: voller Gefahren; selbst noch eine so einfache Sache wie der Weg zur täglichen Arbeit ist nicht ohne Risiko. Und wie hoch war der Preis des Mannes für dieses Risiko, was mag er dafür erhalten haben? Was hat er verdient? Vielleicht gerade einmal genug Entlohnung für diesen und ein oder zwei weitere Tage.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ich für mein Teil kann mit einem Streich und bei geringer Gefahr Lohn für ein ganzes Leben erwerben. Das scheint mir ein faires Geschäft zu sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;So ist Dein Argument bei näherer Betrachtung doch nicht so gut, und ich weiss weiterhin nicht, o Kluger und Weiser, warum ich der Alten nicht den Schädel einschlagen sollte, ist doch alles im Leben mit Risiko und Gefahren verbunden, und in diesem Falle scheint mir der Lohn (die Alte ist wirklich unglaublich reich) die Gefahr reichlich aufzuwiegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;So bitte ich Dich auch weiterhin mir moralische Gebote per Logik zu begründen, weil ich sonst anders nicht kann, als aus logischen Gründen der Alten den Schädel einzuschlagen und reich zu sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ein Weiser:&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Was für ein schlechter Mensch Du ohne einen Glauben bist. Ich brauche derlei Krücken nicht. Man braucht keinen Gott, um ein guter Mensch zu sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rodion:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ich danke Dir für Deinen Beitrag, o Weiser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sei, sagst Du, ein schlechter Mensch? Nun ja, dies mag so sein, o Du Kluger und gesättigter Weiser, alleine, mir will's sich so recht nicht erschließen, was denn ein schlechter Mensch sei? Warum bin ich schlecht, wenn ich diese Alte, die ja doch nicht mehr viele Jahre vor sich hat, die mit ihrem vielem Geld nichts anfängt und nichts anzufangen weiss, den Lebensfaden derart verkürze, dass ich ihr flugs den Schäder zertrümmere? Zudem, o Du Kluger, welchen Inhalt hat dieses Wort: schlecht? Was ist "schlecht"? Woran wird "schlecht" gemessen? Gibt es ein "schlecht", muss es auch ein "besser", gar ein "gut" geben. Woran bemißt sich das "gut"? Wo kann ich's wiegen und messen? Ist es groß oder klein? Was ist "gut"? Und gesetzt selber, ich wäre denn gut, was wohl, wie ich vermute, bedeutet, dass ich den Schädel der Alten verschone, ihr Geld nicht raube, und weiterhin arm bin und bleibe, was wäre denn für mich dadurch gewonnen? Sage mir, o Kluger, der Du das Geheimnis zu kennen scheinst, was habe ich davon "gut" zu sein? Wird mir deswegen der Magen weniger knurren? Werde ich, wenn ich "gut" bin, nicht sterben? Wird meine Existenz ohne Ende sein? Ach, das Schickal der Menschen zeigt doch, dass alle, seien sie in Deinem Sinne gut oder schlecht, in ihren Gräbern verfaulen. Heute noch hat man von ihnen gesprochen, morgen ist selbst das Gedenken an sie schon erloschen. Wozu also sollte ich gut sein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;So ist Dein Argument bei näherer Betrachtung doch nicht so gut (im Sinne von weise), und ich weiss weiterhin nicht, o Kluger und Weiser, warum ich denn gut sein soll, auch und gerade weil ich nicht an höhere Mächte über dem Menschen glaube. Nur einmal lebe ich, dann nicht, und was ich heute nicht habe, habe ich nie. So ist es wohl, Du wirst es mir zugestehen müssen, o überaus Kluger und überaus Weiser, für mich klüger, logischer, wie ihr es hierzulande wohl nennt, gut zu leben, gut, o Kluger, in der Bedeutung von reich. Reichtum und Wohlstand, Wohlleben in diesem einzigen Leben, das ich mein eigen nenne, kann ich leicht, o so leicht!, mir erwerben, nämlich mit einem einzigen Schlag. Warum also, o Weiser, sollte ich ihn nicht führen, diesen einen einzigen Schlag? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ein anderer Weiser:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Der eine Weise hat recht, niemand würde in einem Land leben wollen, wo man so einfach bestohlen und umgebracht werden kann. Mehr noch: Wenn unsere Vorfahren das so zugelassen hätten, dann hätten sie sich vermutlich gegenseitig umgebracht und wären folglich nicht unsere Vorfahren geworden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Wenn ich also nicht in einem Land leben möchte, in dem man so einfach umgebracht wird, dann muss ich dafür einen gewissen Preis zahlen: Ich muss es allen verbieten, andere zu schädigen, womit ich als logische Folge dieses auch mir selbst verbiete. Das ist wie ein Vertrag: Einen Vertrag zu schließen macht nur dann einen Sinn, wenn ich ihn auch durch alle Nachteile hindurch einhalte, weil ich nur so erwarten kann, dass mein Vertragspartner ebenso handelt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Hinzu kommt dann noch die simple Tatsache, dass selten ein Plan gelingt, es gibt also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der Mord auffliegt und der Atheist den Rest seines einzigen Lebens im Gefängnis verbringen wird. Und diese Wahrscheinlichkeit ist um ein Millionenfaches höher als die Wahrscheinlichkeit, dass es eine jenseitige ausgleichende Gerechtigkeit gibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rodion:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Du, so hörte ich sagen, bist unter den Klugen und Weisen hier der weiseste und klügste von allen. Und gewiss muss dies stimmen, scheint doch der Fluss Deiner Rede schier endlos zu sein. So mag es vielleicht Dir möglich sein mir Auskunft zu geben, warum es nicht logisch und angebracht ist mir Reichtum durch den Tod jener alten Pfandleiherin zu erkaufen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Und ich sehe, Du hast mir bereits die Ehre erwiesen Notiz zu nehmen von meiner Frage. Niemand, sagst Du, würde in einem Land leben wollen, wo man so einfach bestohlen und umgebracht werden kann. Und recht hast Du, o eminent Weiser, ein gutes Argument, ein gutes Argument.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Alleine, o Weiser, mein Land ist wie viele andere Länder auch: es wird hier und dort gemordet, hier und dort gestohlen. Viele Menschen, ich stimme Dir zu, tun weder das eine, noch das andere. Manche aber setzen sich darüber hinweg. Sie haben den Mut und den Willen sich zu nehmen, wonach es ihnen begehrt. Wenn nun auch ich so handle, o Weiser, was würde denn dies am sozialen Gefüge des Landes groß ändern? Läßt ein Bettler mehr das Land verarmen? Macht ein Reicher mehr das Land unglaublich reich? Ach, auch wenn ich mir selber wichtig, ja, der unermeßlich wichtigste bin, ist dessen ungeachtet dem Rest der Welt kaum bewusst, dass ich existiere. Weder mir zuliebe noch mir zuleide ändert die Welt ihren Lauf. Erwerbe ich mir Reichtum durch Mord, wird das Land nicht ärmer, nicht reicher, nicht besser, aber auch nicht wesentlich schlechter, als es zuvor schon war. Die Welt beachtet mich nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Doch gilt zu bedenken - und Du wendest es ein - dass hätten nur unsere Vorfahren allesamt so gehandelt, wie ich es erwäge, sie wären unsere Vorfahren nicht geworden. Alleine, o Weiser, ich bin da, und auch Du bist da. So haben unsere Vorfahren nicht gehandelt wie ich es erwäge, und Dein Argument zielt ins Leere. Was kümmert mich heute, was sie damals nicht taten? Vergangenes ist vergangen. Und hätten sie es getan, kümmerte es mich ebensowenig, denn dann, o Weiser, gäbe es mangels meiner Person mein Problem nicht. Und auch Dich, so undenkbar der Gedanke auch ist, gäbe es nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;So sind, alles in allem, Deine Argumente, o eminenter und wortreicher Weiser, Kluger unter den Klugen, denn doch nicht so gut und nicht ausreichend klug und weise, weiss ich doch weiterhin nicht, warum ich der Alten nicht den Schädel einschlagen sollte, da doch die Welt nahezu unverändert bliebe, wie sie ist. Nahezu unverändert schrieb ich, nahezu unverändert, nur die Alte, die wäre tot, ich hingegen, ich wäre reich. Das wäre denn doch eine Veränderung, mehr noch: eine Verbesserung für mich, denn war ich zuvor arm, so bin ich nun reich. Gebietet mir daher nicht die Logik, die Du, so hörte ich, gerne beschwörest, zu handeln wie ich es beschrieb? Sage mir, Weiser?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ein dritter Weiser:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Bist Du völlig bescheuert, oder was. Muss man denn darüber überhaupt diskutieren, warum man andere Menschen nicht erschlagen darf? Soll ich Dir begründen, warum es selbstverständlich ist, dass man keinen Menschen umbringt? Was hat diese Frage mit Moral zu tun. Es ist völlig selbstverständlich, dass so etwas nicht erlaubt ist. Du hast kein Recht dazu jemanden umzubringen! Ganz einfach. Wenn Du das nicht verstehst, wäre ich geneigt, Dich in Therapie zu schicken! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Ein anderer Weiser:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Wenn Du es für gerechtfertigt hältst, einen Schmarotzer umzubringen, dann erklärst Du es für richtig, dass man auch Dich umbringen darf, denn Du bist dann ja auch ein Schmarotzer, sogar ein schlimmerer als es die alte Vettel war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Du negierst damit das Recht auf Deine eigene Existenz. Aber damit, dass Du selbst existieren möchtest, und zwar gut, rechtfertigst Du ja die Tat. Du begehst also einen Denkfehler, und zwar den des gestohlenen Konzepts.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Dieser Fehler besteht darin, ein Konzept als Grundlage zu nehmen ("Ich will gut leben bzw. existieren"), damit zu einem Schluss zu kommen ("Daher darf ich die alte Vettel umbringen"), womit Du aber anderen das Recht einräumst, auf derselben Basis Dich umzubringen, womit Du Dir das Recht auf Deine eigene Existenz bestreitest, die aber eben die Grundlage für Deine Schlussfolgerung war. Du ziehst Dir damit quasi den Boden unter den eigenen Füßen weg.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Damit ist Deine geplante Tat völlig unlogisch. Das ist ein Einwand, der Dich aber nicht daran hindern kann, die Tat trotzdem auszuführen, so wenig wie man Menschen davon abhalten kann, etwas völlig Unlogisches zu glauben. Ich würde sogar sagen: wer Menschen dazu ermutigt, etwas für richtig zu halten, was völlig unlogisch ist, der ermutigt sie auch, eine Tat zu tun, obwohl sie völlig unlogisch ist und das auch noch für richtig zu halten!