Sonntag, April 11, 2004

 Christ ist erstanden

Victimae paschali laudes immolent
christiani.
Christ ist erstanden von der Marter alle,
des sollen wir alle froh sein,
Christ soll unser Trost sein.
Kyrie eleison.

Freitag, April 09, 2004

Matthias Grünewald: Kreuzigung

Donnerstag, April 08, 2004

Gethsemane
I only want to say,
If there is a way,
Take this cup away from me.
For I don't want to taste its poison.
Feel it burn me,
I have changed.
I'm not as sure, as when we started.
Then, I was inspired.
Now, I'm sad and tired.
Listen, surely I've exceeded expectations,
Tried for three years, seems like thirty.
Could you ask as much from any other man?But if I die,
See the saga through and do the things you ask of me,
Let them hate me, hit me, hurt me, nail me to their tree.
I'd want to know, I'd want to know, My God,
I'd want to know, I'd want to know, My God,
I'd want to see, I'd want to see, My God,
I'd want to see, I'd want to see, My God,
Why I should die.
Would I be more noticed than I ever was before?
Would the things I've said and done matter any more?
I'd have to know, I'd have to know, my Lord,
I'd have to know, I'd have to know, my Lord,
I'd have to see, I'd have to see, my Lord,
I'd have to see, I'd have to see, my Lord,
If I die what will be my reward?
If I die what will be my reward?
Have to know, have to know, my Lord,
Have to know, have to know, my Lord,
Why should I die?
Why why should I die?
Can you show me now that I would not be killed in vain?
Show me just a little of your omnipresent brain.
Show me there's a reason for you wanting me to die.
You're far to keen and where and how, but not so hot on why.
Alright, I'll die!
Just watch me die!
See, see, see how I die!
Oh, see, see how I die!
Then I was inspired.
Now, I'm sad and tired.
After all, I've tried for three years, seems like ninety.
Why then am I scared to finish what I started,
What you started - I didn't start it.
God, thy will is hard,
But you hold every card.
I will drink your cup of poison.
Nail me to your cross and break me.
Bleed me, beat me.
Kill me. Take me, now!
Before I change my mind.

Mittwoch, April 07, 2004

Wrack gefunden
Saint-Exupery: Der Kleine PrinzVor rund 60 Jahren, am 31. Juli 1944, startete der Dichter Antoine de Saint-Exupery, aus dessen Feder unter anderem Wind, Sand und Sterne sowie ein kleiner Prinz flossen, von Korsika aus zu einem militärischen Erkundungsflug in Richtung Alpen. Was dann geschah, ist unbekannt. Nun wurden vor der Küste Marseilles Teile seines Flugzeugwracks gefunden. Den Spuren nach schlug die Maschine mit großer Geschwindigkeit praktisch senkrecht auf dem Wasserspiegel auf und explodierte.

"Und hier ist mein Geheimnis", sagte der Fuchs, "es ist ganz einfach. Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

Weiter Rätseln über Absturzursache | Rund 60 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupery sind Teile seines Flugzeugswracks vor der Küste Marseilles gefunden worden. Ein französisches Forscherteam habe Überreste von Saint-Exuperys US-Maschine vom Typ Lightning P38 entdeckt, teilte die staatliche Behörde für archäologische Unterwasserforschungen (DRASSM) Mittwochfrüh in der südfranzösischen Hafenstadt mit. Warum der Vater des "Kleinen Prinzen" abstürzte, sei nach wie vor unklar. ... - [News ORF].

"Do you have the New Testament in Arab?"
"Die Passion Christi" in Quatar. Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt ...

After seeing "The Passion" Muslims start searching for the Gospel | "Do you have the New Testament in Arab? Me and all my friends would like to read it." This was the request of 2 students from Qatar, after seeing Mel Gibson's "The Passion of the Christ". Already on the second day after the film started showing in Qatar, many local newspapers are reporting the film on their front pages. According to the English language daily, The Peninsula Qatar, since the first three days of its release, 66,321 tickets have been sold ?smashing the record once held by Matrix Reloaded, which had sold 59,000. The film is becoming so popular in Qatar that some theaters have cancelled showings of other films in order to increase viewings of Gibson?s blockbuster. ... - [AsiaNews].

subversiv
In China wurde vergangenen Mittwoch Bischof Jia Zhiguo ohne Angabe von Gründen verhaftet. Bischof Jia war im Jahr 1980 ohne staatliche Zustimmung geweiht worden. Seines Glaubens wegen verbrachte er bereits rund 20 Jahre in chinesischen Gefängnissen. Erst kurz zuvor war der katholische Bischof Wei Jingyi verhaftet worden. Beide Bischöfe gehören zur katholischen papsttreuen Untergrundkirche an. In China ist nur die staatshörige "Katholische Patriotische Vereinigung", die offiziell keinerlei Kontakt zum Vatikan unterhalten darf, zugelassen. Katholische Laien wie Kleriker, die sich nicht an dieses Verbot halten, werden als "subversive Organisation" verfolgt.

