Mel Gibsons Passion
LETTERS TO THE TIMES: What Good Can Come of Gibson's 'Passion'? | David Klinghoffer seeks to defend Mel Gibson's film about the death of Jesus, "The Passion," on the basis of corroborative statements found in the Talmud and medieval writings (Commentary, Jan. 1). However, those sources are neither univocal nor reliable. ... [
Los Angeles Times (kostenlose Registrierung erforderlich)].
'The Passion' debate | A group of Phoenix clergy will gather later this month for a daylong forum on Mel Gibson's controversial new movie, The Passion of the Christ. The film is scheduled to open Feb. 25, Ash Wednesday. The Rev. Joseph Chavez of Phoenix Intercity Church is leading the effort, which will include a Jan. 16 screening of the movie, a panel discussion and a question-and-answer period from a larger group of up to 300 people. ... [
The Arizona Republic].
Inflaming 'Passion' | It wasn't backed by a major studio and it won't appear in theaters until Ash Wednesday, a full two months after Christmas. Yet Mel Gibson's engrossing epic "The Passion of the Christ" is already among the most-debated films of recent times and a major religious flash point. ... [
The Charlotte Observer (kostenlose Registrierung erforderlich)].
Ist es so gewesen, wie ich in meinem Blog zitierte? Hat der Papst über den Film mit den Worten geurteilet
"It is as it was"? Auch John Allen, Korrespondent des
National Catholic Reporter in Rom, üblicherweise gut über Vorgänge hinter den Fassaden des Vatikans informiert, hat diese Meldung bestätigt (
Pope likes Gibson's new film, 'The Passion'). Zu Weihnachten allerdings schlagzeilte
CNS, ein katholischer Nachrichtendienst mit Reputation,
Vatican officials say pope didn't comment after viewing 'The Passion'. In der Meldung wird eine dem Papst nahestehende "offizielle Quelle" mit den Worten zitiert:
"The Holy Father saw it, but he made no comment. He watched in silence. The Holy Father does not comment, does not give judgments on art. I repeat: There was no declaration, no judgment from the pope."
Was also nun? Mit dem Papst selbst hat keiner der Journalisten gesprochen, und wie Allen in seinem letzten
Word from Rome ausführt, kommt heutzutage keiner von ihnen nahe genug an Johannes Paul II heran, um eine entsprechende klärende Frage zu stellen. Allen vergewisserte sich nun bei seiner eigenen "Quelle", ob die ursprüngliche Meldung, der Ausspruch des Papstes zum Film -
"It is as it was" - nun korrekt sei oder nicht; was die "Quelle" ausdrücklich bestätigte. Der Papst, so die "Quelle", habe den Film in 2 Teilen an den Abenden des 5. und 6. Dezembers gesehen, und zwar in seinen privaten Räumen und in Gesellschaft seines Privatsekretärs, Erzbischof Stanislaw Dziwisz. Am Tag darauf, bei einem Treffen mit Stephen McEveety und Jan Michelini - ersterer einer der Produzenten, letzterer Regieassistent des Films - berichtete Erzbischof Dziwisz von der Reaktion des Papstes und verwendete dabei eben jene Worte -
"It is as it was" -, wie sie völlig korrekt im
Wall Street Journal und im
NCR wiedergegeben wurden. Die eigentlich zuständige "Stelle" im Vatikan, Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls, normalerweise stets bereit, falsche oder irrtümliche Berichte, was der Papst gesagt und getan oder nicht gesagt und nicht getan hätte, zu korrigieren, hat bislang keinerlei Stellungnahme abgegeben. Ein Umstand, den Allen missvergnügt mit dem Hinweis kommentiert, dass die Konfusion darüber, ob die zitierten Worte gefallen seien oder nicht, Johannes Paul II den Film gut heiße oder nicht, das Bild eines alternden Papstes und einer ausser Kontrolle geratenden vatikanischen Bürokratie nähren könne.