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rodion:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Geschätzter Weiser! Ich danke Dir für Deinen Beitrag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich entzöge, sagst Du, mir selber, mir, Rodion, die Existenz, brächte ich nur diese Alte um die Ecke? Seltsamer Gedanke! Sterbe ich denn, wenn ich die Alte erschlage? Ich habe übrigens gar nichts gegen Schmarotzer, wie Du die Alte (und wohl auch mich) benennst. Versucht nicht jeder, so gut er eben kann, über die Runden zu kommen? Und natürlich: bin erst ich im Besitz des Vermögens der Alten, mag es Leute geben, die es nach diesem Vermögen gelüstet, das ist der Lauf der Welt, war immer so, und wird wohl auch immer so sein. Wer hat, sperrt seine Habe gut fort, will er ihrer nicht entledigt sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Vor zwei Jahren wurde der stadtbekannte Juwelier Schatow auf offener Straße ermordet und ausgeraubt. Die Täter wurden nie gefasst (und nein: ich bin es nicht gewesen). Sind nun, weil einer oder einige wenige zu Raubmördern wurden, alle zu Raubmördern geworden? Müssen die Raubmörder nun fürchten, sie würden ihrerseits ermordet und ausgeraubt? Aber gewiss! Jedoch nicht einen Deut mehr als alle anderen Menschen in unserer Stadt auch. So brauche auch ich, und wäre ich tausend und tausende Male Raubmörder gewesen, nicht mehr und nicht minder wie alle anderen zu befürchten, Opfer eines Raubmordes zu werden. Und dass ich es, wie Du zu meinen scheinst, mehr verdiente als alle die anderen, was kümmert es mich, wenn dieser Verdienst keine konkrete Folgerung hat? Das sind leere Schatten, aber keine eines intelligenten Menschen würdigen Gründe nicht jene eine einzige Tat zu begehen, die mir Einkünfte für mein Leben erbringt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Eine Weise:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;In keiner Gesellschaft wird es funktionieren, wenn man sich seinen Reichtum auf diese Art und Weise besorgt. Daher wird das bei Strafe verboten werden müssen. Und außerdem möchte niemand, daß er der Ausgebeutete ist. Verhalte Dich einfach so, wie Du anstelle des Betreffenden behandelt werden möchtest. Und da ist ein nettes "Guten Tag" halt am angebrachtesten. Das ist übrigens wirklich etwas, was schon Kindergartenkinder verstehen. Wieso hast Du nur solche Schwierigkeiten damit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Rodion:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Geschätzte Weise! Sei auch Du bedankt für Deinen Beitrag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gesellschaft, meinst Du, würde nicht funktionieren, wenn man sich Reichtümer auf diese Art holt. Ich schrieb ja bereits über den Mord am Juwelier Schatow, der zu später Stunde auf offener Straße überfallen und all seiner Pretiosen beraubt wurde, die er unvorsichtigerweise mit sich führte. Siehe, o Weise, er wurde beraubt, und "die Gesellschaft" funktionierte nach dieser Tat nicht anders als zuvor. Und soll ich tatsächlich glauben, es würde die Gesellschaft aufhören zu funktionieren, weil es eine alte Frau weniger auf der Welt gibt? Nun billige ich mir, das darfst Du mir, Weise, getrost glauben, keinen geringen Wert zu, mehr noch, ich bin mir selber der wichtigste aller Menschen, keiner ist mir bedeutender, als ich es mir selber bin, aber dass die Welt oder die Gesellschaft sich wegen einer meiner Taten änderte, so wichtig nun nehme ich mich denn doch wieder nicht. Die Gesellschaft wird unverzagt weiterfunktionieren, ob nun die Alte lebt, oder von meiner Hand stirbt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Das ist übrigens wirklich etwas, das hier in meinem Viertel schon hungrige Straßenkinder verstehen. Wieso hast Du nur solche Schwierigkeiten damit?&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein dritter Weiser:&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 0);"&gt;Wo kämen wir hin, wenn wir alles in Frage stellen und immer und immer wieder analysieren bis der Relativismus über alle Prinzipien siegt! Mir platzt der Kragen! Das gibt es doch nicht! Erbärmliche Kreatur!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;______________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schätze, darauf müssen wir unsere Hoffnungen setzen in einer nachchristlichen Ära, die die christliche "utilitaristische Ethik" verwirft: auf das Fundament rechtschaffener moralischer Empörung. O weh! Wenn das nicht auf Sand bauen heisst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111011527754070113?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111011527754070113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111011527754070113&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111011527754070113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111011527754070113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/das-christentum-hat-ja-nur-eine.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111005434069661958</id><published>2005-03-05T21:13:00.000+01:00</published><updated>2005-03-06T09:18:11.013+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Byzanz - Europas östliches Erbe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Byzanz" href="http://www.archaeologie-bayern.de/html_byzanz/rundg.html" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.archaeologie-bayern.de/html_byzanz/grafic/Kamm_02.jpg" style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;" alt="Elfenbeinschnitzerei: Christus zwischen Petrus und Paulus" title="Elfenbeinschnitzerei: Christus zwischen Petrus und Paulus" height="212" width="175" /&gt;&lt;/a&gt;In der &lt;a href="http://www.archaeologie-bayern.de/" target="_blank"&gt;Archäologischen Staatssammlung&lt;/a&gt; in München ist zur Zeit die Sonderausstellung &lt;span class="vorspannblau-12-16"&gt;&lt;a href="http://www.archaeologie-bayern.de/html_byzanz/index_01.html" target="_blank"&gt;Die Welt von Byzanz - Europas östliches Erbe&lt;/a&gt; zu bestaunen, und zwar noch bis zum 3. April. Heute nachmittag bin ich durch die Ausstellung geschlendert. Ich muss meine Eindrücke erst noch sortieren und verinnerlichen, um ausführlicher über die Inhalte schreiben zu können. Die Ausstellungspädagogik der Archäologischen Staatssammlung, soviel kann ich sagen, ist nicht unbedingt überragend. Das mag nicht für den wissenschaftlichen Anspruch gelten, wohl aber für die Vermittlung an den normalen Besucher, also in etwa 99% aller jener, die von Exponat zu Exponat wandern. Das ist vielleicht die Achillesferse der Ausstellung von über 1000 Exponaten: ihre konventionelle Präsentation. Recht starr in Vitrinen oder Nischen aufgestellt und abgelegt, mit viel Text, sei es im Ohr mittels Audio-Guide, sei es im Auge bei den Exponaten mittels beschreibender Täfelchen. Es fehlt die sinnliche Komponente, die nicht vorrangig den Verstand anspricht. Religion und Liturgie waren zentrale Elemente der byzantischen Kultur. Warum dann nicht beispielsweise einen Hörraum schaffen, in dem etwa &lt;a href="http://realserver.goarch.org/gr/byzantinemusic/megalynaria/saintdemetrios/demetri_megala_MSTR.mov" target="_blank"&gt;gesungene byzantinische Liturgie&lt;/a&gt; (Quicktime Audio) einen über den blossen Verstand hinaus gehenden akustischen Eindruck von dem geben kann, was zahlreiche Exponate lautlos benennen: die Ausrichtung von Byzanz auf den &lt;a href="http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_6663.html" target="_blank"&gt;Christus Pantokrator&lt;/a&gt;, dessen (nicht nur) weltlicher Stellvertreter der - nein, nicht der Papst in Rom - sondern der oströmische Kaiser ist? So bleibt zu vieles an den Exponaten hängen, und für den Besucher, der sich ja nur für wenige Stunden Byzanz annähern kann, partikularisieren die vielen Gegenstände das große Ganze einer unglaublich reichen Kultur. Dass es auch anders geht, zeigte beispielsweise die letztjährige Ausstellung &lt;a href="http://www.oberhausmuseum.de/grenzenlos.html" target="_blank"&gt;HerrschaftsZeiten - Glanz und Ende des Fürstbistums Passau&lt;/a&gt;, in der &lt;a href="http://www.oberhausmuseum.de/veste-oberhaus.html" target="_blank"&gt;Veste Oberhaus&lt;/a&gt; in Passau, die weniger einzelne Exponate, als vielmehr den großen geschichtlichen und kulturellen Rahmen und Zusammenhang in den Mittelpunkt stellte. Sie erzählte die Geschichte von Menschen. Und damit wurde diese Epoche und diese Kultur, die ja versunken in der Zeit nicht minder erloschen ist wie jene der Byzantiner, über die Exponate für uns Heutige ein wenig lebendig und verständlich. Hinter den Exponaten, den Ikonen, Schmuckstücken, liturgischen Gerätschaften, Grabstelen, Stempel, Siegel und Messgeräten, hinter all diesen reich verzierten Gegenständen stehen Menschen, die sie schufen, benutzten, verehrten. Ein Exponat ist mehr als ein Ding, es ist Teil einer Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Ausstellung sah - damit gebe ich einen einzelnen Gedankensplitter von meinem Gang durch die Ausstellung wieder - versteht, warum die Araber, die im 7. Jahrhundert plötzlich aus ihrer Wüste hervorbrachen, binnen kurzem mit großer Vehemenz als kraftvolle eigenständige Kultur hervortreten konnten: sie haben Schritt für Schritt Byzanz enterbt (beerben kann man's kaum nennen, denn freiwillig ging das byzantinische Reich sicher nicht unter).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111005434069661958?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111005434069661958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111005434069661958&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111005434069661958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111005434069661958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/byzanz-europas-stliches-erbe-in-der.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111001635602659681</id><published>2005-03-05T10:46:00.000+01:00</published><updated>2005-03-05T10:52:36.026+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;des Blogs neue Kleider&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich musste das Template meines Blogs ändern, die Archiv-Funktion, habe ich sie mir selber völlig zerschossen? oder unterstützt Blogger die alten Templates nicht länger? Jedenfalls wurden die Archive der letzten beiden Monate nicht mehr korrekt aufgelistet. Ohnehin war ich des etwas grellen Blaugrüns meines alten Templates müde geworden. Nun gut, die meiste Arbeit ist getan. Kleinigkeiten dort und da sind noch anzupassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-111001635602659681?