Weiterer katholischer Untergrundbischof in China festgenommen | Die chinesische Polizei hat einen weiteren Untergrundbischof der katholischen Kirche festgenommen. Das teilte die in den USA ansässige Kardinal-Kung-Stiftung am Mittwoch in Peking mit. Bischof Jia Zhiguo (69) sei in seinem Haus in Zhengding in der Provinz Hebei von vier Staatssicherheitsbeamten abgeführt worden. Einen Grund für die Festnahme am Montag habe die Polizei nicht angegeben. ... - [Religion ORF].

Im Schatten von Tibhirine
Am 27. März 1996, um 1.15 Uhr nachts, überfiel ein Gruppe bewaffneter Männer das Trappistenkloster Tibhirine in Algerien und entführte sieben Mönche. Zwei Monate später wurden ihre Köpfe gefunden, die Männer waren enthauptet worden. Die Tat islamistischer Fanatiker, wie es hieß. Acht Jahre später. Ein Prozeß in Paris. Und ein Verdacht. Der Staat ist nie, niemals, Freund der Religion. Keiner Religion. Der Staat, in erster Linie dient er sich selbst.

Monks' murders cast shadow over Algeria election | The bell of the Trappist monastery has not been heard since a night eight years ago when Islamic terrorists broke in. They dragged seven of the nine monks into the wilds where they were held hostage. Two months later the local leader of the terrorists' group said his men had slit the Trappists' throats. Some days after that their heads were found in plastic bags near a petrol station. Their bodies were never recovered. They became martyrs in the eyes of many Roman Catholics. "It has affected the clergy a lot but also the Algerians. But it is taboo to talk about it. People feel guilty," said Fr Jean-Marie Lassausse. The events at Tibhirine become notorious in France, where the monks came from. But, surprisingly for a country that was in the throes of a brutal insurgency that has cost more than 100,000 lives, the slaughter of Tibhirine's monks continues to create political waves in Algeria. ... - [The Telegraph].

Der Mord an den Trappisten von Tibhirine | ALS 1997 bei Massakern in Algerien ganze Dorfgemeinschaften hingemetzelt wurden, war die Öffentlichkeit über den Terror islamistischer Fanatiker schockiert. Nur wenige kritische Stimmen warfen die Frage auf: "Wer tötet hier eigentlich wen?". Der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy beschied solche Häretiker barsch: "Die Massaker und diejenigen, die sie verüben, zu stoppen, das ist die einzige Frage, um die es gehen kann, der Rest ist unverantwortliches Geschwätz, eine Beleidigung der Opfer." Dass die Islamisten die Massaker verübten, stand für ihn außer Frage. André Glucksmann, ebenfalls französischer Philosoph, warnte: "Wer eine Untersuchungskommission verlangt, will die eigentlichen Verbrechen nicht benennen." Und er meinte damit die Verbrechen der Islamisten. ... Am 27. März 1996, um 1.15 Uhr nachts, tauchten vor dem Kloster Tibhirine, das zwischen den Städten Medea und Blida liegt, 20 bewaffnete Männer auf und entführten sieben Mönche. ... - [taz].

Montag, April 05, 2004

Die Folgen einer juristischen Anerkennung
Am 10. November 1998 unterzeichneten Israel und der Vatikan einen Vertrag. Darin werden seitens des Staates Israel die kirchlichen Einrichtungen und Institutionen im Heiligen Land juristisch anerkannt. Weiters gibt der Vertrag der Kirche das Recht eigenes Personal und eigene Institutionen im Heiligen Land zu unterhalten. Seit der Unterzeichnung des Vertrags verweigern die israelischen Behörden katholischen Ordensleuten eine Verlängerung ihrer Visa. Mindestens 100 Ordensleute und im kirchlichen Dienst tätige Personen befinden sich derzeit illegal im Land, da ihre Visa nicht erneuert wurden, eine Zahl, die rasch ansteigt, weil mit jedem Tag weitere Visa auslaufen und nicht verlängert werden. In der Vergangenheit, also vor dem Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung, war die Verlängerung der Visa von Ordensleuten Routinesache. Sie wurden automatisch alle 2 bis 3 Jahr verlängert. Das hat sich nunmehr gänzlich verändert, ohne dass seitens der Regierung eine Erklärung über die Umstände dieser Änderung gegeben wird. Alle Bitten um Aufklärung zerschellen an einer Mauer der Unzuständigkeit und Vertröstung, einem Wall des Schweigens. Pater David Jaeger OFM gegenüber AsiaNews: "Die Situation hier ist wirklich unglaublich - kafkaesk, anders kann man dazu nicht sagen. Wir haben es wirklich mit einem sehr ernsthaften Problem zu tun, das Tag für Tag größer wird. Die Versprechen der Regierung wurden bis jetzt nicht eingehalten. Sie erklären uns nicht die Gründe für diese neue Politik. Es gibt keine offiziellen Kanäle für den Dialog, um eine Lösung für diese Situation zu finden. Die katholische Kirche im Heiligen Land appelliert an die Solidarität der anderen Kirchen weltweit. Den Regierenden in diesem Land muss klar werden, dass diese Situation die katholische Kirche auf der ganzen Welt interessiert."