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111001635602659681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111001635602659681&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111001635602659681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111001635602659681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/des-blogs-neue-kleider-ich-musste-das.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110988865080125845</id><published>2005-03-03T22:41:00.000+01:00</published><updated>2005-03-03T23:24:10.803+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Konzert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-dur KV 202&lt;br /&gt;Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur Hob. VIIb:2&lt;br /&gt;Leonard Bernstein: Drei Meditationen aus "Mass" für Violoncello und Orchester&lt;br /&gt;Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mozarteum.orchester.at/" target="_blank"&gt;Mozarteum Orchester Salzburg&lt;/a&gt;, Dirigent &lt;a href="http://www.salzburgfestival.at/kuenstler_fotoserie.php?kuenstlerid=151&amp;lang=1" target="_blank"&gt;Hubert Soudant&lt;/a&gt;, Solistin (Violoncello) &lt;a href="http://www.ninakotova.com/main.html" target="_blank"&gt;Nina Kotova&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Noten, mit beständig geschlossenen Augen: Nina Kotova heute abend, Mozarteum, Großer Saal, Bernstein und Haydn. Ein virtuoses Erlebnis. Der Dirigent als Erfüllungsgehilfe für ihr Spiel. Unglaublich, was der Mensch, diese eine von uns, zu leisten imstande ist.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110988865080125845?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110988865080125845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110988865080125845&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110988865080125845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110988865080125845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/konzert-wolfgang-amadeus-mozart.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110980362593072262</id><published>2005-03-02T22:51:00.000+01:00</published><updated>2005-03-02T23:53:46.290+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Wer wird der nächste Papst?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich ist man (bin ich) der Spekulationen überdrüssig; Gerard o'Connells Artikel im &lt;a href="http://www.cicero.de/" target="_blank"&gt;Cicero-Magazin&lt;/a&gt; ist dennoch lesenswert. Ihm geht es weniger um ein Name-dropping, das Durchhecheln von mehr oder minder papabilen Kandidaten, als um das Ausleuchten diverser Hintergründe. o‘Connell sieht im kommenden Konklave mehrere Kräfte und Gruppierungen um einen Nachfolger Johannes Paul II ringen, die er als »Glaubensschützer«, »Brückenbauer«, »Versöhner« und »Neue Horizonte« sortiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die »Glaubensschützer« sehen nach o'Connell die Gefahr, dass die katholische Identität verwässert wird oder im Ozean des modernen Relativismus, Säkularismus und Agnostizismus verloren geht. Zu den Vertretern dieser Richtung zählt er "Hardliner" wie Lopez-Trujillo (Kolumbien), Egan (USA) und Medina-Estevez (Chile), aber auch gemäßigte Vertreter wie Ratzinger (Deutschland), Scola (Italien) und Schönborn (Österreich) - diese drei werden auch als mögliche Nachfolger gehandelt - weiters Meißner (Deutschland), Pell (Australien), Martinez Somalo und Herranz (Spanien) und George (USA).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die »Brückenbauer« bejahen den Dialog mit anderen Christen und anderen Religionen, und streben eine Zusammenarbeit in Fragen des Friedens, der Gerechtigkeit und der Menschenrechte an. Nach o'Connell könnte ihr Wahlspruch »Weniger Strenge, mehr Barmherzigkeit« lauten. Die »Brückenbauer« zerfallen ihrerseits in zwei Gruppen: die »Versöhner« und die Vertreter der »Neuen Horizonte«.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die »Versöhner« versuchen Differenzen auszuräumen, Konflikte zu überwinden, gegensätzliche Positionen zu versöhnen. Kommunikation anstelle von Exkommunikation, Einbeziehen statt Ausschließen. Als Vertreter dieses Ansatzes nennt o'Connell Agnelo und Hummes (Brasilien), Bergoglio (Argentinien), Tettamanzi (Italien), Arinze (Nigeria) und Dias (Indien). Sie alle wurden schon als Kandiaten für die Felsenspitze des Amtes der Kirche genannt. Weitere Vertreter sind Martino, Re und Ruini (Italien), Wetter (Deutschland), Toppo (Indien), Vlk (Tschechien), Barbarin (Frankreich) und McCarrick (USA).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die »Neue Horizonte« sind die risikofreudigste Gruppe. Sie drängen besonders auf den Dialog mit den anderen Christen sowie den Anhängern anderer Religionen, fordern ein höheres Maß an Kollegialität zwischen Papst und Bischöfen, streben eine Reform der Kurie an, und wollen die Kluft in Fragen der Sexualmoral zwischen dem kirchlichen Lehramt und jenen Katholiken überbrücken, die sich um diese Lehre und das Lehramt nicht kümmern. Wie sie allerdings dieses letztere Kunststück zustande bringen wollen, ist mir ein völliges Rätsel. Da wäre es vermutlich einfacher, vom Nachfolger in den Schuhen des Fischers das Jonglieren mit zwei Dutzend scharf geschliffener Schwerter zu verlangen. Als Vertreter dieser Position nennt o'Connell Danneels (Belgien) und Polycarpo da Cruz (Portugal, die nach ihm durchaus als Papst in Frage kämen, weiters Kasper und Lehmann (Deutschland), Darmaatmadja (Indonesien), Hamao (Japan), Napier Fox (Südafrika), Murphy O’Connor und Pompedda (Italien).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahlentscheidene Themen im Konklave sind nach Ansicht o'Connells die Beziehungen zu den anderen Weltreligionen, Gerechtigkeit und Friede, die Entchristlichung Europas, die Einheit der Christen sowie eine Begrenzung des Papstamtes. Auch wenn man (ich) nicht in allem zustimmen mag, ist der Artikel doch sauber recherchiert und nicht uninteressant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&amp;item=489" target="_blank"&gt;Wer wird der nächste Papst?&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Glaubensschützer oder Brückenbauer, Versöhner oder Dogmatiker? Je kränker Papst Johannes Paul II. ist, umso akuter wird die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Im Konklave des Vatikan werden am Tag X119 Kardinäle zusammenkommen und die Frage beantworten: Wer wird der nächste Papst? ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.cicero.de/" target="_blank"&gt;Cicero&lt;/a&gt;].&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110980362593072262?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110980362593072262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110980362593072262&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110980362593072262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110980362593072262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/wer-wird-der-nchste-papst-eigentlich.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110980004988799111</id><published>2005-03-02T21:52:00.000+01:00</published><updated>2005-03-03T02:14:42.706+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Das Geheimnis des Amtes&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Klaus Berger über das Amt des Dieners der Diener Gottes, über den Dienst des Papsttums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Friedrich:&lt;/span&gt; "Was ist dir geblieben von deinem Glauben?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Anselm:&lt;/span&gt; "Das Wort, das Kreuz, die Felsenspitze des Amtes; gerade so viel, dass sie im Meer zu erkennen ist." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schneider_rei.shtml" target="_blank"&gt;Reinhold Schneider&lt;/a&gt; (1903-1958): Innozenz und Franziskus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Felsenspitze des Amtes, &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"der Oberste"&lt;/span&gt;, wie Berger es nennt, der eine, der gerade weil er ganz oben als der Eine steht, in Wahrheit der Letzte ist, jener eine eben, der unwiderruflich einstehen muss für das, was er vertritt. Jean Guitton schreibt in seinem »Dialog mit Paul VI« &lt;a href="http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienJ/Johannes_XXIII.html" target="_blank"&gt;Papst Johannes XXIII&lt;/a&gt; hätte sich in den ersten Tagen seines Pontifikats bei dieser oder jener Frage, diesem oder jenem Problem, bei dem Gedanken ertappt:&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt; "Ich werde den Papst fragen"&lt;/span&gt; - um sich dann zu erinnern: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Aber das bin ja ich."&lt;/span&gt; Ein, wie Guitton schreibt, &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"unendlicher Unterschied. Man kann nicht mehr gehorchen und sich die Hände (in Unschuld) waschen."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinen Entscheidungen ist der Papst mit sich und seinem Glauben alleine. Er kann nichts nach oben hin abschieben, ihm ist die Unschuld des Gehorchens unwiederbringlich verloren, er steht alleine und nackt vor Gott, &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"einsam, in letzter, unaufschiebbarer Verantwortung"&lt;/span&gt;, wie Berger sagt. Ausgesetzt auf der Felsenspitze des Amtes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&amp;item=491" target="_blank"&gt;Das Geheimnis des Amtes&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Die Welt hält den Atem an, wenn der Papst auch nur hustet. Das war bei Pius XII. nicht anders als bei Johannes XXIII. und bei Johannes Paul II. Die Welt blickt auf den Papst. Alle übrigen Staatsmänner und verbliebenen Monarchen wirkten stets nur wie dritte Wahl und waren seltsam blass und schemenhaft angesichts der ausnahmslos hervorragenden Päpste, die der Kirche im 20. Jahrhundert geschenkt wurden; denn zu den genannten kommen noch hinzu Leo XIII. in seinen letzten Jahren, Pius X. und Paul VI. Sie haben das Papsttum insgesamt zu einer Höhe des Ansehens geführt, die es in seiner Geschichte vielleicht unter Gregor dem Großen (+604), sonst aber nur selten hatte. – Gewiss, am Papsttum scheiden sich die Geister. Unvergessen ist der Aufschrei deutscher evangelischer Landesbischöfe vor etlichen Monaten: "Papst? Nie!" ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.cicero.de/" target="_blank"&gt;Cicero&lt;/a&gt;].&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110980004988799111?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110980004988799111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110980004988799111&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110980004988799111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110980004988799111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/das-geheimnis-des-amtes-klaus-berger.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110971303690249690</id><published>2005-03-01T22:03:00.000+01:00</published><updated>2005-03-02T00:51:45.716+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Papst Sylvester II: Papst Johannes Paul II wird wieder gesund&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nicht Sankt Peter, sondern &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S._Giovanni_in_Laterano" target="_blank"&gt;San Giovanni in Laterano&lt;/a&gt;, die Lateranbasilika - &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;CAPUT ET MATER ECCLESIARUM URBIS ET ORBIS&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Haupt und Mutter der Kirchen der Stadt und des Erdkreises&lt;/span&gt; - wie die Inschrift an ihrem Eingang besagt, ist die eigentliche Bischofskirche des Papstes. In der Sakristei der Basilika befindet sich eine Statue, die marmorne Darstellung des Papstes &lt;a href="http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/paepste/sylvester_2_papst_+_1003.html" target="_blank"&gt;Sylvester II&lt;/a&gt;. Um diese Statue rankt sich eine Legende. Sie soll, heisst es, bei einer tödlichen Erkrankung eines Kardinals feucht anlaufen; erkrankt aber gar ein Papst zum Tode, fällt die Feuchtigkeit in dicken Tropen zur Erde. Die Legende weiss auch zu berichten, dass man A.D. 1684 das Grab des Papstes Sylvester öffnete; sein Leichnam ward gänzlich unversehrt und unverwest aufgefunden, löste sich sodann aber in Luft auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: vor drei Tagen noch soll die Statue völlig trocken gewesen sein.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110971303690249690?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110971303690249690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110971303690249690&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110971303690249690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110971303690249690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/papst-sylvester-ii-papst-johannes-paul.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110971054233548818</id><published>2005-03-01T21:43:00.000+01:00</published><updated>2005-03-01T21:55:42.336+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Video-on-Demand: Sophie Scholl – Die letzten Tage&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Bei den 55. Internationalen Filmfestspielen von Berlin ("Berlinale") hat der Film für Aufsehen gesorgt und viel Beifall ausgelöst: "Sophie Scholl – Die letzten Tage". Sophie Scholl war, wie auch ihr Bruder Hans, Mitglied der antifaschistischen Widerstandsgruppe "Die weiße Rose". Sie wurde am 22. Februar 1943 hingerichtet. Der Film schildert die letzten fünf Tage ihres Lebens und greift dabei auch auf bisher unveröffentlichtes Material zurück: auf Verhörprotokolle der Geheimen Staatspolizei des NS-Regimes. Im aktuellen ORIENTIERUNG-Beitrag kommen u.a. Oberkirchenrat Michael Bünker, der Zeithistoriker Winfried Süß und der ehemalige bayerische Kultusminister Hans Maier zu Wort.&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://tv.orf.at/program/orf2/20050227/336613001/211336/" target="_blank"&gt;Orientierung: Kinofilm "Sophie Scholl – Die letzten Tage"&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Video-on-Demand-Beitrag aus &lt;a href="http://religion.orf.at/projekt02/tvradio/orientierung/orientierung.htm" target="_blank"&gt;Orientierung&lt;/a&gt;, dem aktuellen Religionsmagazin des ORF, über den Film &lt;a href="http://www.sophiescholl-derfilm.de/" target="_blank"&gt;Sophie Scholl – Die letzten Tage&lt;/a&gt; (Windows Media Video, 8:43): &lt;a href="mms://194.158.136.76/religion/or050227_scholl.wmv"&gt;Video starten&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110971054233548818?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110971054233548818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110971054233548818&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110971054233548818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110971054233548818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/video-on-demand-sophie-scholl-die.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110970841070274604</id><published>2005-03-01T20:57:00.000+01:00</published><updated>2005-03-01T21:29:43.223+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;10 ml Glaube, intravenös&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title="Glauben und Gesundheit" href="http://www.psychologie-heute.de/f_aktuel.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.psychologie-heute.de/rs/aktuell/akt_heft/bilder/tit_0503.jpg" style="float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;" alt="Glauben und Gesundheit" title="Glauben und Gesundheit. Warum Hoffnung heilen kann" height="212" width="175" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);" class="rss:item"&gt; »&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Die meisten Menschen beten für die eigene Gesundheit. In der Nacht vor einer Herzoperation, so zeigte eine US-Untersuchung, tun dies 97 Prozent aller Patienten.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);" class="rss:item"&gt;«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine alte Erfahrung: Not lehrt Beten. Mit gutem Grund: es hilft. Das Märzheft von &lt;a href="http://www.psychologie-heute.de/" target="_blank"&gt;Psychologie Heute&lt;/a&gt; widmet sich dem Thema Glaube und Gesundheit. Warum Hoffnung heilen kann. Laut dem Magazin bestätigen 1200 wissenschaftliche Untersuchungen, dass religiöse Menschen weniger leicht erkranken, im Krankheitsfalle schneller gesunden, sich nach Operationen rascher erholen, für Depressionen weniger anfällig sind, und weniger Schmerzmittel benötigen. Aus diesen Gründen beschäftigt sich auch die Schulmedizin vermehrt mit der heilenden Kraft der Religion. Dabei ist sie allerdings mit einem bislang ungelösten Problem konfrontiert: in welcher Form verabreicht man einem Patienten eine Dosis Glauben? Als Spritze, Pille, Tropfen oder Zäpfchen gibt es ihn nicht.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110970841070274604?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110970841070274604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110970841070274604&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110970841070274604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110970841070274604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/03/10-ml-glaube-intravens-die-meisten.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110962472250138516</id><published>2005-02-28T21:17:00.000+01:00</published><updated>2005-03-06T09:15:03.290+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;bemerkenswertes Tondokument&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"As with all good things, the age of the castrati came to an end." &lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.trrill.com/archives/001287.html"&gt;The Last Castrato&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;Schon seit der späten Antike wurden in Italien Knaben kastriert, um derart die Knabenstimme zu konservieren und zu erhalten. Das goldene Zeitalter der italienischen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Opera_seria" target="_blank"&gt;Opera seria&lt;/a&gt; ist zugleich das goldene Zeitalter der großen Kastratensänger, Virtuosen des androgynen Gesangs: Carestini, Caffarelli, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farinelli" target="_blank"&gt;Farinelli&lt;/a&gt;. Letzterer ist einem breiteren Publikum durch den ausgezeichneten Film &lt;a href="http://german.imdb.com/title/tt0109771/" target="_blank"&gt;Farinelli - Il castrato&lt;/a&gt; bekannt. Neben der Oper war es vor allem die Kirchenmusik, in der Kastraten brillierten. Zwar verbot die Kirche 1587 die Kastration, dennoch ignorierte sie selber in der Praxis dieses Verbot. 1780 sangen mehr als 200 Kastraten in Roms Kirchen. Im 19. Jahrhundert änderte sich der Geschmack, der Gesang der Kastraten war nicht mehr gefragt. 1870 schließlich verbot die Kirche endgültig die Kastration, wenngleich die bereits vorhandenen Kastraten im Chor der Sixtinischen Kapelle weiterhin beschäftigt wurden. Etwa 5 Jahre vor diesem Verbot wurde &lt;a href="http://www.trrill.com/archives/001287.html" target="_blank"&gt;Alessandro Moreschi&lt;/a&gt; (1858-19229) der Kastration unterworfen. 1902 wurde seine Stimme auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grammophon" target="_blank"&gt;Grammophon&lt;/a&gt; aufgenommen, die einzigen Soloaufnahmen eines Kastraten. Die Qualität der Aufnahme ist naturgemäß nicht berauschend, die Stimme gewöhnungsbedürftig; zudem ist Moreschi im Jahr 1902 wohl schon weit über seinen stimmlichen Höhepunkt hinaus, auch ist nicht gesagt, dass er einer der Großen seiner Zunft war. Schön ist, nach heutigen Maßstäben gesprochen, sicherlich anders. Dennoch: in Hinblick auf die Geschichte des künstlerischen Gesangs ein bemerkenswertes Tondokument. Ich habe vier Stücke dieser Aufnahme aus dem Jahr 1902 meiner SoundBlox-Sammlung hinzugefügt (Playlist »Alessandro Moreschi«).&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110962472250138516?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110962472250138516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110962472250138516&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110962472250138516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110962472250138516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/bemerkenswertes-tondokument-as-with.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110954517961446152</id><published>2005-02-27T23:57:00.000+01:00</published><updated>2005-02-28T01:15:38.020+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;woran wir glauben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Im Märzheft von &lt;a href="http://www.rd.com/international/shared/index.jhtml?countryid=at&amp;pageid=homepage" target="_blank"&gt;Readers Digest&lt;/a&gt; wird über eine im Auftrag des Magazins durchgeführte Meinungsumfrage berichtet, die um 4 Fragen kreist:&lt;br /&gt;&lt;ol style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;   &lt;li&gt;Glauben Sie an Gott?