Aus diesem Grunde zitiere ich auch diesen Appell von Pater Jaeger hier in meinem Blog und bitte alle anderen katholischen Blogger gleiches zu tun. Mag auch meine und Eure Stimme sehr leise sein, unhörbar für die, die es angeht, ist dies doch kein Grund, sie nicht zu erheben.

Franciscans and other religious treated like illegal immigrants | For the first time in over 50 years, Israel’s government has refused to renew visas belonging to some one hundred nuns, priests and other religious. Now the Holy Land Custodian Spokesman is appealing to Churches around the world for moral and legal support.

There has never been a crisis of the sort in the 56 years of Israel's existence as Church clergy and personnel are deprived of visas to remain in the country. The crisis affects the lives and work of hundreds of priests, nuns and other religious who now must all live under clandestine conditions. They are subject to being stopped and questioned along the road and even arrested like illegal immigrants. Only last week, March 17, two Most Holy Rosary sisters were stopped by police and two days before that a Franciscan brother was also halted in his steps by security patrols. ...
- [AsiaNews].

Die letzte Prozession
Durch das Goldene Tor ritt Jesus unter dem Jubel der Menge in Jerusalem ein. "Hosanna!", riefen sie, "Gepriesen sei, der da kommt, im Namen des Herrn. Der König von Israel!" Bis ins 8. Jahrhundert hinein ritt der christliche Patriarch von Jerusalem zur Palmsonntagprozession auf einer Eselin durch dieses Tor in die Stadt hinein. 810 nach Christus wurde es von Arabern zugemauert, um einer alten Prophezeiung vorzubeugen, nach der durch dieses Tor ein christlicher Eroberer in die Stadt seinen Einzug halten würde. In unseren Tagen werden neue Hindernisse auf diesem Weg errichtet. Der von den israelischen Behörden aufgerichtet Wall, der Frieden sichern soll, doch Hass gebären wird, ist an die Hänge des Ölbergs herangerückt. Dabei schneidet die Mauer des Unfriedens bald auch diesen alten Weg, der von Betanien zur Stadt Urusalim, der "Stadt des Friedens", führt und der am Goldenen Tor endete. Möglicherweise ist auf nicht absehbare Zeit die Palmsonntagsprozession dieses Jahres die letzte gewesen, die Jesu Spuren auf diesem Weg folgte.

Following Jesus’ path for last time | While the clashes over land confiscation from Palestinians in the West Bank have been capturing the headlines, another shocking development in the evolution of Israel's wall, in Jerusalem, has gone entirely unnoticed. In recent weeks, Israeli bulldozers have finished their work at the Palestinian village of Abu Dis, on the outskirts of Jerusalem, and moved to the very heart of the Holy City: the Mount of Olives. ... But the most important procession should be taking place on the Mount of Olives, following in Jesus's footsteps from Bethany, now the modern Palestinian village of Aizariya, to Bait Fagi, where two neighbouring chapels - one Roman Catholic, the other Greek Orthodox - lay rival claim to be built over the rock where Jesus mounted the donkey. Officially the churches are saying nothing apart from that this year's procession will go ahead as normal. But privately they concede that this will be the last procession - next year the route will almost certainly be impassable. Even this year the pilgrims, carrying aloft palm and olive branches, will be greeted at Bait Fagi by a section of wall comprising 8m-high concrete slabs obstructing their way to the two chapels. - [Aljazeera].

Sonntag, April 04, 2004

L'ingresso a Gerusalemme
Christi Einzug in Jerusalem, eine der Bildkompositionen von Pietro Lorenzetti im linken Querschiff der Basilica Inferiore di San Francesco d’Assisi. Assisi, die Patriarchalbasilika des Hl. Franziskus, Lorenzettis Freskenzyklus, das hat seine Rolle, und keine geringe, als Wegmarken in meinem Leben gespielt. Den Eindruck, vielmehr den Einfluss zu schildern, den Basilika und Fresken auf mich ausübten, ist nahezu ein Ding der Unmmöglichkeit. Seit diesem Tag suche ich diesen Ort und diese Bilder stets von Neuem auf. Zu den schönsten Bildern zählt eben dieses, der Einzug des Erlösers in die Stadt Jerusalem.