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Brauchen wir Religion, um zu erkennen, was richtig und was falsch ist?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Sind Religionsgemeinschaften eine positive Kraft in der Welt?&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt;Über 8000 Europäer in 14 Ländern bekamen Gelegenheit auf die Gretchenfrage zu antworten: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Nun sag, wie hast du's mit der Religion?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Glauben Sie an Gott?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Polen: 97%&lt;br /&gt;Portugal: 90%&lt;br /&gt;Russland: 87%&lt;br /&gt;Österreich: 84%&lt;br /&gt;Spanien: 80%&lt;br /&gt;Schweiz: 77%&lt;br /&gt;Finnland: 74%&lt;br /&gt;Ungarn: 71%&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;europ. Durchschnitt: 71%&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Deutschland: 67%&lt;br /&gt;Großbritannien: 64%&lt;br /&gt;Frankreich: 61%&lt;br /&gt;Belgien: 58%&lt;br /&gt;Niederlande: 51%&lt;br /&gt;Tschechien: 37%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Polen: 81%&lt;br /&gt;Österreich: 67%&lt;br /&gt;Schweiz: 64%&lt;br /&gt;Spanien: 60%&lt;br /&gt;Großbritannien: 58%&lt;br /&gt;Portugal: 57%&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;europ. Durchschnitt: 53%&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Finnland: 51%&lt;br /&gt;Russland: 51%&lt;br /&gt;Frankreich: 45%&lt;br /&gt;Niederlande: 45%&lt;br /&gt;Deutschland: 43%&lt;br /&gt;Ungarn: 43%&lt;br /&gt;Belgien: 37%&lt;br /&gt;Tschechien: 36%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Brauchen wir Religion, um zu erkennen, was richtig und was falsch ist?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Polen: 86%&lt;br /&gt;Russland: 78%&lt;br /&gt;Schweiz: 54%&lt;br /&gt;Ungarn: 53%&lt;br /&gt;Portugal: 44%&lt;br /&gt;Spanien: 44%&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;europ. Durschnitt: 43%&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Österreich: 41%&lt;br /&gt;Deutschland: 37%&lt;br /&gt;Finnland: 32%&lt;br /&gt;Belgien: 32%&lt;br /&gt;Großbritannien: 31%&lt;br /&gt;Tschechien: 27%&lt;br /&gt;Niederlande: 25%&lt;br /&gt;Frankreich: 24%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Sind Religionsgemeinschaften eine positive Kraft in der Welt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Portugal: 79%&lt;br /&gt;Polen: 78%&lt;br /&gt;Spanien: 72%&lt;br /&gt;Schweiz: 61%&lt;br /&gt;Finnland: 53%&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;europ. Durchschnitt: 53%&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Deutschland: 52%&lt;br /&gt;Österreich: 51%&lt;br /&gt;Ungarn: 50%&lt;br /&gt;Großbritannien: 46%&lt;br /&gt;Frankreich: 43%&lt;br /&gt;Tschechien: 42%&lt;br /&gt;Belgien: 39%&lt;br /&gt;Russland: 36%&lt;br /&gt;Niederlande: 34%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Abschneiden der Österreicher hat mich persönlich etwas überrascht. Wenn man der Umfrage glauben darf, sind nur die Polen, Portugiesen und Russen mehr von der Existenz Gottes überzeugt; bei der Frage nach dem Glauben an ein Leben nach dem Tod liegen gar nur die Polen vor den Österreichern. Bemerkenswert ist das Ergebnis für Russland, und zwar in der Betrachtung über alle Fragen hinweg. Zum einen der rasche Anstieg des Glaubens an Gott: 1990 bezeichnete sich gerade mal eine knappe Mehrheit der Russen als religiös; fünf Jahre später waren es schon beinahe 2/3, und nun also 87%. Zum anderen, dass die hohe Zustimmung zum Glauben an Gott nicht von einer ebenso hohen Zustimmung bezüglich des Glaubens an ein Leben nach dem Tode getragen wird: nur 51% der befragten Russen bekannten sich dazu. Den scheinbaren Widerspruch zwischen den Fragen 3 und 4 kann ich mir da schon eher erklären: vielleicht hätte man fragen sollen, ob sie (die Russen) die eigene Religion als positive Kraft in der Welt sehen; da hätte das Ergebnis vielleicht ganz anders ausgesehen. Die Russen sind in Hinblick auf andere Glaubens- und Religionsgemeinschaften, insbesondere dem Islam, gebrannte Kinder. Dass die (West- und Mittel)Europäer mehrheitlich meinen, die Frage nach Gut und Böse alleine und ohne die Richtschnur einer in Gott begründeten Ethik beantworten zu können, ist nicht weiter überraschend. Der Mensch als Maß aller Dinge. Die Früchte dieser Überzeugung zeichnen sich bereits ab, wenngleich natürlich die Nutznießer dieser "Moral" jener, die es ins Leben schafften und sich dort bislang zu halten verstanden, und die sich als Humanismus hochstapelt, nicht erkennen, wie bitter diese mitunter sind. Dieser Glaube an den Menschen hat schon etwas furchtbar Naives. Furchtbar ist das treffende Wort: eine solche Naivität ist nämlich nicht unbedingt liebenswert, viel eher schon Grund zum Fürchten.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110954517961446152?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110954517961446152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110954517961446152&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110954517961446152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110954517961446152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/woran-wir-glauben-im-mrzheft-von_27.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110928614545652551</id><published>2005-02-24T23:28:00.000+01:00</published><updated>2005-02-26T22:37:56.076+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;PhotoBlox&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photoblox.blogspot.com/" target="_blank"&gt;PhotoBlox&lt;/a&gt; - die naheliegende Fortsetzung zu &lt;a href="http://soundblox.blogspot.com/" target="_blank"&gt;SoundBlox&lt;/a&gt;. In meinem Blog am Ende der Linkleiste, im Anschluß an den MP3-Player. Die Slideshow &lt;a href="http://www.onlinekunst.de/maerz/06_03_Michelangelo_pieta.htm" target="_blank"&gt;Pietà&lt;/a&gt; besteht aus Aufnahmen des Fotographen &lt;a href="http://www.kathpress.at/newszone/index.php?ty=news&amp;zg=kwbk-20040308t161540697.htm"&gt;Robert Hupka&lt;/a&gt;. 1964, bei der Präsentation von Michelangelos Meisterwerk auf der Weltausstellung in New York, versuchte Hupka den Zauber dieses Stücks fotographisch auszuleuchten. 5000 Fotos umfasst dieser Versuch. Einige Dutzend davon konnte meine Frau und ich im Juni 2004 bei einer &lt;a href="http://www.arstella.fr/fr/expositions/rome/rome2004.dim" target="_blank"&gt;Sonderausstellung&lt;/a&gt; im Braccio di Carlo Magno in Rom bewundern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Jetzt wird mein Elend voll, und namenlos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;erfüllt es mich. Ich starre wie des Steins&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Inneres starrt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Hart wie ich bin, weiß ich nur Eins :&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Du wurdest groß -&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;... und wurdest groß,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;um als zu großer Schmerz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;ganz über meines Herzens Fassung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;hinauszustehn.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Jetzt liegst du quer durch meinen Schoß,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;jetzt kann ich dich nicht mehr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;gebären.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rilke" target="_blank"&gt;Rainer Maria Rilke&lt;/a&gt; (1875-1926): &lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/rilke/marienle/marienle.htm" target="_blank"&gt;Marienleben&lt;/a&gt;, Pietà&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110928614545652551?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110928614545652551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110928614545652551&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110928614545652551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110928614545652551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/photoblox-photoblox-die-naheliegende.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110919675435278503</id><published>2005-02-23T22:55:00.000+01:00</published><updated>2005-02-24T06:49:21.623+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Liquide&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Zukunft des Web? Oder Informationoverflow? An der &lt;a href="http://www.uclic.ucl.ac.uk/" target="_blank"&gt;Universität London&lt;/a&gt; wird an einer Steigerung der Interaktivität von Texten im WWW gearbeitet. &lt;a href="http://www.liquidinformation.org/index-fr.html" target="_blank"&gt;Liquid Web&lt;/a&gt; nennt sich das Vorhaben, das auf nichts geringeres denn die Etablierung eines neuen Standards für das Internet abzielt. Neben die herkömmliche Verlinkung von Websites soll ein umfassendes System aus verlinkten Hyperwörtern treten. Das System lässt sich bereits testen, &lt;a href="http://www.liquid.org/hyper3/index.jsp" target="_blank"&gt;jede beliebige Website&lt;/a&gt; kann auf diese Art "verhypertextet" werden; ich hab's an meinem Blog ausprobiert.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110919675435278503?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110919675435278503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110919675435278503&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110919675435278503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110919675435278503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/liquide-die-zukunft-des-web-oder.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110918857300738517</id><published>2005-02-23T20:43:00.000+01:00</published><updated>2005-02-23T20:56:13.010+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Video-on-Demand: Die Prophezeiungen von Fatima - Der Tod der letzten 'Seherin'&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Als letztes der drei portugiesischen Hirtenkinder, denen im Jahr 1917 in der Nähe von Fatima sechs Mal die Gottesmutter Maria erschienen sein soll, ist am vergangenen Sonntag Lucia dos Santos gestorben. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://tv.orf.at/program/orf2/20050220/336528201/211125/" target="_blank"&gt;Orientierung: Die Prophezeiungen von Fatima: Der Tod der letzten 'Seherin'&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Video-on-Demand-Beitrag aus &lt;a href="http://religion.orf.at/projekt02/tvradio/orientierung/orientierung.htm" target="_blank"&gt;Orientierung&lt;/a&gt;, dem aktuellen Religionsmagazin des ORF, anläßlich des Todes von Schwester Lucia de Jesus dos Santos(Windows Media Video, 4:26): &lt;a href="mms://194.158.136.76/religion/or050220_fatima.wmv"&gt;Video starten&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110918857300738517?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110918857300738517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110918857300738517&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110918857300738517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110918857300738517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/video-on-demand-die-prophezeiungen-von.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110918778428016885</id><published>2005-02-23T20:29:00.000+01:00</published><updated>2005-02-23T20:43:04.283+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Video-on-Demand: Lust auf Askese&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Fasten ist wieder "in". Alle Religionen kennen das Ritual vorübergehender Entsagung. In unserer Wohlstands- und Wellness-Gesellschaft kehrt die Lust auf Askese in Form von Fastenkuren, Nulldiät und anderen Formen des Verzichts zurück - mindestens jeder vierte Österreicher reduziert nach Feiertagen und in der vorösterlichen Fastenzeit seinen Fleisch- und Alkoholkonsum. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://tv.orf.at/program/orf2/20050222/336542701/210638/" target="_blank"&gt;ORF philosophicum: Lust auf Askese&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ORF Philosophicum-Diskussion als Video-on-Demand (Windows Media Video, 55:40): &lt;a href="mms://194.158.136.76/religion/phil050222.wmv" target="_blank"&gt;Video starten&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110918778428016885?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110918778428016885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110918778428016885&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110918778428016885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110918778428016885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/video-on-demand-lust-auf-askese-fasten.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110918651574425017</id><published>2005-02-23T20:06:00.000+01:00</published><updated>2005-02-23T20:21:55.746+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;[aufgelesen]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;In einem Schauspielhause geschah es, daß die Kulissen Feuer fingen; der Bajazzo trat vor, um das Publikum davon zu benachrichtigen. Man glaubte, es sei ein Witz, und applaudierte. Er wiederholte die Anzeige: man jubelte noch lauter. So, denke ich, wird die Welt unter allgemeinem Jubel witziger Köpfe zu Grunde gehen, die da glauben, es sei ein Witz.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://www.kierkegaard.de/" target="_blank"&gt;Søren Kierkegaard&lt;/a&gt; (1813-1855): Entweder-Oder.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110918651574425017?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110918651574425017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110918651574425017&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110918651574425017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110918651574425017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/aufgelesen-in-einem-schauspielhause.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110911082685879402</id><published>2005-02-22T23:20:00.000+01:00</published><updated>2005-03-07T19:14:47.680+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Doch besser fürwahr lacht keiner, als wer am Ende lacht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Einer alten Tradition zufolge lade ich meinen besten Freund, den Maler &lt;a href="http://www.ruben.at/" target="_blank"&gt;Ruben R. Baumgartner&lt;/a&gt;, zu seinem Geburtstag in eine Opernaufführung ein. Und einer ebenso alten Tradition folgend, erwidert er diese Einladung zu meinem Geburtstag. Seinen Geburtstag verbrachten wir mit &lt;a href="http://www.impresario.ch/synopsis/synmozdon.htm" target="_blank"&gt;Don Giovanni&lt;/a&gt;, &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Il Dissoluto punito&lt;/span&gt;; zu meinem suchten wir den wohlbeleibten Ritter Sir John &lt;a href="http://www.impresario.ch/synopsis/synverfal.htm" target="_blank"&gt;Falstaff&lt;/a&gt; heim, wenngleich mit leichter Verspätung: mein Geburtstag war bereits im November - doch besser fürwahr lacht keiner, als wer am Ende lacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Tutto nel mondo é burla.&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Alles ist Spass auf Erden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;L'uom é nato burlone,&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der Mensch ein geborener Tor,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;La fede in cor gli ciurla,&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Und glauben wir weise zu werden,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Gli ciurla la ragione.&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Sind dümmer wir als zuvor.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Tutti gabbati! Irride&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Lauter Gefoppte! Weil Einer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;L'un l'altro ogni mortal.&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Den Andern zum Narren macht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ma ride ben chi ride&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Doch besser fürwahr lacht Keiner&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;La risata final.&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Als wer am Ende lacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Rezension zur Premiere von Verdis Alterswerk - die amourösen Abenteuer des alten Haudegens sind seine letzte Oper &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;»ma ride ben chi ride la risata final«&lt;/span&gt; - gegeben auf der kleinen, intimen Bühne des &lt;a href="http://www.theater.co.at/html/" target="_blank"&gt;Salzburger Landestheaters&lt;/a&gt;, im Ö1 Morgenjournal vom 29. Jänner 2005: &lt;a href="http://oe1.orf.at/konsole/otoninfo?id=46951" target="_blank"&gt;Salzburg "Falstaff"-Premiere&lt;/a&gt; (Windows Media Audio, 2:40).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110911082685879402?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110911082685879402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110911082685879402&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110911082685879402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110911082685879402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/doch-besser-frwahr-lacht-keiner-als.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110903176222641602</id><published>2005-02-22T01:12:00.000+01:00</published><updated>2005-02-25T10:05:26.763+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Klagen des Propheten Jeremia&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Incipit lamentatio Ieremiae prophetae:&lt;/span&gt; &lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Hier beginnen die Klagen des Propheten Jeremia:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Aleph. Quomodo sedet sola civitas plena populo: facta est quasi vidua domina gentium, princeps provinciarum facta est sub tributo.&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;1. Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe! Die Fürstin unter den Heiden; und die eine Königin in den Ländern war, muss nun dienen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Beth. Plorans ploravit in nocte, et lacrimae eius in maxillis eius: non est qui consoletur eam ex omnibus caris eius: omnes amici eius spreverunt eam, et facti sunt ei inimici.&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;2. Sie weint des Nachts, dass ihr die Tränen über die Wangen laufen; es ist niemand unter allen ihren Freunden, der sie tröstet; alle ihre Nächsten sind ihr untreu und ihre Feinde geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ierusalem, Ierusalem, convertere ad Dominum Deum tuum.&lt;/span&gt; |  Jerusalem, Jerusalem, kehr zurück zu Gott, deinem Herrn.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:85%;" &gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Tallis" target="_blank"&gt;Thomas Tallis&lt;/a&gt; (1505 - 1585): &lt;a href="http://www.signumrecords.com/catalogue/sigcd036/kommentar.htm" target="_blank"&gt;The Lamentations Of Jeremiah&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.musicaficta.org/CD%20Workshop%202002/08%20Lamentations%20I%20Coro%20Workshop.mp3" target="_blank"&gt;Lamentations I&lt;/a&gt; (MP3).&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110903176222641602?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110903176222641602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110903176222641602&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110903176222641602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110903176222641602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/klagen-des-propheten-jeremia-incipit.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110902407960422414</id><published>2005-02-21T22:36:00.000+01:00</published><updated>2005-02-21T23:21:11.263+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;(K)eine Sensation: der Sarkophag des Heiligen Paulus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Laut &lt;a href="http://www.cwnews.com/" target="_blank"&gt;CWN&lt;/a&gt; wurde von vatikanischen Archäologen der Sarkophag des &lt;a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Paulus.htm" target="_blank"&gt;Heiligen Paulus&lt;/a&gt; entdeckt. Der Sarkophag beindet sich unter dem Hauptaltar der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Paul_vor_den_Mauern" target="_blank"&gt;Basilika Sankt Paul vor den Mauern&lt;/a&gt; in Rom. Der heutige Kirchenbau erhebt sich auf den Mauern der ersten Sankt-Pauls-Basilika, die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_I._%28Rom%29" target="_blank"&gt;Kaiser Konstantin&lt;/a&gt; über dem Grab des Apostels errichten ließ. Auf Höhe der Grundmauern dieses ersten Kirchenbaus entdeckte die Archäologen eine Marmortafel mit der Inschrift &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;"PAULO APOST MART"&lt;/span&gt;. Einer der Archäologen meinte, dass überraschenderweise niemand jemals daran gedacht hätte, hinter diese Tafel zu schauen. Als ihr Team dies tat, entdeckte es den Sarkophag, der mutmaßlich die Gebeine des Apostelfürsten enthält.