Christus, auf dem Esel reitend, bildet die Spitze zweier Dreiecke. Von links strömen Jesu Jünger, die Apostel, ins Bild, von rechts aus dem Stadtor Einwohner von Jerusalem. Das Zentrum, gebildet durch Christus, der die Hand zum Segensgruß erhoben hat, wird durch die aus dem Hintergrund auf ihn hinzielende Stadtmauer nach vorne, in Richtung auf den Zuschauer, gedrückt, fast so, dass man Ihn auf seinem Zug in die Stadt mit der Hand berühren könnte. Die Häupter der Apostel werden, von einer bemerkenswerten Ausnahme abgesehen, von Heiligenscheinen bekränzt. Diese Ausnahme ist Judas Iskariot, der mit finsterer Miene, eingehüllt in einen roten Mantel, neben Petrus einherschreitet und derart von den anderen Aposteln isoliert erscheint. Judas roter Mantel bildet den Beginn eines Farbbogens, der über Petrus gelben Mantel zu Christus auf den Esel führt, dessen strahlend blauer Umhang den Kamm dieser Welle bildet. Von Christus sinkt der Bogen wieder ab und findet seinen Schlusspunkt in der rosafarbenen Bekleidung eines Kindes, dass sich vor dem Herren der Welt bückt und vor dessen Weg seine Kleider ausbreitet.

Pietro Lorenzetti: Einzug in Jerusalem

CROWD
Hosanna Heysanna Sanna Sanna Ho
Sanna Hey Sanna Ho Sanna
Hey J C, J C won't you smile at me?
Sanna Ho Sanna Hey Superstar

CAIAPHAS
Tell the rabble to be quiet
We anticipate a riot
This common crowd
Is much too loud
Tell the mob who sing your song
That they are fools and they are wrong
They are a curse
They should disperse

CROWD
Hosanna Heysanna Sanna Sanna Ho
Sanna Hey Sanna Ho Sanna
Hey J C, J C you're alright by me
Sanna Ho Sanna Hey Superstar

JESUS
Why waste your breath moaning at the crowd?
Nothing can be done to stop the shouting
If ev'ry tongue was still the noise would still continue
The rocks and stones themselves would start to sing:

CROWD, JESUS
Hosanna Heysanna Sanna Sanna Ho
Sanna Hey Sanna Ho Sanna
Hey J C, J C won't you fight for me?
Sanna Ho Sanna Hey Superstar

CROWD
Hey JC, JC won't you fight for me?
Sanna Hosanna Hey Superstar

JESUS
Sing me your songs,
But not for me alone.
Sing out for yourselves,
For you are blessed.
There is not one of you
Who can not win the kingdom.
The slow, the suffering,
The quick, the dead.

CROWD, JESUS
Hosanna
Hey Sanna Sanna Sanna Hosanna
Hey Sanna Hosanna

CROWD
Hey JC, JC won't you die for me?
Sanna Hosanna Hey Superstar

Donnerstag, April 01, 2004

"Das sind die, welche aus der großen Drangsal gekommen sind"
In der Nacht vom 30. auf den 31. März starb der 76-jährige Comboni-Missionar Pater Luciano Fulvi von fremder Hand. Sein Körper wurde gestern morgen von seinen Mitbrüdern in der Mission von Layibi in den Aussenbezirken der Stadt Gulu im nördlichen Uganda in einer Blutlache gefunden. Er wurde durch Messerstiche gemordet, vielleicht von Banditen, vielleicht auch von Anhängern der Llord’s Resistance Army.

Pater Luciano Fulvi wirkte von 1954 bis 1964 in Uganda. Nach einem langen Aufenthalt in England und Schottland, in einem Alter, in dem manch andere den wohlverdienten Ruhestand genießen, kehrte er in das krisengeschüttelte Land zurück. Der Herausgeber von misna, Pater Giulio Albanese, besuchte ihn gerade erst drei Wochen vor seiner Ermordung: "Er war sehr offenherzig, mit einem Lächeln für jeden. Niemals fürchtete er die Schwierigkeiten des Lebens als Missionar, besonders im dramatischen Kontext von Nord-Uganda."

In den letzten 20 Jahren wurden bei verschiedenen Anlässen 15 Comboni-Missionarsväter und eine Comboni-Missionsschwester ermordet. - [misna].

Da fragte mich einer der Ältesten: "Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?" Ich erwiderte ihm: "Mein Herr, das musst du wissen." Und er sagte zu mir: "Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht. Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen. Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten. Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen." (Offb 7, 13-17 ).