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.cwnews.com/news/viewstory.cfm?recnum=35331" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;Archeologists discover St. Paul's tomb&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Vatican archeologists believe that they have identified the tomb of St. Paul in the Roman basilica that bears his name. A sarcophagus which may contain the remains of St. Paul was identified in the basilica of St. Paul Outside the Walls, reports Giorgio Filippi, a archeology specialist with the Vatican Museums. The sarcophagus was discovered during the excavations carried out in 2002 and 2003 around the basilica, which is located in the south of Rome. Having reached what they believe is a positive identification of the tomb, Vatican experts will soon make a public announcement of their discovery.&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.cwnews.com/" target="_blank"&gt;Catholic World News&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas ausführlicher in diesem Blog:  &lt;a href="http://squach.blogspot.com/2005_02_01_squach_archive.html#110866201184647539" target="_blank"&gt;St. Paul's tomb found&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;An initial survey enabled archeologists to reconstruct the shape of the original basilica, built early in the 4th century. A second excavation, under the main altar of the basilica, brought the Vatican team to the sarcophagus, which was located on what would have been ground level for the original 4th-century building. Under the altar was a marble plaque was still visible, dating back to the 4th century, and bearing the inscription: "Apostle Paul, martyr." Filippi remarks that surprisingly, "Nobody ever thought to look behind that plaque." When the Vatican team looked, they found the sarcophagus. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://squach.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Ecce Homo&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sensationelle Entdeckung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.newadvent.org/cathen/03510a.htm"&gt;Early Roman Christian Cemeteries&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;... &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Tomb of St. Paul&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;. The body of St. Paul was buried on the Ostian Way, near the place of his martyrdom (ad Aquas Salvias) on the property (in proedio) of Lucina, a Christian matron. St. Anacletus, second successor of St. Peter, built a small memoria or chapel on the site, and about 200 the Roman priest Caius refers to it (Euseb., H.E., ii, 25) as still standing. From 258 to 260 the body of St. Paul with that of St. Peter lay in the "Platonia" of St. Sebastian; in the latter year, probably, it was returned to its original resting-place. In the meantime a cemetery had been growing in the aforesaid proedium of Lucina. Constantine replaced the little oratory of Anacletus with a great basilica. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Under Gregory XVI, the sarcophagus of St. Paul was discovered, but not opened. Its fourth-century inscription bears the words PAULO APOST MART&lt;/span&gt; (Paul, Apostle and Martyr). ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://www.newadvent.org/" target="_blank"&gt;The Catholic Encyclopedia&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht hätten die Archäologen mal in ein gutes katholisches Lexikon schauen sollen.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110902407960422414?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110902407960422414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110902407960422414&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110902407960422414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110902407960422414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/keine-sensation-der-sarkophag-des.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110902170306160078</id><published>2005-02-21T21:22:00.000+01:00</published><updated>2005-02-23T09:20:57.890+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Westerwelles moralische Fehlleistung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In der Franziskanerkirche in Salzburg wurde die letzten beiden Sonntage, erster und zweiter Sonntag der Fastenzeit, &lt;a href="http://portal.kirchen.net/erzbischof/page.asp?id=736" target="_blank"&gt;Erzbischof Alois Kothgassers&lt;/a&gt; diesjähriger Fastenhirtenbrief &lt;a href="http://portal.kirchen.net/erzbischof/section.asp?sec=165&amp;menuopt=4594" target="_blank"&gt;Wähle das Leben!&lt;/a&gt; in leicht gekürzter Form verlesen. Der Brief an die Gläubigen ist sehr lange, ich glaube, so an die 15 Manuskriptseiten, daher auch die Aufteilung auf zwei Sonntage. Zur Zeit empört sich wieder halb Deutschland über den Papst, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guido_Westerwelle" target="_blank"&gt;Guido Westerwelle&lt;/a&gt;, der ja stets mit Begeisterung die jeweils aktuelle Welle der Volksmeinung reitet, brachte die öffentliche Empörung auf folgenden Punkt: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Den Holocaust und Abtreibung in einen Zusammenhang zu stellen ist eine bestürzende moralische Fehlleistung. Wer wie die katholische Kirche Verhütung verdammt, hat kein Recht, Frauen in Not zu kriminalisieren."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Öffentlichkeit fast unbeachtet blieb hingegen der Fastenhirtenbrief unseres Erzbischofs. Was eigentlich verwunderlich ist, denn der Brief ist in manchen Passagen von ungewohnter Schärfe und Deutlichkeit. Nicht nur, dass darin wiederholt Abtreibung und Euthanasie als verabscheuungswürdige Verbrechen bezeichnet werden, wird in der Sache auch zur Absage und zum zivilen Ungehorsam und Widerstand gegen einen Staat und eine Gesellschaft aufgerufen, die Leben vernichtet, als wäre es nur eine chemische Reaktion, das hektische Zucken einiger Zellen, die ohne Gewissensbisse im nächsten Ausguss entsorgt werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"... Abtreibung und Euthanasie sind also Verbrechen; diese für rechtmäßig zu erklären, kann sich kein menschliches Gesetz anmaßen. Gesetze dieser Art rufen nicht nur keine Verpflichtung für das Gewissen hervor, sondern erheben vielmehr die schwere und klare Verpflichtung, sich ihnen mit Hilfe des Einspruchs aus Gewissensgründen zu widersetzen. Seit den Anfangszeiten der Kirche hat die Verkündigung der Apostel den Christen die Verpflichtung zum Gehorsam gegenüber der rechtmäßig eingesetzten staatlichen Autoritäten eingeschärft (vgl. Röm 13,1-7; 1 Petr 3,13-14), sie aber gleichzeitig entschlossen ermahnt, dass man »Gott mehr gehorchen muss als den Menschen« (Apg 5,29). ..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Westerwelle, auf Höhe der Schaumkrone der Empörung, wirft der Kirche vor, sie würde &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Frauen in Not kriminaliseren"&lt;/span&gt;. Erzbischof Kothgasser hingegen erinnert in seinem Brief daran, dass keine Schuld ohne Vergebung bleibt, wenn nur die Schuld eingesehen und angenommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;"... Als Christen wissen wir, dass selbst das Unrecht des Tötens durch Gott Vergebung finden kann. Vor Gott muss keine Frau mit ihren Ängsten, Selbstzweifeln und Schuldgefühlen allein bleiben. Vergebung und Versöhnung meinen jedoch etwas anderes als die in unserer Gesellschaft weit verbreitete Haltung der Gleichgültigkeit gegenüber dem geschehenen Unrecht. Vergebung ist nur möglich, wenn Schuld nicht heruntergespielt oder verdrängt, sondern eingesehen und angenommen wird. Wo dies geschieht, ist bereits der erste Schritt zur Vergebung und Versöhnung und damit zur Neuorientierung des Lebens getan.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;In diesem Zusammenhang gewinnt das Wort »Ich spreche dich« los im Namen und im Auftrag Jesu ein unerhörtes Gewicht. Papst Johannes Paul II. wendet sich an die Frauen, die sich in solcher Situation befinden, und bittet sie: »Die Wunde in eurem Herzen ist noch nicht vernarbt. Was geschehen ist, war und bleibt in der Tat zutiefst unrecht. Lasst euch jedoch nicht von Mutlosigkeit ergreifen und gebt die Hoffnung nicht auf. Sucht vielmehr das Geschehene zu verstehen und interpretiert es in seiner Wahrheit. Falls ihr es noch nicht getan habt, öffnet euch voll Demut und Vertrauen der Reue: Der Vater allen Erbarmens wartet auf euch, um euch im Sakrament der Versöhnung seine Vergebung und seinen Frieden anzubieten. Ihr werdet merken, dass nichts verloren ist, und werdet auch euer Kind um Vergebung bitten können, das jetzt im Herrn lebt.« ..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem Zitat des Papstes unterbrach der Priester seinen Vortrag des Briefs und meinte, noch nie hätte das Lehramt in so eindeutiger Weise darauf verwiesen, dass alle diese Kinder nicht an einen diffusen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;limbus infantium&lt;/span&gt; verloren sind, vielmehr leben diese Kinder im Herrn. Das ist weitab der Verlorenheit von Schuld, fern jeglicher Kriminalisierung. Da ist Hoffnung. Aber ein Westerwelle, hoch oben auf der Woge schäumender Empörung - oder was immer er gerade für eine Welle hält - kann einen solchen Gedanken natürlich nicht begreifen. Dazu ist er zu seicht.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110902170306160078?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110902170306160078/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110902170306160078&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110902170306160078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110902170306160078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/westerwelles-moralische-fehlleistung.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110893178343337039</id><published>2005-02-20T20:28:00.000+01:00</published><updated>2005-02-20T21:45:03.650+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Soundblox&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatte ich nur nach einer Möglichkeit gesucht &lt;a href="http://www.firefox-browser.de/" target="_blank"&gt;Firefox&lt;/a&gt; die lästige Angewohnheit auszutreiben ein in &lt;a href="http://domine.blogspot.com/2005/02/kreuz-quer-soll-der-papst-zurcktreten.html" target="_blank"&gt;diesen Beitrag&lt;/a&gt; eingebettetes Video-on-Demand bei Aufruf des Blogs automatisch abzuspielen. Da half kein "autostart=false", schon gar nicht Heulen und Zähneknirschen: bei jedem Aufruf des Blogs begann das rund einstündige Video abzulaufen und musste sozusagen händisch per Mausklick gestoppt werden. Zwar wurde ich nicht fündig, dafür stieß ich bei meiner Suche auf &lt;a href="http://soundblox.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Soundblox&lt;/a&gt;, einen MP3-Player als Internet-Applikation. Ich zitiere ja öfter einmal Musikstücke in meinem Blog, die dann über die Monate hinweg im Archiv versinken, zudem noch sich über etliche Seiten hinweg völlig unsystematisch verteilen. Warum also nicht alle diese Stücke in diesem Player sammeln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte ich &lt;a href="http://soundblox.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Soundblox&lt;/a&gt; dann schließlich doch noch zum Laufen bringen. Der Player ist in meine Linkleiste eingebettet, ganz an deren Ende. Bislang habe ich Stücke von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Poulenc" target="_blank"&gt;Francis Poulenc&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://www.emmaus.de/ingos_texte/poulenc_passion.html" target="_blank"&gt;Quatre motets pour un temps de pénitence&lt;/a&gt;; Gloria) sowie von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Friedrich_H%C3%A4ndel" target="_blank"&gt;Georg Friedrich Händel&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Messias_%28H%C3%A4ndel%29" target="_blank"&gt;Der Messias&lt;/a&gt;) im Player aufgelistet. Im Laufe der Zeit werde ich die Sammlung noch ausbauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim ersten Abspielen der Stücke kann es zu gewissen Verzögerungen kommen: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"There is a longer delay when playing an MP3 file for the first time. This occurs because the source MP3 must be transferred from the original URL location to the server hosting the SoundBlox application, and from there to the requesting client Web browser. After the first request of the MP3, it is cached on the SoundBlox server to speed up subsequent requests. MP3 files are also cached at each requesting Web browser, speeding up any replays of the file at the requesting client computer. To speed response for your users, you may wish to invoke the first play of each song in your playlist."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stücke von Poulenc sind schon "gespeeded" (wie es so schön auf Internetdeutsch heisst), Händel ist noch in Arbeit. Falls etwas nicht klappt mit dem Player, oder auch ein Stück sich nicht abspielen lässt, schreibt mir bitte einen entsprechenden Kommentar. Mag ja auch sein, dass ich mich einfach nur bei der Webadresse einer MP3-Datei verschrieb, und der Player deshalb keinen Mucks von sich gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bedienung des Players ist ziemlich einfach, wer den Media-Player kennt, wird damit keine Schwierigkeiten haben. Übrigens: ich gebe es zu, der Player ist ein gut Stück auch Spielzeug von mir. Nicht unbedingt notwendig, aber halt Spass.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110893178343337039?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110893178343337039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110893178343337039&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110893178343337039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110893178343337039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/soundblox-eigentlich-hatte-ich-nur.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110871413069778938</id><published>2005-02-18T09:03:00.000+01:00</published><updated>2005-02-18T09:47:41.446+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mein erwählter Weinberg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Vinea mea electa, ego te plantavi: quomodo conversa es in amaritudinem, ut me crucifigeres et Barrabam dimitteres. Sepivi te et lapides elegi ex te et aedificavit turrim.&lt;/span&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Mein erwählter Weinberg, ich habe Dich gepflanzt: Warum bist Du bitter geworden, dass Du mich kreuzigst und Barrabas loslässt? Ich umfriedete Dich und entfernte die Steine aus Dir und erbaute einen Turm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed src="http://www.banchieri.hu/music/live/vaison/vinea.mp3" autostart="false" height="16" width="200"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Poulenc" target="_blank"&gt;Francis Poulenc&lt;/a&gt; (1899-1963): &lt;a href="http://www.emmaus.de/ingos_texte/poulenc_passion.html" target="_blank"&gt;Quatre motets pour un temps de pénitence&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.banchieri.hu/music/live/vaison/vinea.mp3" target="_blank"&gt;Vinea mea electa&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110871413069778938?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110871413069778938/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110871413069778938&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110871413069778938'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110871413069778938'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/mein-erwhlter-weinberg-vinea-mea.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-110867954493694706</id><published>2005-02-17T22:39:00.001+01:00</published><updated>2005-02-18T07:02:57.150+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Der Blogmos wider »Vatikan-ähnliche Geheimbünde«&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen trat der CNN-Nachrichtenchef Eason Jordan von seinem Posten zurück. Oder wurde von CNN zurückgetreten. Der Auslöser für den Rücktritt: die Blogosphäre, der Blogmos. Wenig durchdachte Äusserungen, früher folgenlos dahingesagt, mutieren in ihr zu Steine. Einmal in den Blogmos versenkt, werfen sie Wellen auf. Manche davon türmen sich auf zu richtigen Brechern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei lockerer Plauderei in kleinem Kreise am Rande des Weltwirtschaftsforums von Davos deutete Jordan an, die US-Armee hätte im Irak wissentlich Journalisten getötet. Das hörte Rony Abovitz, der vom Weltwirtschaftsforum aus bloggte. Und er schrieb auch über diese Äusserung: &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Schießen US-Truppen auf Journalisten im Irak?"&lt;/span&gt; Ein kleiner Stein im großen Teich des Blogmos. Und der schlug Wellen. Der Bericht hüpfte von Blog zu Blog. Sieben Millionen Blogger umfasst die informelle Gegenöffentlichkeit zu den üblichen Medien. Da wird aus einer ganz kleinen Welle mitunter sehr schnell ein Brecher. Die sich hochschaukelnde Diskussion brach Jordan am Ende das Genick: er trat zurück (oder wurde zurückgetreten). Die Macht des Blogmos war gegen ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was hat das mit »vatikan-ähnliche Geheimbünde« zu tun? &lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;"Vor fünf Jahren hatten die Macher der 'New York Times' noch mehr Macht als heute. Wenn sich Journalisten der 'Times' geirrt hatten, dann brachte man Tage später eine kaum auffindbare Korrektur. (...) Ein vatikanähnlicher Geheimbund ließ größere Kritik erst gar nicht nach außen dringen. Doch das Internet hat das alles geändert. Die Öffentlichkeit der Weblogs hat einen ganzen Chor öffentlicher Kritik und ein kritisches Bewusstsein über die Macher der 'Times' geschaffen. Diese Formen neuer Öffentlichkeit haben letztlich Transparenz in eine der geheimsten und verschworensten aller Institutionen gebracht."&lt;/span&gt; (&lt;a href="http://www.andrewsullivan.com/" target="_blank"&gt;Andrew Sullivan&lt;/a&gt;: &lt;a href="http://www.andrewsullivan.com/index.php?dish_inc=archives/2003_06_01_dish_archive.html#200392467" target="_blank"&gt;The Internet did it&lt;/a&gt;, 5.6.2003).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://orf.at/050217-83874/index.html?url=http%3A//orf.at/050217-83874/83875txt_story.html" target="_blank"&gt;Neue Öffentlichkeiten, neue Codes&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Äußerungen in scheinbar vertraulichen Runden können im Zeitalter von Blogs nachhaltige Folgen haben.&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;Der Rücktritt des CNN-Nachrichtenchefs Eason Jordan sorgt seit einigen Tagen nicht nur für Aufsehen bei Medienmachern. "Guardian", "Business Week" und Co. sehen in dem Rücktritt ein weiteres Indiz für einen Umbruch in der Medienlandschaft.Was war passiert? Jordan hatte bei einem "Kamingespräch" am Rande des Weltwirtschaftsforums von Davos Andeutungen gemacht, dass die US-Armee im Irak wissentlich Journalisten getötet habe. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://orf.at/"&gt;ORF&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://orf.at/050217-83874/index.html?url=http%3A//orf.at/050217-83874/83877txt_story.html" target="_blank"&gt;Karl Kraus und die Blogger&lt;/a&gt; | &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;War die "Fackel" von Karl Kraus ein Vorläufer der Blogs?&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 102);"&gt;In einer Zeit, da Blogger zeigen, dass man zur Bildung publizistischer Öffentlichkeiten nicht mehr etablierte Medienhäuser braucht, erfährt auch das "Fackel"-Projekt von Karl Kraus neue Bedeutung. Vieles, was die "Fackel" gerade in ihren ersten Jahrzehnten auszeichnete, macht deutlich, wie eng das Projekt von Kraus mit dem eines Weblogs verwandt ist. ...&lt;/span&gt; - [&lt;a href="http://orf.at/"&gt;ORF&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei uns allerdings sind Blogs noch nicht einmal ein Kräuseln in der öffentlichen Wahrnehmung, von katholischen Weblogs ganz zu schweigen. Der Vatikan und seine Geheimbünde haben vor uns nichts zu fürchten. Der katholische Blogmos ähnelt eher einer seichten Pfütze, denn einem wilden Ozean.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5400086-110867954493694706?l=domine.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/110867954493694706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=110867954493694706&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110867954493694706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/110867954493694706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/02/der-blogmos-wider-vatikan-hnliche_17.html' title=''/><author><name>Erich</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
